ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2014Einblicke: Gerhild von Müller (62), Dipl.-Psych.

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Einblicke: Gerhild von Müller (62), Dipl.-Psych.

PP 13, Ausgabe Juni 2014, U3

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Foto: MuratTüremis
Foto: MuratTüremis

Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapeutin in Köln, die ihre Wurzeln in der Gestalttherapie hat. Sie hat jahrelang für das Psychotherapeutengesetz gekämpft und ist seitdem engagiert im Verband Psychologischer Psychotherapeuten. Sie arbeitet zudem mit Leidenschaft als Supervisorin und Lehrtherapeutin und steht als Expertin für die Medien bereit.

Was macht die Berufspolitik so spannend?

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Man arbeitet mit sehr engagierten Menschen zusammen, die alle am Tun und Denken anderer interessiert sind. Mit diesen Menschen fühle ich mich besonders wohl, und denke mir gerne zusammen aus, was man berufspolitisch als Nächstes initiieren könnte. Mein Ziel ist es, der Psychotherapie gesellschaftlich die Anerkennung zu verschaffen, die ihr gebührt.

Was mögen Sie besonders an Ihrem Beruf?

Ich bin hochinteressiert an Menschen, jemanden in seiner eigenen Welt kennenzulernen, das finde ich spannend und aufregend. Und ich bin schon immer neugierig gewesen und wollte wissen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Psychologie schien mir das Fach, das am meisten zu einem Verständnis von allem beiträgt. Und Psychotherapie ist das Anwenden all dieser Einsichten und Erkenntnisse.

Was mögen Sie nicht?

Berichte schreiben. Aber ich finde sie trotzdem wichtig und nützlich, um die Dinge auf den Punkt zu bringen. Ich leide immer darunter und schiebe sie vor mir her. Dass sie extrem unterbezahlt werden, trägt auch nicht zur Motivation bei.

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