ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2014Christoph Huber: Pionier der Krebsforschung

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Christoph Huber: Pionier der Krebsforschung

Dtsch Arztebl 2014; 111(27-28): A-1263 / B-1087 / C-1031

Spielberg, Petra

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Mehr als 40 Jahre Tätigkeit im Kampf gegen den Krebs sind Prof. Dr. med. Christoph Huber nicht genug. Auch mit seinen 70 Lebensjahren, die der gebürtige Wiener am 13. Juni vollendete, engagiert er sich weiter bei der Erforschung von Therapien gegen den Krebs.

Christoph Huber, Foto: Peter Pulkowski, Universitätsmedizin Mainz
Christoph Huber, Foto: Peter Pulkowski, Universitätsmedizin Mainz

Sein besonderes Augenmerk galt und gilt dabei der Krebsimmuntherapie und der Stammzelltransplantation. Das Wissen hierüber erwarb Huber sich unter anderem bei seinen zahlreichen Forschungsaufenthalten in Stockholm, Uppsala und Seattle.

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Unter seiner Ägide entwickelte sich schließlich die III. Medizinische Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz in den 90er Jahren und eingangs des 21. Jahrhunderts zu einer national und international führenden Einrichtung zur Behandlung bösartiger Blut- und Tumorerkrankungen und zu einem Zentrum für Stammzelltransplantation und Palliativmedizin. Darüber hinaus war und ist Huber Mitgründer und Vorsitzender der europaweit führenden Wissenschafts- und Kommunikationsplattform Cancer Immunotherapy und Autor sowie Herausgeber wissenschaftlicher Publikationen und Standardwerke.

Auch nach der Emeritierung leistete der Krebsforscher Herausragendes bei der Überführung der Ergebnisse der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung. So ist Huber Mitgründer der Biotechfirmen Ganymed-Pharmaceuticals und BioNTech. Im Vorstand des länderübergreifenden Spitzentechnologieclusters CI3 vertritt er die klinische Medizin sowie internationale translationale Forschungsnetzwerke. Petra Spielberg

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