ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2014Chronikerpauschale im EBM: Bessere Bewertung zum 1. Juli

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Chronikerpauschale im EBM: Bessere Bewertung zum 1. Juli

Dtsch Arztebl 2014; 111(27-28): A-1228 / B-1060 / C-1004

Rieser, Sabine

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Der Bewertungsausschuss hat nach Mitteilung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zum 1. Juli Veränderungen bei den Chronikerziffern im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) beschlossen. Haus- und Kinderärzte erhalten für die Behandlung eines chronisch kranken Patienten, den sie mindestens zweimal im Quartal versorgt haben, 17,22 Euro, circa zwei Euro mehr als bisher. Um die Abrechnung zu vereinfachen, ist für die Chronikerpauschalen zudem eine neue Systematik vorgesehen. Über Einzelheiten informieren KBV und Kassenärztliche Vereinigungen.

Mehr Honorar soll es künftig für die Behandlung chronisch kranker Patienten geben. Foto: dpa
Mehr Honorar soll es künftig für die Behandlung chronisch kranker Patienten geben. Foto: dpa

KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann hatte Anfang Juni mit Bezug auf die jüngsten EBM-Reformen erklärt, dass eine der beiden Chronikerziffern mit 15 Euro zu niedrig angesetzt sei. Deshalb konnten im vierten Quartal 2013 etwa 40 Millionen Euro an Honorar nicht abgerufen werden. Hier verhandele man über Nachbesserungen mit den Krankenkassen, so Feldmann damals.

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Die KBV hat sich mit den Kassen auch auf einen Zeitplan für die nächsten EBM-Reformen verständigt. Weitere Änderungen am Hausarztkapitel sollen zum 1. Januar 2015 in Kraft treten, inhaltliche Anpassungen und Klarstellungen in den Facharztkapiteln zum 1. Januar 2016. Beschlossen ist auch, dass die intravitreale Medikamentengabe zur Behandlung bestimmter Augenerkrankungen zum 1. Oktober als neue Leistung in den EBM aufgenommen wird. Sie wird extrabudgetär vergütet. Rie

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