ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2014Online-Ratgeber: Gefahren durch Gaming

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Online-Ratgeber: Gefahren durch Gaming

Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1425 / B-1229

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Der kostenfreie Ratgeber „Gut zu wissen! Gefahren für Kinder und Jugendliche durch Gaming“, den das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gemeinsam mit der Initiative D21 e.V. herausgibt, ermöglicht einen Überblick über die beliebtesten Spiele, rechtliche Grundlagen und potenzielle Sicherheitsrisiken von Online-Games und Offline-Computerspielen. Nicht alle Video- und Computerspiele sind danach bedenklich. Ungeeignet für Kinder und Jugendliche sind vor allem sogenannte Ego-Shooter, in denen die Figur die Aufgabe hat zu kämpfen, zu verletzen oder zu töten. Solche Spiele können besonders jüngere Kinder verstören. Die Alterskennzeichen der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle von 0 bis 18 Jahren bilden hier eine gute Orientierungshilfe. Die Kennzeichnung findet sich vermehrt auch bei Online-Games.

Ebenfalls nicht geeignet sind Spiele, die von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert wurden, weil sie unsittliche, verrohend wirkende oder zu Gewalttätigkeit, Verbrechen oder Rassenhass anreizende Inhalte enthalten. Erfordert ein Spiel eine Registrierung, sollte laut Ratgeber zudem darauf geachtet werden, was mit den eingegebenen Daten passiert und ob es eine Datenschutzerklärung gibt. Vor allem bei jüngeren Kindern ist die Verwendung eines Jugendschutzfilters grundsätzlich zu empfehlen. Der Ratgeber steht unter www.initiatived21.de/publikationen zum Download bereit. EB

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