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PJ-Aufwandsentschädigung

Medizin studieren, 3/2014: 5

Hillienhof, Arne

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Foto: Fotolia/photoCD
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Fünf von sechs Kliniken zahlen sie

Unter dem Titel „Wer zahlt? Wer zahlt wie viel? Und wer zahlt nichts?“ hat der Hartmannbund (HB) eine Liste vorgestellt, in der aufgeführt ist, wie Lehrkrankenhäuser Studierende im praktischen Jahr (PJ) entschädigen.

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Nach der HB-Analyse erhalten PJler an jedem sechsten Lehrkrankenhaus in Deutschland keine Aufwandsentschädigung. Konkret gehen an 111 von 691 Universitätskliniken und Lehrkrankenhäusern Medizinstudierende leer aus. Rund die Hälfte der Krankenhäuser zahlt zwischen 201 und 400 Euro im Monat. 56 Häuser zahlen den BAföG-Höchstsatz von 597 Euro und mehr.

Im Jahr 2013 hatte der HB 1 500 PJler befragt. Rund 90 Prozent empfanden sich während ihres PJ als Vollzeitkräfte. Mehr als die Hälfte der Befragten war täglich acht bis zehn Stunden und mehr im Einsatz. Zu den Tätigkeiten zählten nach Angaben der Studierenden mehrheitlich ärztliche Aufgaben wie das Schreiben von Arztbriefen, die Visite, Assistenz bei Operationen, das Verabreichen von Medikamenten oder die eigenständige Betreuung von Patienten. Der HB fordert deshalb eine bundesweit einheitliche PJ-Aufwandsentschädigung von monatlich 597 Euro. Übersicht zur Aufwandsentschädigung: www.hartmannbund.de. hil

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