ArchivDeutsches Ärzteblatt23-24/2014Telemedizin: Internisten stellen Grundsätze vor

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Telemedizin: Internisten stellen Grundsätze vor

Dtsch Arztebl 2014; 111(23-24): A-1035 / B-883 / C-835

Hillienhof, Arne

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Die DGIM sieht in der Teleme- dizin einen möglichen Weg, den Ärztemangel auszugleichen. Foto: dpa
Die DGIM sieht in der Teleme- dizin einen möglichen Weg, den Ärztemangel auszugleichen. Foto: dpa

Grundsätze für eine hohe Versorgungsqualität telemedizinischer Angebote hat die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) aufgestellt. Die Fachgesellschaft sieht in der Telemedizin einen Weg, Ärztemangel in unterversorgten Regionen auszugleichen. „Viele wichtige Fragen zu den Aspekten Qualitätssicherung und Datenschutz sind in unserem dezentral medizinisch versorgten Land aber noch nicht ausreichend geklärt“, sagte Prof. Dr. med. Ulrich Fölsch, Generalsekretär der DGIM. Die DGIM hat daher im Juli 2013 die „Kommission Telemedizin“ ins Leben gerufen, bestehend aus 13 Experten verschiedener Schwerpunkte der Inneren Medizin und angrenzender Fachgebiete. Das Gremium hat telemedizinische Studien und Modellprojekte ausgewertet und anhand dieser Auswertung die Leitsätze formuliert. „Telemedizinische Angebote sollen vorrangig zur Kompensation erkennbarer Versorgungs- und Qualitätsdefizite entwickelt werden. Eine Priorisierung von Handlungsfeldern ist unter dem Gesichtspunkt einer Soll-Ist-Bedarfsanalyse in Abhängigkeit von medizinischer und technischer Machbarkeit unumgänglich“, heißt es dort. Im Mittelpunkt müsse immer die Versorgungsqualität stehen: „Grundgedanke ist das Best-Practice-Prinzip, um zu verhindern, dass Substitutions- und Wirtschaftlichkeitsdruck Telemedizin instrumentalisieren und zu einer Aushöhlung etablierter Qualitätsstandards führen.“ hil

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