ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2014Gesundheitsversorgung: Mehr als dekadent
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Die Forderung des 117. Deutschen Ärzte-
tages, Asylbewerbern und ihnen gleichgestellten Ausländern bei der Gesundheitsversorgung gleiche Rechte wie Einheimischen inklusive Krankenversichertenkarte zukommen zu lassen, ist mehr als dekadent vor dem Hintergrund steigender Kosten im Gesundheitswesen, den uns allen bekannten Leistungskürzungen und Verweigerungen von Therapien, Reha und anderen Hilfestellungen für langjährige Beitragszahler deutscher Herkunft.

Solange nicht alle deutschen Staatsbürger in der Lage sind, Kran­ken­ver­siche­rung und Wohnung auch nach jahrzehntelanger Berufstätigkeit zu finanzieren, Millionen keine existenzsichernde Arbeit finden, deutsche Bürger vom Staat um ihre Rente betrogen werden und in Müllcontainern nach Pfandflaschen suchen müssen, besteht kein Grund, Armutsflüchtlingen aus aller Welt unentgeltlich das offene Tor in unser Sozialsystem anzubieten.

Es geht hier nicht um die ärztlich gebotene Notfallhilfe für jeden Menschen gleich welcher Herkunft, sondern um elektive Untersuchungen und Behandlungen Fremder bis hin zum Zahnersatz auf Kosten deutscher Beitrags- und Steuerzahler . . .

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Dr. med. Jörg Jessa, 14050 Berlin

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