ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2014Abdominaleingriffe in der Schwangerschaft – eine interdisziplinäre Herausforderung

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Abdominaleingriffe in der Schwangerschaft – eine interdisziplinäre Herausforderung

Abdominal surgery in pregnancy—an interdisciplinary challenge

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(27-28): 465-72; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0465

Juhasz-Böss, Ingolf; Solomayer, Erich; Strik, Martin; Raspé, Christoph

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Hintergrund: Abdominaloperationen werden bei etwa 2 % der Schwangerschaften durchgeführt und stellen sowohl für die Patientin als auch für die Operateure und Anästhesisten eine besondere Situation dar. Die häufigsten Verfahren sind die Appendektomie, gefolgt von der Cholezystektomie. Dabei stellt sich die Frage nach dem peri- und intraoperativen Management und operativen Zugangsweg.

Methoden: Diese Publikation basiert auf einer selektiven Literaturrecherche in PubMed.

Ergebnis: Es gibt lediglich Fallserien und wenige Metaanalysen zum Einsatz der Laparoskopie versus Laparotomie in der Schwangerschaft. Zwei Metaanalysen zeigen eine signifikant erhöhte Rate an Fehlgeburten nach laparoskopischer Appendektomie gegenüber dem offenen Vorgehen (relatives Risiko [RR] = 1,91; 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI]: 1,31–2,77). Das Risiko für eine Frühgeburt ist den Ergebnissen einer Metaanalyse zufolge etwas erhöht (RR = 1,44; 95-%-KI: 1,76–0,78), wohingegen in einer weiteren Metaanalyse eine signifikant erniedrigte Frühgeburtenrate nach Laparoskopie festgestellt wurde (2,1 versus 8,1 %, p < 0,0001). Bei der Cholezystektomie werden im Vergleich zur Laparotomie nach Laparoskopie niedrigere Abortraten (1/89 Fällen nach Laparoskopie versus 2/69 nach Laparotomie) bei etwas mehr Frühgeburten (6/89 nach Laparoskopie statt 2/69 nach Laparotomie) berichtet. Eine verzögerte oder unterlassene Operation kann bei Patientinnen mit Appendizitis oder Cholezystitis zu vermehrten Kranken­haus­auf­enthalten, höheren Abortraten, vorzeitigem Blasensprung und zu Frühgeburten führen.

Schlussfolgerung: Die Laparoskopie ist in geübten Händen auch in der Schwangerschaft ein sicheres Verfahren mit den bekannten Vorteilen der minimal-invasiven Chirurgie bei jedoch erhöhter Fehlgeburtenrate und vergleichbarer Frühgeburtenrate im Vergleich zur Laparotomie. Patientinnen sollten präoperativ ausführlich über die Operation und die Vor- und Nachteile der Zugangswege informiert werden.

LNSLNS

Circa 2 % aller Schwangeren erhalten während der Schwangerschaft eine Abdominaloperation aufgrund einer nichtgeburtshilflichen Indikation (1, 2).

Die Änderungen der anatomischen und physiologischen Verhältnisse während der Schwangerschaft erreichen ein Ausmaß, bei dem zum Beispiel der Anästhesist eine nichtschwangere Patientin in eine erhöhte perioperative Risikoklasse eingruppieren würde. Viele dieser Veränderungen beruhen auf hormonellen Faktoren sowie auf den mechanischen Effekten des vergrößerten Uterus und haben wichtige Konsequenzen für die Vorgehensweise des Operateurs und des Anästhesisten (Tabelle 1).

Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft
Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft
Tabelle 1
Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft

Besteht bei Schwangeren die Indikation für einen Abdominaleingriff, stellt sich oftmals die Frage nach dem optimalen perioperativen Management und Zugangsweg. Früher wurde die Laparotomie als einzige Option in Betracht gezogen. Aktuell werden Schwangere zunehmend laparoskopisch operiert (3).

Ziel dieser Übersichtsarbeit ist es, Indikationen und Grenzen der Laparoskopie (LSK) (Kasten 1) beziehungsweise der Laparotomie in der Schwangerschaft aufzuzeigen. Die Darstellung erfolgt dabei unter Berücksichtigung des interdisziplinären Aspektes solch einer Operation: Sowohl operative als auch anästhesiologische Anforderungen und geburtshilfliche Herausforderungen und Risiken inklusive deren Management werden berücksichtigt.

Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft
Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft
Kasten 1
Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft

Methode

Es erfolgte eine Literaturrecherche in PubMed. Eingeschlossen in die Auswertung wurden alle Metaanalysen, Fallserien sowie Leitlinien aus dem Zeitraum 1994–2014 zum Thema Abdominaloperationen in der Schwangerschaft. Ausgeschlossen wurden Studien zu geburtshilflichen Operationen.

Operationsindikationen und Zugangswege

Die häufigste nichtgeburtshilfliche Operation während der Schwangerschaft ist die Appendektomie (44 %), gefolgt von der Cholezystektomie (22,3 %). 64,8 % dieser intraperitonealen Eingriffe werden in den USA laparoskopisch durchgeführt (3). Daten aus Deutschland fehlen hierzu. Es gibt zu keiner der weiter unten angegebenen Indikation randomisierte kontrollierte Studien (RCTs), weder zum Vergleich konservatives versus operatives Vorgehen, noch zum Vergleich LSK versus Laparotomie. Die meisten Publikationen zu dieser Thematik sind Fallserien. Die Evidenzlage für die weiter unten diskutierten Interventionen ist daher gering (Kasten 2).

Weitere OP-Indikationen und Zugangswege
Weitere OP-Indikationen und Zugangswege
Kasten 2
Weitere OP-Indikationen und Zugangswege

Appendektomie

Mit 454 Patientinnen beschreiben McGory et al. das wohl größte Kollektiv an Patientinnen, bei denen eine LSK in der Schwangerschaft durchgeführt wurde. Diese 454 laparoskopisch operierten Patientinnen werden mit 2 679 offen operierten Patientinnen bei Appendizitis verglichen. Dabei handelt es sich um Daten aus einer bevölkerungsbasierten Datenbank aus Kalifornien. Die Rate an Fehlgeburten war zwar nach LSK (7 %) versus offenem Vorgehen (3 %) erhöht (Odds Ratio [OR]: 2,31; 95-%-Konfidenzintervall [95-%-KI]: 1,51–3,55), demgegenüber betrug jedoch die Rate an Frühgeburten nach LSK < 1 % versus 8 % nach Laparotomie (4).

Es gibt in der Literatur hierzu jedoch auch teils widersprüchliche Angaben. In den meisten anderen Studien unterscheidet sich das Risiko einer Frühgeburt nicht durch die Wahl des Zugangswegs. In einer Fallserie laparoskopisch operierter Patientinnen wird die Frühgeburtenrate (< 37. Schwangerschaftswoche [SSW]) mit 18,1 % angegeben, dabei scheint das Schwangerschaftsalter zum Zeitpunkt der Operation keinen Einfluss auf die Frühgeburtlichkeit zu haben (5).

Zu erwähnen sei an dieser Stelle, dass mit bis zu 33 % die Zahl der Fälle mit intraoperativ unauffälligen Appendizes bei initialem Verdacht auf Appendizitis als sehr hoch berichtet werden (5). Neben häufig unauffälligen Appendizes ist jedoch auch nicht selten eine Verschleppung des Krankheitsbildes mit zum Teil fulminanten Folgen zu beobachten.

In zwei aktuellen Metaanalysen wird die statistisch signifikant erhöhte Rate an Fehlgeburten bei einer Appendektomie nach LSK versus offenem Vorgehen bestätigt. In einer Untersuchung von Wilasrusmee et al. aus dem Jahr 2012 von 3 415 Patientinnen (n = 599 LSK versus n = 2 816 Laparotomien) betrug das relative Risiko für eine Fehlgeburt nach LSK RR = 1,91 (95-%-KI: 1,31–2,77). Das Risiko für eine Frühgeburt war zwar ebenfalls etwas erhöht, allerdings nicht statistisch signifikant (RR = 1,44; 95-%-KI: 1,76–0,78). Es gab in dieser Untersuchung keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich der Krankenhausverweildauer, der Wundinfektionsrate, des Geburtsgewichts, der Operationsdauer und dem APGAR-Werts.

Walsh et al. haben 28 Studien mit insgesamt 637 laparoskopisch operierten Patientinnen mit Appendizitis ausgewertet. Auch in dieser Metaanalyse war die Fehlgeburtenrate nach LSK mit 5,6 % versus 3,1 % nach Laparotomie signifikant erhöht. Im Gegensatz zur ersten Metaanalyse war jedoch die Rate der Frühgeburten nach Laparotomie signifikant höher als nach LSK (8,1 versus 2,1 %). Die Fehl- beziehungsweise Frühgeburtenrate unterschied sich jedoch nicht signifikant in Abhängigkeit von der Schwangerschaftsperiode (Fehlgeburtenrate im 1. Trimenon 3,8 %, im 2. Trimenon 2,6 % und im 3. Trimenon 0 %; p = 0,55; beziehungsweise Frühgeborenenrate im 1. Trimenon 4,3 %, im 2. Trimenon 11,3 % und im 3. Trimenon 13,6 %; p = 0,32) (6, 7).

In Kenntnis der dargestellten erhöhten Fehlgeburtenrate nach LSK ist im Fall einer Appendizitis das offene Vorgehen zu bevorzugen. Dennoch wird in den Leitlinien der Society of American Gastrointestinal Endoscopic Surgeons bei einer Schwangeren mit Appendizitis die laparoskopische Appendektomie empfohlen (8). Außer dieser Leitlinie gibt es keine weiteren Leitlinien für Operationen, auf die man sich berufen kann. Dies betrifft auch die weiter unten diskutierten Operationsindikationen.

Cholezystektomie

Die laparoskopiosche Cholezystektomie ist bei Schwangeren mit Gallenblasenerkrankungen gemäß der erwähnten US-Empfehlung die Methode der Wahl, unabhängig vom Schwangerschaftsalter (8). Während früher das konservative Vorgehen bei symptomatischer Cholelithiasis präferiert wurde, bevorzugt man heute die frühe operative Intervention (8). Beim konservativen Vorgehen sind je nach Schwangerschaftsalter rezidivierende Symptome zu erwarten, so zum Beispiel bei Gallensteinen im ersten Trimenon in bis zu 92 % der Fälle (9). Ein verzögertes oder unterlassenes chirurgisches Eingreifen führt zu vermehrten Kranken­haus­auf­enthalten, höheren Abortraten, vorzeitigem Blasensprung und auch zu Frühgeburten (1013). Ein konservatives Management symptomatischer Gallensteine bei Schwangeren hat in mehr als 50 % der Fälle rezidivierende Symptome zur Folge. In einer Untersuchung von knapp 30 000 Schwangerschaften hatten 47 Patientinnen (0,16 %) Beschwerden in Form einer Gallengangskolik (n = 33), akuten Cholezystitis (n = 12) oder Pankreatitis (n = 2). In 36 % der Fälle war trotz des Versuchs einer konservativen Therapie eine Operation aufgrund einer biliären Kolik (n = 10), akuten Cholezystitis (n = 6) beziehungsweise Pankreatitis (n = 1) durchgeführt worden (14). Eine Pankreatitis während der Schwangerschaft führt in 0–60 % der Fälle zu einem Abort (15, 16). Die häufigsten Gründe für eine akute Pankreatitis während der Schwangerschaft sind Gallensteine (60–100 %), Alkoholabusus und Hypertriglyceridämien (17).

Bedingt durch die im Folgenden beschriebene erhöhte Morbidität unbehandelter Gallenblasenerkrankungen während der Schwangerschaft empfiehlt sich ein chirurgisches Eingreifen. So haben Patientinnen nach dem Versuch einer konservativen Therapie während der Schwangerschaft signifikant häufiger rezidivierende Beschwerden (60 versus 13 %) und müssen signifikant häufiger stationär (1,5 versus 1,2 Aufenthalte) beziehungsweise beim Arzt (1,7 versus 1,1 Besuche) behandelt werden (18). Daher wird aufgrund der guten Ergebnisse und der geringeren Morbidität ein primär laparoskopisches Vorgehen empfohlen (8, 19). Im direkten Vergleich zur Laparotomie werden in einem Review über mehrere Fallserien nach LSK niedrigere Abortraten (1/89 Fällen nach LSK versus 2/69 nach Laparotomie) bei etwas mehr Frühgeburten (6/89 nach LSK versus 2/69 nach Laparotomie) berichtet (9). Auch hier sei jedoch angemerkt, dass es keine RCT zum Vergleich der Zugangswege LSK versus Laparotomie bei der Cholezystektomie gibt.

Perioperative Betreuung inklusive Komplikationsmanagement

Intraoperative Lagerung

Um einem aortokavalen Kompressionssyndrom vorzubeugen wird empfohlen, den Uterus konsequent in Linksseitenlage zu lagern (8). Hierzu gibt es weder RCTs noch Fallserien, vielmehr beruhen die Empfehlungen zur Lagerung auf klinischen Erfahrungen der Operationsteams. Während eine Kompression der Vena cava über eine Verminderung des venösen Rückstroms häufig zu einem Blutdruckabfall bei der Mutter führt, ist eine partielle Kompression der Aorta bei der Rückenlagerung der Schwangeren für den Feten meist noch gefährlicher als für die Mutter, weil der arterielle Blutdruck der Mutter unverändert sein kann, obwohl eine arterielle Hypotension im Bereich der A. uterina vorhanden ist. Je nach Lage des Feten können auch eine Rechtsseitenlage beziehungsweise ein engmaschiges Monitoring der Hämodynamik und zeitnahes Gegensteuern (Volumen, Medikamente) die Hämodynamik verbessern.

Bei einer LSK ist oftmals eine steile Kopftieflagerung indiziert. Bei schwangerschaftsbedingt vergrößertem Uterus beziehungsweise eingeschränkter Sicht auf die Adnexe kann mittels Kopftief- und entsprechender Seitenlagerung auf die kontralaterale Seite eine gute Sicht auf die jeweiligen Adnexe erzeugt werden. Auf die anästhesiologischen Risiken der Kopftieflagerung wird weiter unten eingegangen.

Intraabdominaler Druck/Alterationen des Säure-Base-Status

Gemäß US-Leitlinien wird ein pneumoperitonealer Druck < 15 mm Hg empfohlen. Dies dient zum einen der Reduktion einer uteroplazentaren Hypoperfusion und einer maternalen kardialen Belastung, zum anderen zur Reduktion von paCO2-Anstiegen während des Kapnoperitoneums (1921).

Bei Anlage des CO2-Pneumoperitoneum (Kapnoperitoneum) beobachtet man in der Regel einen Anstieg des arteriellen CO2-Partialdruckes (paCO2), der hauptsächlich durch Absorption von CO2 über das Peritoneum verursacht wird. Bleibt dieser Anstieg unbemerkt, so kann er zu Hyperkapnie und respiratorischer Azidose mit ihren Folgeerscheinungen wie Stimulation des symphathischen Nervensystems und kardialen Arrhythmien sowie zur fetalen Azidose führen (22). Deshalb sollten bei diesen Eingriffen obligat die endexspiratorische CO2-Messung (Kapnometrie) zum Routinemonitoring gehören und die Beatmung entsprechend angepasst werden (8, 20, 21, 2326). Falls jedoch aufgrund des maternalen Vorerkrankungsmusters oder peripartaler Komplikationen der Verdacht auf Gasaustauschstörungen besteht, sollte großzügig die Indikation zur perioperativen arteriellen paO2-Messung gestellt werden (8).

Respiratorische Alterationen

Eine deutliche Erhöhung des Sauerstoffverbrauchs und eine gleichzeitige Verringerung der funktionellen Residualkapazität und damit des Sauerstoffvorrats haben zur Folge, dass es während der Narkoseeinleitung und -führung bei einer Schwangeren rasch zu einer kritischen Hypoxämie kommen kann, wenn beispielsweise eine lagerungs- oder Kapnoperitoneum-bedingte Tubusdislokation oder Reduktion der respiratorischen Compliance eintreten. Vor allem während der LSK kann ein zunächst korrekt platzierter Endotrachealtubus durch die Kopftieflagerung und durch den erhöhten intraabdominalen Druck akzidentell in den rechten Hauptbronchus gleiten und zu einer einseitigen Beatmung führen (22, 27). Deshalb sollte nach jeder Änderung der Lagerung die korrekte Position des Tubus durch Auskultation kontrolliert werden.

Abortrate und Frühgeburten

Zwar lässt sich keine generelle Zunahme der Fehlbildungshäufigkeit nach chirurgischen Eingriffen unter Anästhesie finden, jedoch zeigen die bisherigen Untersuchungen eine gering erhöhte Fehlgeburtenrate (28, 29). Unklar ist, ob dies auf den chirurgischen Eingriff oder das Anästhesieverfahren zurückzuführen ist. Brodsky et al. (28) fanden beim Vergleich von 187 Schwangeren, die sich im 1. Trimenon einem chirurgischen Eingriff unter Narkose unterzogen, mit einer Kontrollgruppe von 8 654 Schwangeren heraus, dass die Abortrate mit 8,0 % versus 5,1 % (Kontrollen) signifikant erhöht war (2. Trimenon: 6,5 % versus 1,4 %). Die bisher größte Untersuchung von Mazze und Källén (29) umfasst 720 000 Schwangere, von denen sich 5 405 einer Operation und Narkose unterziehen mussten. Dabei war die Anzahl von Kindern mit einem reduzierten Geburtsgewicht erhöht, sowohl aufgrund einer intrauterinen Wachstumsretardierung als auch aufgrund einer Zunahme der Frühgeburtsrate. In dieser Untersuchung gab es keine Hinweise für ein schlechteres Ergebnis bei bestimmten Operationen oder Anästhesieverfahren.

Den Ergebnissen einer anonymen Briefbefragung laparoskopisch tätiger Chirurgen zufolge traten bei 413 LSK in der Schwangerschaft nur 15-mal perioperative Komplikationen auf (11). Reedy et al. untersuchten in Schweden über einen Zeitraum von 20 Jahren über zwei Millionen Schwangere (10). Die Autoren inkludierten 2 181 LSK und 1 522 Laparotomien (4–20 SSW). Frühgeburtlichkeit, Entwicklungsverzögerungen und ein reduziertes Geburtsgewicht wurden deutlich häufiger im Gesamtkollektiv der operierten Kinder im Vergleich zur Gruppe der nichtoperierten Kinder gefunden, damit wurden die Ergebnisse bisheriger Studien erneut bestätigt. Es wurden aber keinerlei Unterschiede zwischen der Gruppe von laparoskopierten Teilnehmerinnen und der Gruppe von laparotomierten Patientinnen gefunden.

Es existieren zahlreiche Studien, die über Vorteile der LSK gegenüber der Laparotomie bei schwangeren Patienten für den Feten berichten. Bezüglich Fehl- und Frühgeburtenrate gibt es jedoch auch widersprüchliche Daten, so sei nochmals auf die im Abschnitt über Appendektomie erwähnten Metaanalysen verwiesen, die statistisch signifikant erhöhte Fehlgeburtenraten nach LSK versus offenem Vorgehen berichten bei statistisch nicht unterschiedlichen Frühgeburtenraten (6, 7, 30) (Tabelle 2).

Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie
Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie
Tabelle 2
Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie

Monitoring des Fetus

Der fetale und uterine Status sollten entsprechend der US-Guidelines ab der 16. Schwangerschaftswoche prä- und postoperativ überwacht und dokumentiert werden (8). Ein intraoperatives Monitoring verbessert die Mortalität nicht (14, 20, 21, 31). Das Monitoring erlaubt, Störungen beim Fetus frühzeitig zu erfassen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung der Uterusperfusion einzuleiten (Korrektur einer Hypoxämie, Steigerung des Blutdruckes, Überprüfen der Lagerung). Bei der Beurteilung des Fetus ist zu beachten, dass unter Allgemeinanästhesie auch der Fetus narkotisiert wird und Anästhetika die Herzfrequenzvariabilität beim Fetus vermindern können (silentes Kardiotokogramm [CTG]), ohne dass dies ein Hinweis auf eine Notlage ist. Die Abnahme der Herzfrequenzvariabilität kann auch postoperativ noch persistieren, da Halbwertszeiten für die Elimination von Anästhetika beim Fetus länger sind. Perioperativ sollte daher stets ein Geburtshelfer involviert werden. Postoperativ kann zudem je nach SSW eine CTG- beziehungsweise Sonographie-Kontrolle erfolgen.

Tokolyse

Bei intraabdominalen Eingriffen kommt es zu Manipulationen und zum Teil zu einer Lateralisierung des Uterus, was häufig zu vorzeitigen Wehen führen kann (32). Keine Studie konnte bisher einen Einfluss von Anästhetika oder Anästhesieverfahren auf die Häufigkeit einer Frühgeburt zeigen (32). Einige der zur Anästhesie verwendeten Substanzen, wie zum Beispiel die Inhalationsanästhetika, haben sogar eine potente uterusrelaxierende Wirkung.

Während Tokolytika wie Indomethacin-Suppositorien (33) keinen Einfluss auf die anästhesiologische Vorgehensweise haben, können sich Beta-Mimetika deutlich auf das Kreislauf der Mutter auswirken und mit den während der Anästhesie verwendeten Medikamenten interagieren oder deren Wirkung verstärken (34). In der postoperativen Phase ist durch Überlagerung des Wundschmerzes und durch die postoperative Analgetikagabe eine klinische Diagnostik vorzeitiger Wehen oft schwierig. Von den US-Leitlinien wird eine tokolytische Therapie bei Anzeichen vorzeitiger Wehen empfohlen (3537). Eine Dauertokolyse über 48 Stunden hinaus ist in der klinischen Routine nicht angezeigt (34).

Antibiotika, Lungenrreife und Rhesus-Prophylaxe

Antibiotika sollten analog zur Vorgehensweise bei Nicht-Schwangeren je nach OP-Indikation verabreicht werden. Sofern die klinische Symptomatik ein zunächst abwartendes Vorgehen ermöglicht, kann präoperativ in Abhängigkeit von der SSW eine RDS-Prophylaxe (= medikamentöse Anregung der fetalen Lungenreife) durchgeführt werden.

Zudem sollte auch immer auf eine Rhesus-Prophylaxe geachtet werden. Denn auch bei fehlender sichtbarer intrauteriner Blutung können im Rahmen der intraoperativen Manipulation am Uterus beziehungsweise an benachbarten Organen plazentare Mikrotraumen beziehungsweise -Blutungen nicht ausgeschlossen werden.

Zugangsweg

Eine Reihe von Untersuchungen berichten über Vorteile der LSK versus Laparotomie bei Schwangeren, wie zum Beispiel die Reduktion der fetalen respiratorischen Depression durch eine verringerte postoperativ benötigte maternale analgetische Therapie (3840, e1) sowie die Verringerung von Wundinfektionen (39, e2, e3) und Uterusirritationen durch die verbesserte Visualisierung (e4). Weitere Vorteile der LSK sind auch bei Schwangeren ein verkürzter Kranken­haus­auf­enthalt und ein reduziertes Thromboembolierisiko (8). Dennoch sei kritisch angemerkt, dass die Uterusperforation zu den Hauptrisiken der LSK in der Schwangerschaft zählt und vor allem beim Eingehen mit dem Trokar ins Abdomen auftreten kann (5). Eine versehentlich intrauterine Insufflation von Gas mittels Veres-Nadel ist mit einem erhöhten Risiko für eine Frühgeburt verbunden (11). Auch sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Fehlgeburtenrate nach LSK vor allem bei Patientinnen mit einer Appendizitis höher ist als nach Laparotomie (10), hier ist ein offenes Vorgehen zu bevorzugen, um die Sicherheit des Fetus zu gewährleisten.

Die Lokalisation der Trokare bei der LSK ist für den Chirurgen von größter Relevanz (gerade zur Minimierung des Risikos einer Uterusverletzung). Die Trokarplatzierung hängt zum einen von der Uterusgröße, zum anderen aber auch vom intraabdominalen operativen Vorhaben und von den Vorstellungen des Operateurs ab (e5).

Aspirationsrisiko/Anästhesie

Weitere praxisrelevante Angaben zum Aspirationsrisiko sowie Hinweise zum Umgang mit Inhalations- und intravenösen Anästhetika in der Schwangerschaft sind im eKasten zu finden.

Aspirationsrisiko
Aspirationsrisiko
eKasten
Aspirationsrisiko

Interessenkonflikt
Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 29. 9. 2013, revidierte Fassung angenommen: 10. 4. 2014

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Ingolf Juhasz-Böss
Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe
und Reproduktionsmedizin
Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrbergerstraße 100
66424 Homburg/Saar
ingolf.juhasz-boess@uks.eu

Zitierweise
Juhasz-Böss I, Solomayer E, Strik M, Raspé C: Abdominal surgery in
pregnancy—an interdisciplinary challenge. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 465–72. DOI: 10.3238/arztebl.2014.0465

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The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft
Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft
Kasten 1
Indikationen (und Grenzen) für eine Laparoskopie in der Schwangerschaft
Weitere OP-Indikationen und Zugangswege
Weitere OP-Indikationen und Zugangswege
Kasten 2
Weitere OP-Indikationen und Zugangswege
Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft
Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft
Tabelle 1
Physiologische Veränderungen während der Schwangerschaft
Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie
Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie
Tabelle 2
Fehl- und Frühgeborenenrate am Beispiel Appendektomie
Aspirationsrisiko
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  • Keine Statistik ohne klinische Wertung
    Dtsch Arztebl Int 2015; 112(9): 145; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0145a
    Berger, Richard
  • Ergänzung
    Dtsch Arztebl Int 2015; 112(9): 145-6; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0145b
    Crombach, Gerd
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2015; 112(9): 146; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0146
    Juhasz-Böss, Ingolf

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Avatar #564018
L.Hartmer
am Samstag, 19. Juli 2014, 10:10

Promille - natürlich

"e" vergessen, peinlich, peinlich.
Zurück zum Thema:
Zitat aus der Arbeit:
"Die häufigste nichtgeburtshilfliche Operation während der Schwangerschaft ist die Appendektomie (44 %)"
Von 1000 Schwangeren hätten 2% eine nicht geburtshilfliche Abdominal-Op. in der Schwangerschaft, also 20 Schwangere von 1000. Von den 20 operierten Schwangeren hätten 44% eine Appendektomie in der Schwangerschaft, also 8 bis 9 pro 1000 Schwangere. In jeder geburtshilflichen Klinik müssten jedes Jahr in dieser Größenordnung (5 bis 15) frisch appendektomierte Frauen entbunden werden.
Avatar #564018
L.Hartmer
am Mittwoch, 16. Juli 2014, 21:04

Inzidenz in Prozent oder in Promill?

Zitat aus der Arbeit: "Circa 2 % aller Schwangeren erhalten während der Schwangerschaft eine Abdominaloperation aufgrund einer nichtgeburtshilflichen Indikation (1, 2)."
Das widerspricht meiner Erfahrung. Wenn man nur die Appendektomien nähme, käme man zu absurd hohen Appendektomiefrequenzen bei Schwangeren. Ich nehme an, dass es sich nicht um 2 Prozent sondern um 2 Promill handelt.
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