ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2014Honorare: Konkrete Schritte
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Dem Artikel kann ich selbstverständlich nur zustimmen. Ich möchte daher anregen, ab sofort – beispielsweise in jedem Heft – darüber zu informieren, was genau von wem unternommen wird, um die Honorarsituation der Psychotherapeuten zu verbessern. Es wird häufig so ganz nebenbei angemerkt „Ja, ja, es ist nicht in Ordnung, und es muss unbedingt etwas passieren“ – beispielsweise in dem Interview mit Prof. Dr. Rainer Richter ebenfalls in Heft 3, Seite 104 –, und das von Leuten, die finanziell weitaus besser dastehen als der Durchschnittstherapeut. Aber ich vermisse Angaben über konkrete Schritte, die unternommen werden sollen, gerne im Sinne eines Problemlösetrainings. Alles andere erscheint mir wie bloße Lippenbekenntnisse, und die würden wir unseren Patienten auch nicht durchgehen lassen. Und wenn die Antwort auf die Frage, was konkret geplant ist, so aussieht wie von mir befürchtet (nämlich: „nichts“), dann schreiben Sie doch: „Es sind nach wie vor keine konkreten Schritte zur Verbesserung der Honorarsituation der Psychotherapeuten geplant“. Vielleicht entsteht dadurch endlich Druck bei den zuständigen Personen. (. . .)

Ich jedenfalls habe keine Lust, mir über offene Sprechstunden, Praxispersonal, Praxisumbau oder -umzug Gedanken zu machen, solange nicht endlich die Honorarungerechtigkeit behoben ist. Dabei muss ich feststellen, dass ich mich weder von der Kammer noch von der KV angemessen vertreten fühle.

Dipl.-Psych. Silke Gerkrath, 48301 Nottuln

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige