ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2014Internetabhängigkeit: Familienorientiertes Hilfsprogramm für Jugendliche

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Internetabhängigkeit: Familienorientiertes Hilfsprogramm für Jugendliche

PP 13, Ausgabe September 2014, Seite 389

Hillienhof, Arne

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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat bundesweit ein Hilfsprogramm für Familien etabliert, in denen Jugendliche mit problematischer Computernutzung leben. Dem Ministerium zufolge gelten etwa 560 000 Personen zwischen 14 und 64 Jahren in Deutschland als internetabhängig, bei der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen sind etwa 250 000 betroffen.

Vor allem 14- bis 24-Jährige sind von Internetsucht betroffen. Foto: iStockphoto
Vor allem 14- bis 24-Jährige sind von Internetsucht betroffen. Foto: iStockphoto

Das BMG hat deshalb mit „ESCapade – familienorientierte Intervention bei Computersucht“ ein erfolgreich evaluiertes Programm sowie den bundesweiten Transfer des Programms gefördert. „Fachkräfte, die mit betroffenen Jugendlichen und deren Familien arbeiten, haben einen hohen Schulungsbedarf, dem mit der bundesweiten Implementierung von ,ESCapade’ entsprochen wurde“, betonte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU). Zugleich trage der Transfer dazu bei, das im Koalitionsvertrag verankerte Vorhaben umzusetzen, die Präventions- und Beratungsangebote zu online basiertem Suchtverhalten bundesweit auszubauen.

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Um den betroffenen Jugendlichen und ihren Angehörigen zu helfen, betrachten die geschulten Fachkräfte im Rahmen des ESCapade-Programms gemeinsam mit den Eltern die familiäre Gesamtsituation und suchen mit der Familie nach Lösungen. hil

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