ArchivDeutsches Ärzteblatt35-36/2014Patientensicherheit: Homöopathie als Ergänzung
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Ja genau, die Verfasser haben völlig recht: Seit über 20 Jahren ist es uns Fachärzten mit Zusatzbezeichnung für Homöopathie und Naturheilkunde und als Weiterbildungsermächtigte der Ärztekammern Hessen und Baden-Württemberg ein ausgesprochenes Anliegen, in unseren Fortbildungsveranstaltungen auf die Möglichkeiten, aber auch auf die Grenzen der Homöopathie hinzuweisen.

Wir haben seit 20 Jahren Fachärzte ausgebildet und immer betont, dass nur ein exzellentes Wissen in der Schulmedizin die ergänzenden Methoden wie Homöopathie, Naturheilkunde, Regulationsmedizin etc. möglich macht. Diese Methoden stellen wunderbare Ergänzungen dar, und stellen den Patienten als individuellen Menschen in das Zentrum der Behandlung; aber man muss auch ihre Grenzen und Gefahren kennen . . .

Das fast völlige Fehlen von menschlicher Zuwendung, Ernstnehmen von subjektiven und individuellen Besonderheiten unserer heutigen Universitätsmedizin mit ihrer hohen technischen und apparativen Kompetenz ist allgemein bekannt. Die Patienten leiden darunter. Gerade die psychosomatische Medizin und die Homöopathie können sich hier sinnvoll ergänzen und supportieren.

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Carl Viktor von Weizsäcker hat das Subjekt in die Medizin eingeführt, dieses Diktum wird von der psychosomatischen Medizin seit Jahrzehnten ausgefüllt. Bereits 200 Jahre davor hat Samuel Hahnemann das Individuelle (Unteilbare) in die Medizin eingeführt.

Beides gilt es heute – im Sinne einer Gesamtheit der Geistes-, Körper- und Gemütssymptome – in die Schulmedizin einzubauen . . .

Dr. med. Michael Hadulla, Arzt für Kinderheilkunde,
Homöopathie und Psychotherapie, 69117 Heidelberg

Dr. med. Olaf Richter, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin, 35510 Butzbach

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