ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2014Versorgungsstrukturgesetz 2: Ärztliche Vergütung soll angeglichen werden

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Versorgungsstrukturgesetz 2: Ärztliche Vergütung soll angeglichen werden

Dtsch Arztebl 2014; 111(37): A-1489 / B-1285 / C-1221

Osterloh, Falk; Rieser, Sabine

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Im Rahmen des geplanten Versorgungsstrukturgesetzes 2 will die schwarz-rote Koalition offenbar historisch bedingte Honorarunterschiede in der ambulanten ärztlichen Vergütung angleichen. Das hat der Gesundheitsökonom Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Wasem am 3. September auf der Euroforum-Veranstaltung „PKV aktuell“ erklärt.

Bei dem für den Herbst dieses Jahres angekündigten Gesetzentwurf „gibt es wohl relativ wenige Überraschungen“, sagte Wasem. Ausnahme sei eine anscheinend vorgesehene Konvergenzregel, mit der die Koalition Vertragsärzten in Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) mit einem unterdurchschnittlichen Honorar einen Nachschlag geben wolle – ohne dass KVen, die bei der Vergütung über dem Durchschnitt liegen, einen Abschlag hinnehmen müssten.

Das Thema Honorarunterschiede wird seit längerem unter niedergelassenen Ärzten diskutiert. Ende 2013 hatten sieben KVen der Interessengemeinschaft LAVA gefordert, im SGB V festzuschreiben, dass die Gesamtvergütung sockelwirksam an die tatsächliche Morbidität der Bevölkerung angepasst wird. Die Begründung: Die jährlichen morbiditätsbezogenen Honoraranpassungen beruhten auf einem historischen, nicht einem berechneten Behandlungsumfang. Außerdem sei die Krankheitslast in den Regionen Deutschlands unterschiedlich hoch. fos, Rie

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