ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2014Dietrich W. Beelen: Forscher der allogenen Transplantation geehrt

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Dietrich W. Beelen: Forscher der allogenen Transplantation geehrt

Spielberg, Petra

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Dietrich W. Beelen, Foto: UK Essen
Dietrich W. Beelen, Foto: UK Essen

Eine besondere Ehrung erhielt der Hämatologe und Onkologe Prof. Dr. med. Dietrich W. Beelen vom Universitätsklinikum Essen (UK Essen) Mitte Juni auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG): Die Fachgesellschaft zeichnete ihn für seine Verdienste auf dem Gebiet der Knochenmarktransplantation mit der Karl-Heinrich-Bauer-Medaille 2014 aus.

Beelen erhielt die Medaille für seine Arbeit auf dem Gebiet der allogenen Stammzelltransplantation. „Professor Beelen hat maßgeblich dazu beigetragen, die Situation schwerkranker Leukämiepatienten zu verbessern und das Ansehen der Onkologie in Deutschland durch erfolgreiche Studien auf dem Gebiet der Stammzelltransplantation zu stärken“, hob Prof. Wolff Schmiegel, Präsident der DKG, anlässlich der Preisvergabe hervor. Pro Jahr profitieren alleine an der Klinik für Knochenmarktransplantation am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) des UK Essen, die Prof. Beelen seit 2002 leitet, über 200 Patienten von einer solchen Behandlung.

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Bei der Weiterentwicklung der allogenen Stammzelltransplantation legt Beelen einen besonderen Schwerpunkt auf neue, schonende Verfahren für ältere Patienten mit bösartigen Krebserkrankungen der Blutbildung und des lymphatischen Systems. Ferner entwickelt und prüft er modifizierte allogene Stammzellpräparate für Patienten ohne gewebsverträgliche Spender sowie innovative zelltherapeutische Präparate. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Deutschen Registers für Stammzelltransplantationen. Petra Spielberg

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