ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2014Wirtschaftlichkeit: Das Lachen bleibt im Halse stecken

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Wirtschaftlichkeit: Das Lachen bleibt im Halse stecken

Dtsch Arztebl 2014; 111(29-30): A-1307 / B-1125 / C-1067

Dravoj, Peter

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Besten Dank für diese herrliche Glosse. Besser kann man den kollektiven Wahnsinn des DRG-Systems nicht darstellen. In welchem System wir als Krankenhausärzte leben, wird erst deutlich, wenn wir das Abrechnungssystem in vergleichbare andere Bereiche der Daseinsfürsorge übertragen. Kein Mensch erwartet von Polizei, Feuerwehr und Militär, dass hier Gewinne oder gar Aktienrenditen erwirtschaftet werden. Die medizinische Fürsorge soll dies aber tun. Der permanente Existenzdruck der Hospitäler zehrt einen großen Teil der Energien auf, die wir eigentlich für unsere Patienten benötigen. Qualität lässt sich langfristig nur halten und verbessern, wenn eine sichere wirtschaftliche Perspektive für alle Krankenhausmitarbeiter geschaffen wird und wir uns ausschließlich auf unsere ureigensten Aufgaben konzentrieren können: Patienten optimal helfen und junge Ärzte ausbilden. Insofern bleibt gerade bei einer so amüsanten Glosse das Lachen auch irgendwie im Halse stecken.

Dr. med. Peter Dravoj, Krankenhaus Bad Arolsen GmbH, 34454 Bad Arolsen

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