ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2014Verhaltenssüchte: Internetsucht geht mit unsicherer Bindung einher

WISSENSCHAFT

Verhaltenssüchte: Internetsucht geht mit unsicherer Bindung einher

PP 13, Ausgabe Juni 2014, Seite 269

Eichenberg, Christiane

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Obwohl der Zusammenhang zwischen exzessiver Netznutzung und Bindungsstil naheliegt, fehlt die Implementierung dieses Wissens in die Behandlungskonzeption von Internetsüchtigen bislang.

Die „Internetsucht“ wird inzwischen seit knapp 20 Jahren unter verschiedenen Bezeichnungen als psychologisches Problem diskutiert: Net Addiction, Online Addiction, Internet Addiction Disorder (IAD), Pathological Internet Use (PIU), Pathologischer Internetgebrauch (PIG), Net Compulsion, Cyberdisorder. Dabei kann sich exzessive Internetnutzung auf unterschiedlichste Anwendungsbereiche beziehen, wie zum Beispiel Online-Computerspiele (1), Glücksspiele, sexuelle Inhalte (2), Shopping oder kommunikative Anwendungen wie Chatten oder Social Networks. Diese Bereiche unterscheiden sich in ihrem jeweiligen „Suchtpotenzial“. Kritisch sind vor allem Online-Rollenspiele, Communitys, Glücksspiele und Sexportale (3).

Eine der im Zusammenhang mit der Internetsucht bereits seit vielen Jahren (4) diskutierten Frage betrifft die der Eigenständigkeit der Störungsbilds: Ist die „Internetsucht“ eine eigenständige klinische Entität oder vielmehr ein Begleitsymptom anderer psychischer Erkrankungen? Hier kann zum einen die neurobiologische Forschung zu Antworten beitragen, die den Fokus auf Untersuchungen zur Frage der Äquivalenz von substanzgebundenen Süchten und Verhaltenssüchten hat. Zum anderen kann aber auch die Bindungsforschung herangezogen werden, die aktuell Befunde zum Zusammenhang von Bindungsstilen und problematischem Internetnutzungsverhalten liefert.

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Nosologie

Verschiedene Autoren geben unterschiedliche Vorschläge zur diagnostischen Einordnung. Obwohl nach wie vor umstritten, mehren sich die Stimmen, die Internetsucht als Verhaltenssucht auffassen (5). Dabei wird vor allem auf neurobiologische Entsprechungen von stoffgebundenen und stoffungebundenen Süchten rekurriert. Insgesamt existieren inzwischen umfassende Werke, die verschiedene Verhaltenssüchte in den Blick nehmen (6, 7).

Verhaltenssucht ist ein relativ neuer Begriff für exzessive, belohnende Verhaltensweisen, die Merkmale einer psychischen Abhängigkeit aufweisen (8). Die Bezeichnung Verhaltenssucht macht die Handlungen des Nutzers, das heißt die Nutzung, und nicht das Mittel (oder Medium) zum Objekt der Pathologie. Obwohl pathologischer Internetgebrauch in den bekannten Diagnosesystemen (ICD, DSM) bislang keine eigenständige klinische Entität ist, ist es ein Fortschritt, dass in der neuesten Auflage des DSM V Verhaltenssüchte explizit mit aufgenommen wurden. So erhielt das bisherige Kapitel „Substance-related Disorders“ eine neue Bezeichnung, und zwar „Addiction and Related Disorders“. Hier wurde auch die Glücksspielsucht als erste Verhaltenssucht integriert (http://www.dsm5.org/Documents/Substance%20Use%20Disorder%20Fact%20Sheet.pdf).

Komorbiditäten

Eine Reihe von Studien widmete sich der Frage, wie häufig pathologische Internetnutzung isoliert beziehungsweise im Rahmen anderer psychischer Störungen auftritt. So existieren allgemeine epidemiologische Studien, die für Deutschland die Prävalenz der Internetsucht auf 2,1 Prozent beziffern (9).

Darüber hinaus wurde exzessives Internetnutzungsverhalten zum einen in Abhängigkeit von verschiedenen Persönlichkeitsmerkmalen untersucht. So wurde zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen wahrgenommener Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen, psychosozialer Reife und Impulsivität bestätigt; ebenso auffällig ist der Zusammenhang mit problematischen familiären Strukturen (10, 11).

Zum anderen wurde die Internetsucht im Zusammenhang mit weiteren psychischen Erkrankungen untersucht. Eine Reihe von Studien konnte zeigen, dass pathologischer Internetgebrauch eine hohe Komorbidität mit anderen psychischen Störungen aufweist (12), wobei affektive Erkrankungen (13) und Angststörungen (14) am häufigsten vorzukommen scheinen. Aber auch Komorbidität mit stoffgebunden Süchten (15) sowie Aufmerksamkeitsdefizits-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Erwachsenenalter (16) wurden nachgewiesen.

Kratzer und Hegerl (17) konnten in einer methodisch hochwertigen Studie mit Vergleichsgruppendesign zeigen, dass bei Personen mit pathologischer Internetnutzung ein signifikant häufigeres Auftreten von psychiatrischen Diagnosen verzeichnet werden konnte als bei Personen mit unauffälligem Nutzungsverhalten (90 Prozent versus 22,6 Prozent). Folglich liegt es nahe, die von Seemann, Köpf, Kratzer und Wöller (18) vorgeschlagene Unterscheidung zwischen primärer (eine vorab psychisch gesunde Person wird internetsüchtig) und sekundärer Internetabhängigkeit (Internetabhängigkeit entwickelt sich auf dem Boden einer vorbestehenden psychischen Störung) in der Diagnostik wie auch bei der Behandlung zu berücksichtigen. Allerdings scheint ein komplexes Bedingungsgefüge zwischen der Internetsucht und anderen psychopathologischen Symptomen, wie zum Beispiel depressiven Verstimmungen beziehungsweise sozialphobischen Zügen, zu bestehen. Eine Längsschnittstudie zeigte eine wechselseitige Beeinflussung der jeweiligen Symptomschwere. Interessanterweise wurde jedoch ebenso deutlich, dass mit Abnahme der süchtigen, digitalen Mediennutzung sich auch die depressiven Symptome milderten, die parallel mit der Zunahme des süchtigen Verhaltens angestiegen waren (19).

Ätiopathogenese

In Anlehnung an integrative Erklärungsansätze für Abhängigkeit von psychotropen Substanzen, werden auch für die Internetsucht komplexe ätiopathogenetische Modelle angenommen. So entwickelten Wölfling et al. (20) zum Beispiel ein integratives Modell mit dem Schwerpunkt auf lerntheoretischen und neurobiologischen Mechanismen auf dem Hintergrund von Persönlichkeitsmerkmalen. Psychodynamische Überlegungen (21) und kultur- und sozialwissenschaftliche Betrachtungen (22) sind weitere ätiopathogenetische Zugänge.

Diese werden ergänzt durch aktuelle bindungstheoretische Forschungsarbeiten. Bekannt ist, dass die Bindungstheorie Erklärungswert besitzt für die Gestaltung sozialer Beziehungen, wobei sich im Kontext unsicherer Bindung eine Vulnerabilität für psychische Erkrankungen entwickeln kann. Dieser Befund wurde auf die Untersuchung pathologischer Internetnutzung angewandt. Zentrale Hypothese einer eigenen Studie (23) war, dass Personen mit unsicherem Bindungsmuster häufiger problematische Nutzungsweisen des Internet zeigen als sicher gebundene Personen. Unter Berücksichtigung potenziell sozial-kompensatorischer Mechanismen wurde untersucht, inwiefern sich Personen entsprechend ihres Bindungsstils in ihren Tendenzen zu suchtartigem Internetnutzungsverhalten, in der Nutzungshäufigkeit verschiedener Online-Dienste und ihren spezifischen Online-Beziehungsmotiven unterscheiden.

Online-Befragung

Es wurde eine Online-Befragung (N = 245; Alter: M = 29,6 [SD = 9,2], rekrutiert über soziale Netzwerke und verschiedene thematische Foren) mit einem Fragebogeninstrument durchgeführt, das neben Items zur Erfassung soziodemografischer Merkmale validierte Skalen zur Erhebung des Bindungsstils (24), der Internetsucht (25) und der Online-Beziehungsmotive (26) umfasst.

Die Stichprobe setzte sich hälftig aus sicher beziehungsweise bedingt sicher (49,4 Prozent) und unsicher gebundenen (50,6 Prozent) Personen zusammen. Letztere teilten sich mit 20,4 Prozent auf den vermeidend-verschlossenen, mit 15,5 Prozent auf den ambivalent-verschlossenen und mit 14,7 Prozent auf den ambivalent-anklammernden Bindungstyp auf. Der Großteil (87,3 Prozent) zeigte unauffälliges, 12,2 Prozent entsprechend missbräuchliches oder abhängiges Internetnutzungsverhalten. Bei der Exploration der dominanten Online-Beziehungsmotive zeigten sich die stärksten Ausprägungen in den Bereichen „Neue Freunde finden“ und „Vereinfachte Kommunikation“. Sexuelle und sozial-kompensatorische Motive waren vergleichsweise am geringsten ausgeprägt.

Insgesamt konnte – in Übereinstimmung mit anderen ersten Untersuchungen (27, 28, 29) – die Hypothese bestätigt werden, dass sich im Kontext unsicherer Bindung signifikant häufiger Tendenzen zu suchtartigem Internetnutzungsverhalten finden. Dabei zeigte sich vor allem ein deutlicher Zusammenhang zum ambivalent-verschlossenen Bindungsstil. Unsicher gebundene Internetnutzer haben zudem andere vorrangige Online-Beziehungsmotive (vor allem signifikant höhere Ausprägungen in „Anonymität in der Kommunikationssituation“ sowie „emotionale Unterstützung finden“) als sicher gebundene Nutzer. Diese Motivkonstellation deckt sich mit den Befunden der Gruppe der Internetsüchtigen.

Diese Ergebnisse, die aktuell im Sinne der Methodentriangulation mit einer qualitativen Studie an der Sigmund-Freud-Privat-Universität Wien überprüft werden, liefern nicht nur Erkenntnisse für die Ätiopathogenese der Internetsucht, sondern haben auch therapeutische Implikationen.

Therapeutische Implikationen

Nach der Konzeptionalisierung der Internetsucht als Verhaltenssucht sind entsprechende Behandlungskonzepte – äquivalent derer zur Therapie stoffgebundener Süchte – in der Regel multimethodal angelegt. Dabei sind allerdings die wenigsten Behandlungskonzepte bisher evidenzbasiert, eine Ausnahme bildet das Manual zur kognitiv-behavioral orientierten Behandlung der Internet- und Computerspielsucht von Wölfling et al. (20). Aus fundierten klinischen Erfahrungen berichten aus psychodynamischer Perspektive zum Beispiel Lampen-Imkamp und te Wildt (30), dass es sich bei den Betroffenen vor allem um mit Menschen mit frühen Bindungsstörungen handelt. Dass Bindungsstörungen eine zentrale Rolle bei der Ätiopathogenese problematischer Internetnutzung spielen, ist nun auch durch erste Studien empirisch bestätigt. Unterstützt wird dies durch Studien zu bestimmten Mustern der Affektregulation bei Internetsüchtigen (31). Es ist bekannt, dass sich jeweils spezifische Auffälligkeiten in der Affektregulation in Abhängigkeit verschiedener Bindungsrepräsentanzen zeigen (32). In weiteren Studien wäre so unter anderem zu untersuchen, inwiefern sich zum Beispiel bei Internetsüchtigen in den verschiedenen Bereichen der Affektregulation Entsprechungen mit den Ausprägungen des ambivalent-verschlossenen Bindungstyps finden lassen.

Obwohl der Zusammenhang zwischen Internetsucht und Bindungsstil letztlich nicht verwundert, da zum einem die Qualität der Bindungserfahrungen für die gesunde – oder eben auch problematische – psychische Entwicklung wesentlich ist, und zum anderen die Bindungstheorie und ihre Erkenntnisse in der Erforschung wie Therapie stoffgebundener Suchterkrankungen seit längerem berücksichtigt werden (33), fehlt die Implementierung dieses Wissens in die Behandlungskonzeption von Internetsüchtigen bislang. Bereits in der diagnostischen Phase sollte demnach analysiert werden, welche Bindungsmuster (und auf ihrer Basis sich entwickelten Konflikte und strukturellen Defizite) wie im suchtartigen Online-Verhalten ausagiert werden. Die therapeutischen Maßnahmen sollten sich dann eben auch auf diese beziehungsrelevanten Defizite beziehen, und es sollten zum Beispiel in gruppentherapeutischen Konzepten korrigierende Beziehungserfahrungen explizit gemacht werden. Auch die Einsicht in kompensatorische Funktionen des Online-Verhaltens im Spiegel der frühen Bindungserfahrungen kann gefördert werden. Diese Elemente lassen sich ebenfalls in die dominierenden kognitiv-behavorialen Therapieansätze integrieren.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2014; 12(6): 269–71

Anschrift der Verfasserin
Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Department Psychologie, Professur für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Medien, Sigmund Freud Privat Universität Wien, Schnirchgasse 9 a, A-1030 Wien, christiane@rz-online.de

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit0614

Obwohl der Zusammenhang zwischen exzessiver Netznutzung und Bindungsstil naheliegt, fehlt die Implementierung dieses Wissens in die Behandlungskonzeption von Internetsüchtigen bislang.

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