ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2014Umsetzung der Mindestmengenvorgaben – Analyse der DRG-Daten

MEDIZIN: Originalarbeit

Umsetzung der Mindestmengenvorgaben – Analyse der DRG-Daten

Eine retrospektive Studie der Jahre 2005 bis 2011

Achieving minimum caseload requirements: an analysis of hospital discharge data from 2005–2011

Peschke, Dirk; Nimptsch, Ulrike; Mansky, Thomas

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Hintergrund: Mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung verabschiedete der Gemeinsame Bundes­aus­schuss Mindestmengenregelungen. Seit 2004 gelten diese für fünf chirurgische Eingriffe, seit 2006 für Kniegelenk-Totalendoprothesen und seit 2010 auch für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht <1 250 g.

Methode: Ausgewertet wurden die Daten der bundesweiten DRG-Statistik (DRG, Diagnosis Related Groups; diagnosebezogene Fallgruppen) aus den Jahren 2005 bis 2011. Die Prozeduren wurden anhand der Operationen- und Prozedurenschlüssel identifiziert und die Früh- und Neugeborenen anhand ihres Geburtsgewichts und ihres Alters. Die behandelnden Einrichtungen wurden über das Institutionskennzeichen im Datensatz voneinander abgegrenzt.

Ergebnisse: 2011 gab es 172 838 Krankenhausfälle, auf die die Mindestmengenregelungen anzuwenden waren. Davon wurden 4,5 % in Einheiten behandelt, die die Mindestmenge für die jeweilige Prozedur nicht erreichten. Der Anteil der Einheiten, die die Vorgaben der Mindestmengenregelung zu komplexen Pankreaseingriffen nicht erfüllten, ging signifikant zurück von 64,6 % im Jahr 2006 auf 48,7 % im Jahr 2011. Der Anteil der dort behandelten Fälle verringerte sich in diesem Zeitraum von 19,0 % auf 11,4 %. Bei Früh- und Neugeborenen ist ein signifikanter Rückgang der Zahl der behandelnden Einheiten, allerdings lange vor Einführung einer Mindestmengenregelung, zu erkennen. In den anderen Leistungsbereichen veränderten sich weder der Anteil der Einheiten, die die Mindestmengenvorgaben erreichten, signifikant, noch die Anteile der dort behandelten Fälle.

Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung möglicher Verzerrungen aufgrund der auf Institutionskennzeichen basierten Klinikabgrenzung zeigten die Mindestmengenregelungen, abgesehen von einem möglichen geringen Effekt bei Pankreaseingriffen, über den Betrachtungszeitraum von sieben Jahren keinen erkennbaren Einfluss auf die Versorgungsstrukturen.

LNSLNS

Für eine Reihe von operativen Eingriffen ist in zahlreichen Beobachtungsstudien gezeigt worden, dass eine Assoziation zwischen der erbrachten Leistungsmenge und dem Behandlungsergebnis besteht (110). Vor diesem Hintergrund verabschiedete der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) Mindestmengenregelungen (Mm-R) für planbare Leistungen, bei denen ein solcher Zusammenhang besteht. Für Leber- und Nierentransplantationen, komplexe Eingriffe an den Organsystemen Ösophagus und Pankreas sowie Stammzelltransplantationen traten die Mm-R erstmalig 2004 in Kraft. Seit 2006 unterliegen auch die Implantation von Kniegelenk-Totalendoprothesen und seit 2010 die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von < 1 250 Gramm einer Mm-R (11, 12). Damit bestehen derzeit für sieben Leistungsbereiche Mm-R.

Aufgrund gerichtlicher Auseinandersetzungen ist allerdings die Mindestmengenregelung für Kniegelenk-Totalendoprothesen seit 2011 außer Vollzug gesetzt (13). Für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen ist die für 2011 vorgesehene Mengenerhöhung von 14 auf 30 Fälle pro Jahr außer Vollzug gesetzt, so dass die Mindestmengenvorgabe von 14 Fällen pro Jahr weiter gilt (14). Die Mindestmengenregelungen sind für alle Krankenhäuser, die mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen dürfen, formal verbindlich. „Wird die erforderliche Mindestmenge bei planbaren Leistungen voraussichtlich nicht erreicht, dürfen ab dem Jahr des jeweiligen Inkrafttretens der Mindestmenge entsprechende Leistungen nicht erbracht werden“ (§ 5 Mm-R). Die Mm-R beinhalten auch allgemeine Ausnahmetatbestände: Bei personeller Neuausrichtung bestehender Leistungsbereiche werden Fristen von zwei Jahren bis zum Erreichen der jeweiligen Mindestmengenvorgaben gewährt, beim Aufbau neuer Leistungsbereiche sind es drei Jahre. Ferner muss auch eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung gewährleistet sein (15).

In der bisherigen Begleitforschung wurde die Veränderung der Versorgungssituation von 2004 bis 2006 untersucht, mit dem Ergebnis, dass sich die Anzahl der an der Versorgung beteiligten Krankenhäuser insgesamt nicht wesentlich verändert hat und dass je nach Leistungsbereich 1 bis 31 % der Patienten in Krankenhäusern operiert wurden, die die Mindestmengenvorgaben nicht erfüllen (16).

Unklar ist, wie sich die Versorgungssituation in den darauf folgenden Jahren verändert hat. Die Autoren untersuchten daher die Entwicklung in den betroffenen Leistungsbereichen für die Jahre 2005 bis 2011. Die Untersuchung basiert auf den Abrechnungsdaten der Krankenhäuser, in denen die behandelnden Einheiten auf der Basis der von den Krankenhäusern für die Abrechnung verwendeten Institutionskennzeichen identifiziert werden.

Material und Methoden

Für diese Arbeit wurden die Einzelfalldaten der DRG-Statistik (DRG, Diagnosis Related Groups; diagnosebezogene Fallgruppen) der Forschungsdatenzentren der statistischen Ämter des Bundes und der Länder auf dem Weg der kontrollierten Datenfernverarbeitung ausgewertet (17). Die DRG-Statistik enthält die Daten aller stationären Fälle, die nach dem DRG-System abgerechnet werden. Mit diesen Daten ist jeder der rund 17 Millionen Behandlungsfälle pro Berichtsjahr auswertbar. Nicht enthalten sind vor allem die psychiatrischen und psychosomatischen Fälle, die allerdings bei den Mm-R keine Rolle spielen (Näheres im eMethodenteil). Für alle Fälle liegen kodierte Haupt- und Nebendiagnosen, durchgeführte Prozeduren (nach dem Operationen- und Prozedurenschlüssel, OPS), Entlassungsgrund und das anonymisierte Institutionskennzeichen der Kliniken vor (1821) (weitere Details im eMethodenteil).

Behandlungsfälle, die den Mindestmengenregelungen unterliegen, werden in diesen Daten fallweise mittels der OPS-Schlüssel identifiziert, die der G-BA für den jeweiligen Prozedurenbereich und das jeweilige Jahr festgelegt hat. Für die Leistungsbereiche Lebertransplantationen und Pankreaseingriffe sind in der G-BA-Definition auch die OPS-Schlüssel für postmortale Organentnahmen enthalten („5–503.0 Hepatektomie, postmortal“ und „5–525.4 Pankreatektomie postmortal [zur Transplantation]“). Diese wurden zur Klärung der Frage nach dem Erreichen der Mindestmengenvorgaben gemäß G-BA-Vorgabe berücksichtigt. Behandelnde Einheiten, die ausschließlich postmortale Leber- und Pankreasentnahmen durchführten, blieben jedoch bei den Analysen unberücksichtigt, weil eine Reduzierung dieser wichtigen Organspenden nicht mit der Mindestmengenregelung intendiert sein kann. Der Leistungsbereich Lebertransplantation enthält in der OPS-Definition neben postmortalen Spenden auch Lebendorganspenden. Diese wurden gemäß Vorgabe bei der Menge berücksichtigt. Einheiten, die nur Lebendorganspenden (ohne kodierte Transplantationen) erbringen, werden als eigenständige Einheiten mitgezählt.

Früh- und Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von < 1 250 g Gramm wurden anhand ihres Geburtsgewichtes und eines Alters von 28 Tagen oder jünger im Datensatz identifiziert (22).

Behandelnde beziehungsweise genauer gesagt abrechnende Einheiten werden über das Institutionskennzeichen (sogenannte IK-Nummer) voneinander abgegrenzt. Auf dieser Basis werden die jeweiligen Fallzahlen für diese Einheiten berechnet. Das Statistische Bundesamt bezeichnet die abrechnenden Einheiten gemäß DRG-Statistik als „Krankenhäuser mit vollstationären Krankenhausleistungen im DRG-Entgeltbereich (Krankenhäuser, die über mehrere Standorte verfügen und über ein einheitliches Institutionskennzeichen abrechnen, werden nur einmal gezählt)“ (23). Diese Abrechnungseinheiten weichen leicht von der in der Statistik der „Grunddaten der Krankenhäuser“ (24) angegebenen Zahl der Häuser ab, auf die in der Regel bei der offiziellen Zählung der Krankenhäuser Bezug genommen wird.

Im Jahr 2011 wurden in letztgenannter Statistik 2 045 Krankenhäuser gezählt, davon 1 736 sogenannte „allgemeine Krankenhäuser“. Die verbleibenden 309 Krankenhäuser entfallen auf „Krankenhäuser mit ausschließlich psychiatrischen, psychotherapeutischen oder psychiatrischen, psychotherapeutischen und neurologischen Betten“ oder „reine Tages- oder Nachtkliniken“, auf die die Mindestmengenregelungen und weitgehend auch die DRG-Abrechnung nicht zutreffen.

Die DRG-Statistik weist für 2011 insgesamt 1 601 abrechnende Einheiten im Sinne unterscheidbarer IK-Nummern auf. Diese Anzahl ist tendenziell etwas niedriger als die Anzahl der Krankenhäuser in den Grunddaten, wobei zu beachten ist, dass nicht alle allgemeinen Krankenhäuser nach dem DRG-System abrechnen. Aus Datenschutzgründen kann nicht untersucht werden, auf welche Kliniken die Abweichungen zwischen beiden Statistiken entfallen, da Einzelkliniken nicht identifiziert werden dürfen.

In beiden Statistiken nimmt im Laufe des Untersuchungszeitraumes die Zahl der Krankenhäuser (Grunddaten 2005/2011: 1 846/1 736 allgemeine Krankenhäuser) beziehungsweise der abrechnenden Einheiten (DRG-Statistik 2005/2011: 1 725/1 601 gemäß IK-Nummern) ab. Die vorliegende Untersuchung beruht auf den „abrechnenden Einheiten“ im Sinne der DRG-Statistik. Hier ist zu beachten, dass ein Krankenhaus sowohl mehrere IK-Nummern verwenden als auch mehrere Standorte unter einer IK-Nummer abrechnen kann.

Generalisierte lineare Regressionsmodelle mit einer Gewichtung um die jährliche Gesamtanzahl an abrechnenden Einheiten beziehungsweise der Fälle wurden eingesetzt, um das Vorliegen von linearen Trends bezüglich der Anzahl an behandelnden Einheiten pro Jahr, des Anteils derjenigen Einheiten, die die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreichen, und des Anteils der dort behandelten Fälle zu ermitteln. Für diese Trendberechnung werden nur die Jahre ab 2006 berücksichtigt, da 2005 überwiegend andere Mengengrenzen beziehungsweise Definitionen galten.

Im eMethodenteil werden für die Leistungsbereiche der Mm-R zusätzliche Untergruppen bezüglich der Mindestmengenerreichung dargestellt (eTabelle 1).

Leistungsbereiche mit vorgegebenen Mindestmengen (MM) und deren Entwicklung von 2005 bis 2011
Tabelle 1
Leistungsbereiche mit vorgegebenen Mindestmengen (MM) und deren Entwicklung von 2005 bis 2011
Behandelnde Einheiten, unterschieden nach ihrer Jahresfallzahl im Verhältnis zur jeweiligen vorgegebenen Mindestmenge (MM)
eTabelle 1
Behandelnde Einheiten, unterschieden nach ihrer Jahresfallzahl im Verhältnis zur jeweiligen vorgegebenen Mindestmenge (MM)

Ergebnisse

Im Jahr 2011 betrafen die Mm-R 1,0 % aller Krankenhausfälle in der DRG-Statistik. Je nach Leistungsbereich haben 16,1 % bis 68,4 % der die jeweilige Behandlung durchführenden Einheiten die Mindestmengenvorgaben nicht erreicht. Wegen der in diesen Einheiten kleineren Fallzahlen bedeutet dies, dass von den insgesamt 172 838 Fällen, auf die die Mm-R anzuwenden sind, 4,5 % in Einheiten behandelt wurden, die die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreichten.

Die Anzahl der Fälle pro Jahr ist für alle untersuchten Leistungsbereiche mit Ausnahme der Versorgung von Früh- und Neugeborenen angestiegen (Tabelle 1). Eine kontinuierliche, signifikante Abnahme der an der Versorgung beteiligten Einheiten ist nur bei der Behandlung von Früh- und Neugeborenen zu beobachten (von 465 auf 347). In diesem Versorgungsbereich steigt dementsprechend der Anteil der Einheiten, die die Mindestmengenvorgabe von 14 Fällen erbringen, im Zeitraum 2005 bis 2011 signifikant von 31,6 % auf 43,8 % an (p < 0,0001).

In den anderen Bereichen variiert die Anzahl der beteiligten Einheiten im Zeitverlauf nur geringfügig ohne signifikanten Trend (Tabelle 1). Eine Konzentration der Leistungserbringung auf eine geringere Anzahl von Einheiten ist nicht zu verzeichnen. Die beobachteten Anstiege in der mittleren Jahresfallzahl pro Einheit erklären sich (abgesehen von den Früh- und Neugeborenen) vor allem aus der Zunahme der behandelten Fälle bei einer in etwa gleichbleibenden Zahl beteiligter Einheiten. Zu einer signifikanten Verringerung des Anteils an Einheiten mit Jahresfallzahlen unter der vorgegebenen Mindestmenge führt dieser Mehrleistungseffekt jedoch lediglich bei Pankreaseingriffen (p = 0,012) (Grafik 1). Der Anteil der Fälle, der in Einheiten behandelt wird, die die Mindestmengenvorgaben nicht erfüllen, verringert sich nur bei den Frühgeborenen und bei den Pankreaseingriffen signifikant (Grafik 2).

Anteil der behandelnden Einheiten, der die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreicht, im Zeitverlauf
Grafik 1
Anteil der behandelnden Einheiten, der die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreicht, im Zeitverlauf
Fallanteil der in Einheiten behandelt wird, die die Mindestmengenvorgaben nicht erreichen, im Zeitverlauf
Grafik 2
Fallanteil der in Einheiten behandelt wird, die die Mindestmengenvorgaben nicht erreichen, im Zeitverlauf

Der Anteil der Einheiten mit Fallzahlen über der Mindestmengenvorgabe ist jeweils von 2006 bis 2011 signifikant bei den Pankreaseingriffen von 35,4 % auf 51,3 % und bei der Versorgung von Früh- und Neugeborenen von 33 % auf 44 % gestiegen. In den fünf weiteren Leistungsbereichen findet sich kein signifikanter Anstieg des Anteils der Einheiten, die die Mindestmengenvorgaben erreichen. Die Anteile in 2006 beziehungsweise in 2011 betrugen für Lebertransplantationen 45,7 % beziehungsweise 54,8 %, für Nierentransplantationen 74,5 % beziehungsweise 73,5 %, für Ösophaguseingriffe 29,6 % beziehungsweise 31,6 %, für Stammzelltransplantationen 64,6 % beziehungsweise 64,8 % und für Kniegelenk-Totalendoprothesen 79,5 % beziehungsweise 83,9 % (Tabelle 1).

Ein systematischer Unterschied im Geschlechterverhältnis zwischen Einheiten, die die jeweilige Mindestmengenvorgabe erfüllen beziehungsweise nicht erfüllen, findet sich nicht. Anders verhält es sich beim Alter. So zeigen die Ergebnisse, dass bei Lebertransplantationen, Ösophaguseingriffen und Stammzelltransplantationen in den Einheiten, die die vorgegebenen Mindestmengen nicht erreichten, im Mittel vergleichsweise ältere Patienten versorgt wurden (Tabelle 2).

Merkmale von Patienten und behandelnden Einheiten, differenziert nach dem Erreichen der Mindestmengenvorgaben
Tabelle 2
Merkmale von Patienten und behandelnden Einheiten, differenziert nach dem Erreichen der Mindestmengenvorgaben

Diskussion

Die Stärke der vorliegenden Studie liegt in der Vollständigkeit der Datengrundlage. Die Auswertungen basieren auf den für die betrachteten Versorgungsbereiche vollständigen Abrechnungsdaten, das heißt es wird die Grundgesamtheit aller entsprechenden Behandlungsfälle ausgewertet. Die Auswertung erfolgt somit unabhängig von den Krankenhäusern und ist nicht davon abhängig, ob – wie zum Beispiel in den gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsberichten der Krankenhäuser – anbieterseitig die Einhaltung der Mindestmengenvorgaben festgestellt beziehungsweise deklariert wurde.

Andererseits ergibt sich aus der Verwendung dieses Datenbestandes eine wesentliche Limitation: Die Abgrenzung der Einheiten orientiert sich in der DRG-Statistik des Statistischen Bundesamtes an der IK-Nummer, das heißt an der Abrechnungseinheit. Sie entspricht damit nicht immer den zugelassenen Krankenhäusern, die in anderen Statistiken ausgewiesen werden.

Innerhalb des DRG-Datenbestandes kann es durch die Abgrenzung nach IK-Nummern sowohl dazu kommen, dass die abrechnenden Einheiten kleiner als das Krankenhaus sind (was zu einer Unterschätzung der Zahl der Einheiten, die die Mindestmengenvorgabe erreichen, führen kann), als auch dazu, dass mehrere gemeinsam abrechnende Krankenhausstandorte unter einer IK-Nummer gezählt werden (was zu einer Überschätzung der Zahl der Einheiten, die die Mindestmengenvorgabe erreichen, führen kann).

In der Summe ist die Zahl der abrechnenden Einheiten in der DRG-Statistik allerdings etwas geringer als die Zahl der Krankenhäuser in den Grunddaten. Im Zeitverlauf nimmt ferner die Anzahl der abrechnenden Einheiten in der DRG-Statistik, aber auch in den Grunddaten der Krankenhäuser ab. Dies kann an Fusionen oder am Ausscheiden vor allem kleinerer Anbieter liegen. Beide Einflussfaktoren würden tendenziell dazu führen, dass die Anzahl der Einheiten, die die Mindestmengenvorgaben erreichen, in dieser Arbeit überschätzt wird.

Da der Krankenhausbegriff je nach verwendeter Datenquelle unterschiedlich definiert ist, kann die Anzahl der Kliniken insgesamt, aber auch der Anteil der Kliniken, die die jeweilige Mindestmengenvorgabe erreichen, in Studien auf der Grundlage anderer Datenquellen (wie zum Beispiel in der Arbeit von de Cruppé et al. in diesem Heft [25]) abweichen.

Bei der Ergebnisinterpretation sind außerdem sowohl mengenwirksame Änderungen der vom G-BA eingeschlossenen Prozeduren (bei Lebertransplantation zwischen 2005 und 2006) als auch Anhebungen der Mindestmengenvorgaben zwischen 2005 und 2006 zu beachten sowie der Ausschluss von Krankenhäusern, die Pankreas- und Ösophaguseingriffe ausschließlich an Kindern erbringen. Dem wurde in der vorliegenden Arbeit Rechnung getragen.

Mit dieser Methodik findet sich bei der Untersuchung der sieben Leistungsbereiche, die zwischen 2005 und 2011 einer Mindestmengenregelung unterlagen, nur bei den komplexen Pankreaseingriffen eine signifikante Reduktion des Patientenanteils, der in Einheiten, die die Mindestmengenvorgaben nicht erreichen, behandelt wird. Bei den Frühgeborenen ist zwar auch ein signifikanter Rückgang zu verzeichnen, der sich gleichmäßig über die Jahre 2005 bis 2011 verteilt. Dieser kann aber nicht in Zusammenhang mit der Einführung der Mindestmengenregelung stehen, da diese erst im Jahr 2010 wirksam wurde.

Die Zahl der Einheiten, die in den jeweiligen Leistungsbereichen an der Versorgung beteiligt sind, steigt bei den Kniegelenk-Totalendoprothesen leicht an (von 999 im Jahr 2006 auf 1 024 im Jahr 2011), obwohl im Jahr 2011 in 16,1 % der Einheiten die Mindestmengenvorgabe nicht erreicht wurde. Bei den Frühgeborenen geht die Zahl der behandelnden Einheiten (auch ohne Mindestmengenregelung) von 2006 bis 2011 von 433 auf 347 zurück. In den anderen fünf Leistungsbereichen ist kein klarer Trend erkennbar.

Die in der Begleitforschung zur Umsetzung der Mm-R in den Jahren 2004–2006 veröffentlichten Ergebnisse decken sich mit den hier vorgestellten. Geraedts et al. zogen damals die Schlussfolgerung, dass der Beobachtungszeitraum zu kurz gewesen sei, um wissenschaftlich fundierte Aussagen zur Wirkung der Mindestmengenregelungen zu treffen (16). Die eigenen hier vorgestellten Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Mm-R, abgesehen von einem möglichen geringen Effekt bei Pankreaseingriffen, bezogen auf die behandelnden beziehungsweise abrechnenden Einheiten, auch über einen Zeitraum von sieben Jahren keinen erkennbaren Einfluss auf die Versorgungsstrukturen hatten. Die Veränderungen bei der Frühgeborenenversorgung sind nicht auf die Mindestmengenregelung zurückführbar, weil diese erst 2010 in Kraft trat und die Veränderungen überwiegend bereits davor stattfanden. In den anderen Bereichen ist insbesondere die Zahl der an der Versorgung beteiligten Einheiten nicht zurückgegangen, obwohl dies intendiert war und zu erwarten gewesen wäre. Über die Gründe für den geringen Einfluss der Mindestmengenregelungen kann nur spekuliert werden.

Die Auswertung nach abrechnenden Einheiten (IK-Nummern) stellt zwar eine mögliche Schwäche dieser Untersuchung dar. Da es aber in den letzten Jahren eher zu Fusionen als zu Auftrennungen von Krankenhäusern gekommen ist, wäre als möglicher Fehler ein Rückgang der Einheiten zu erwarten, die im Zeitverlauf die vorgegebenen Mindestmengen nicht erreichen. Denkbar wäre auch, dass für die Einheiten, die die vorgegebenen Mindestmengen nicht erreichen, Ausnahmetatbestände der Mm-R anzuwenden sind. Dies müsste dann allerdings für die nicht reagierenden Leistungsbereiche durchgehend über den gesamten Untersuchungszeitraum angenommen werden, was mittelbar bedeuteten würde, dass die Mm-R hier letztlich nicht erforderlich war.

Es ist allerdings auch denkbar, dass die Kontroll- und Durchsetzungsmechanismen zur Umsetzung der Mm-R im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen beziehungsweise auch auf der Ebene der Länderbehörden nicht ausreichend sind.

Wenn eine Mindestmengenregelung gewollt ist, müsste sie auch umgesetzt werden. Die jetzige Regelung erfüllt diesen Anspruch möglicherweise nicht. Die Ursachen der Nichterreichung der vorgegebenen Mindestmengen sollten in den betreffenden Einheiten beziehungsweise einer Stichprobe geklärt werden, um daraus gegebenenefalls Schlussfolgerungen hinsichtlich der Kontrollmechanismen, der juristischen Ausgestaltung der Mm-R sowie möglicherweise auch einer zutreffenderen Definition der einbezogenen Leistungen ziehen zu können.

Interessenkonflikt

Das Fachgebiet Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, in dem die Autoren tätig sind, ist eine Stiftungsprofessur der Helios Kliniken GmbH.

Manuskriptdaten
eingereicht: 12. 12. 2013, revidierte Fassung angenommen: 2. 7. 2014

Anschrift für die Verfasser
Dr. rer. medic. Dirk Peschke
Technische Universität Berlin
Fachgebiet Strukturentwicklung und
Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen
Steinplatz 2
10623 Berlin
dirk.peschke@tu-berlin.de

Zitierweise
Peschke D, Nimptsch U, Mansky T: Achieving minimum caseload requirements: an analysis of hospital discharge data from 2005–2011.
Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 556–63.
DOI: 10.3238/arztebl.2014.0556

@eMethodenteil, eTabelle:
www.aerzteblatt.de/14m0556 oder über QR-Code

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Anteil der behandelnden Einheiten, der die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreicht, im Zeitverlauf
Grafik 1
Anteil der behandelnden Einheiten, der die jeweilige Mindestmengenvorgabe nicht erreicht, im Zeitverlauf
Fallanteil der in Einheiten behandelt wird, die die Mindestmengenvorgaben nicht erreichen, im Zeitverlauf
Grafik 2
Fallanteil der in Einheiten behandelt wird, die die Mindestmengenvorgaben nicht erreichen, im Zeitverlauf
Leistungsbereiche mit vorgegebenen Mindestmengen (MM) und deren Entwicklung von 2005 bis 2011
Tabelle 1
Leistungsbereiche mit vorgegebenen Mindestmengen (MM) und deren Entwicklung von 2005 bis 2011
Merkmale von Patienten und behandelnden Einheiten, differenziert nach dem Erreichen der Mindestmengenvorgaben
Tabelle 2
Merkmale von Patienten und behandelnden Einheiten, differenziert nach dem Erreichen der Mindestmengenvorgaben
Behandelnde Einheiten, unterschieden nach ihrer Jahresfallzahl im Verhältnis zur jeweiligen vorgegebenen Mindestmenge (MM)
eTabelle 1
Behandelnde Einheiten, unterschieden nach ihrer Jahresfallzahl im Verhältnis zur jeweiligen vorgegebenen Mindestmenge (MM)
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