ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2014Haftpflichtprämien: Beleghebamme in einem kleinen Krankenhaus
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. . . Freiberufliche Hebammen mit Geburtshilfe arbeiten nicht nur in Geburtshäusern oder betreuen Hausgeburten. Der weitaus größere Teil arbeitet vor allem in kleineren Krankenhäusern als Beleghebammen nach einem Einsatzplan. Diese Hebammen betrifft die Haftpflicht-Problematik genauso. Ich bin Hebamme in einem solchen Krankenhaus in einer sehr ländlich geprägten Gegend. Wenn es unseren kleinen Kreißsaal nicht geben würde, müssten die Frauen 50 bis 60 Kilometer zu den nächstgelegenen Krankenhäusern fahren. Außerdem steigen die Haftpflichtprämien, nicht weil mehr Kinder bei der Geburt zu Schaden kommen, sondern weil diese Kinder durch intensivmedizinische Betreuung über- beziehungsweise länger leben. Daran sind wohl kaum die Hebammen schuld.

Ulrike Thürkow, Hebamme, 17268 Templin-Gandenitz

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