ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2014Digitale Agenda: Potenziale für das Gesundheitswesen erschließen

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Digitale Agenda: Potenziale für das Gesundheitswesen erschließen

Dtsch Arztebl 2014; 111(35-36): A-1441 / B-1245 / C-1185

Krüger-Brand, Heike E.

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Das Bundeskabinett hat die vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, vom Bundesminister des Innern und vom Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur vorgelegte „Digitale Agenda 2014 – 2017“ beschlossen. Die Kernziele der Agenda sind die stärkere Erschließung des Innovationspotenzials für Wachstum und Beschäftigung, der flächendeckende Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze sowie die Verbesserung der IT-Sicherheit und des Datenschutzes.

Auf den Bereich Gesundheit geht das Papier nur am Rande und wenig konkret ein. Hervorgehoben wird, dass die Digitalisierung die medizinische Versorgung erleichtere, da Röntgenbilder und Krankenberichte für den behandelnden Arzt schneller verfügbar seien und in schwierigen Fällen Spezialisten von jedem Ort der Welt live bei Operationen assistieren könnten. „Diese zielgerichtete Vernetzung wird eine bessere Diagnose und Behandlung ermöglichen. Auf diesem Weg wird Telemedizin in Zukunft die erstklassige medizinische Versorgung in allen Teilen Deutschlands, vor allem im ländlichen Raum, unterstützen“, heißt es in der Agenda. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist eine leistungsstarke Netzinfrastruktur. Bis zum Jahr 2018 sollen flächendeckend feste und mobile Netze mit Übertragungskapazitäten von mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung stehen, kündigt die Regierungskoalition in dem Papier an. Dies soll vor allem in ländlichen Gebieten und besonderen Randlagen durch gezielte Fördermaßnahmen erreicht werden. KBr

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