ArchivDeutsches Ärzteblatt29-30/2014Zehn Jahre IQWIG: Angemessene Strukturen für Evidenz schaffen

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Zehn Jahre IQWIG: Angemessene Strukturen für Evidenz schaffen

Dtsch Arztebl 2014; 111(29-30): A-1275 / B-1099 / C-1043

Rieser, Sabine

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Mit einem Dank an die Mitarbeiter und die Träger der Institutsstiftung hat Prof. Dr. med. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Ende Juni bei einem Empfang in Berlin das zehnjährige Bestehen seiner Organisation gewürdigt. Die Träger – der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft – sicherten und achteten die fachliche Unabhängigkeit des IQWiG, betonte Windeler, obwohl er sicher sei, „dass dem ein oder anderen diese Haltung nicht immer leicht gefallen ist“. Den Empfang nutzte Windeler auch, um drei Wünsche zu äußern: Er regte an, die Zusammenarbeit zwischen IQWiG, Selbstverwaltung und wissenschaftlichen Fachgesellschaften konstruktiv weiterzuentwickeln, zügig zu einer angemessenen Nutzenbewertung von Medizinprodukten zu gelangen und angemessene Strukturen für Evidenz zu schaffen.

Der Staatssekretär im Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium, Lutz Stroppe (CDU), betonte: „Wir brauchen ein IQWiG, dessen Wissenschaftlichkeit und Seriosität außer Frage stehen.“ Stroppe erwähnte auch die neuen Aufgaben, darunter die Nutzenbewertungen von Arzneimitteln. Derzeit arbeiten etwa 180 Mitarbeiter für das IQWiG. Rie

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