Editorial

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Medizin studieren, 3/2014: 3

Richter-Kuhlmann, Eva

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Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt
Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt

Nicht viele Medizinstudierende waren im Mai wie Christian Kraef, Präsident der Bundesvereinigung der Medizinstudierenden in Deutschland, mit dabei beim 117. Deutschen Ärztetag in Düsseldorf (S. 5). Deshalb sei hier erwähnt: Gerade in diesem Jahr vertrat das Ärzteparlament vehement die Belange seines Nachwuchses. So begrüßte es den von der Bundesregierung im Koalitionsvertrag vereinbarten „Masterplan Medizinstudium 2020“, der die Praxisnähe im Studium und die Allgemeinmedizin fördern soll.

Einig waren sich die Ärzte zudem, dass die ärztliche Ausbildung kein Punkt sei, an dem gespart werden dürfe. Sie kritisierten, dass durch die in einigen Bundesländern geplanten Einsparungen sinnvolle Lehrkonzepte nicht mehr stattfinden könnten (S. 22). Ferner unterstrichen die delegierten Ärzte angesichts von sich derzeit etablierenden privaten Hochschulen (S. 24), dass die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses weiterhin eine staatliche Aufgabe bleiben muss.

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Die Beschlüsse zeigen: Die Ärzte stehen hinter ihrem Nachwuchs – auch trotz der sonst viel beschriebenen Konflikte zwischen Generation X und Y. So forderten sie auch, was sie selbst als Studierende nicht hatten: eine Aufwandsentschädigung im praktischen Jahr von monatlich 597 Euro (gemäß BAföG-Höchstsatz) (S. 4).

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