ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2014Webportale für Patienten: Sicherer Gebrauch von Medikamenten

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Webportale für Patienten: Sicherer Gebrauch von Medikamenten

Dtsch Arztebl 2014; 111(37): A-1524 / B-1314 / C-1248

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Was muss bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden? Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Arzneimitteln oder Nahrungsmitteln? Welche Risiken bestehen, medikamentenabhängig zu werden? Auf diese und andere Fragen zum Thema „Medikamente“ gehen die Webseiten www.maennergesundheitsportal.de und www.frauengesundheitsportal.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein.

Das Risiko von Wechsel- und Nebenwirkungen steigt mit der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Foto: picture alliance
Das Risiko von Wechsel- und Nebenwirkungen steigt mit der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Foto: picture alliance

Einer der Schwerpunkte des Online-Angebots ist die Information über die Gefahren von Wechselwirkungen bei der Einnahme mehrerer Arzneimittel. Davon sind vor allem multimorbide ältere Menschen betroffen, die viele Medikamente einnehmen müssen. Dadurch steigt das Risiko von Wechsel- und Nebenwirkungen, die dann ihrerseits behandlungsbedürftig sind. Vorsicht ist darüber hinaus beim Arzneimittelkauf über das Internet geboten. Die Gefahr hier an zweifelhafte Anbieter zu geraten, die dann bedenkliche beziehungsweise gefälschte Arzneimittel liefern, ist groß. Darum sollten die Seiten entsprechender Anbieter genau überprüft werden.

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Das BZgA-Online-Angebot informiert auch über Medikamentenmissbrauch und Medikamentenabhängigkeit. Von den in Deutschland pro Jahr verkauften 1,4 Milliarden Arzneimittelpackungen haben circa 15 Prozent ein Abhängigkeitspotenzial, dazu zählen auch viele frei verkäufliche Arzneimittel, wie zum Beispiel Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Appetitzügler, Abführmittel, Schmerzmittel und bestimmte Nasentropfen sowie alkoholhaltige Mittel. EB

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