ArchivDeutsches Ärzteblatt33-34/2014Undine Samuel: Neue Medizinische Direktorin bei Eurotransplant

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Undine Samuel: Neue Medizinische Direktorin bei Eurotransplant

Dtsch Arztebl 2014; 111(33-34): A-1427 / B-1231 / C-1171

Siegmund-Schultze, Nicola

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Undine Samuel Foto: DSO
Undine Samuel Foto: DSO

Sie ist Fachärztin für Urologie, erfahrene Chirurgin und sie hat während ihrer Zeit an der Universitätsklinik Erlangen Nieren ex- und implantiert: Dr. med. Undine Samuel (49) kommt aus der Praxis. Sie kennt die Transplantationsmedizin vonseiten der Therapie und der Organspende, sie hat sich als Geschäftsführende Ärztin bei der Deutschen Stiftung Organtransplantation in den Kliniken für postmortale Organspenden engagiert.

Zum 1. August ist Samuel Medizinische Direktorin bei der Stiftung Eurotransplant (ET) im niederländischen Leiden geworden, der Vermittlungsstelle für postmortale Organe. Zum ET-Verbund gehören acht europäische Länder, Deutschland ist das bevölkerungsreichste. Derzeit stehen circa 16 000 Patienten auf der zentralen Warteliste von ET, circa 7 000 Organe werden jährlich vermittelt.

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„Ich freue mich darauf, in meiner neuen Position an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Allokationssystems mitwirken zu können“, sagt Samuel über ihren künftigen Arbeitsschwerpunkt bei ET. Ihr wichtigster Wunsch für ihre Arbeit ist, dass sie valide Daten als Grundlage hat: aus der Forschung, aber auch aus Spender- und Empfängerregistern. Für Deutschland stehen solche belastbaren Zahlen noch aus, ein bundesweites Register ist in Planung. Und die Debatte, wie Organe unter medizinischen und ethischen Aspekten optimal zugeteilt werden können, wird angesichts sinkender Organspenderaten intensiver und teilweise auch emotionaler. Nicola Siegmund-Schultze

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