Supplement: PRAXiS

Elektronischer Diabetes-Pass

Dtsch Arztebl 2014; 111(38): [2]

EB

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  • Der Diabetes-Pass, das „kleine blaue Buch“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft, ist ein verbreitetes Hilfsmittel, das sich in der Therapiesteuerung und Begleitung der Menschen mit Diabetes mellitus seit Jahren bewährt hat und den Betroffenen den Umgang mit ihrer Erkrankung erleichtert. Die elektronische Version ist jetzt als kostenfreie App „Gesundheits-Pass Diabetes“ für Smartphones oder Tablet-PCs (iOS und Android, Anbieter: Börm Bruckmeier Verlag GmbH) erhältlich.
Die App „Gesundheits-Pass Diabetes“ können Interessierte kostenfrei in den jeweiligen App- Stores von Apple und Google herunterladen.
Die App „Gesundheits-Pass Diabetes“ können Interessierte kostenfrei in den jeweiligen App- Stores von Apple und Google herunterladen.

Im Diabetes-Pass werden persönliche Daten zum Krankheitsverlauf des Patienten eingetragen. In der Printversion des Passes stehen dafür Tabellen mit dem Mindestprogramm an empfohlenen Untersuchungen zur Verfügung. Dazu zählen etwa viertel- bis halbjährliche Untersuchungen zu Gewicht, Blutzucker, HbA1c-Wert und die Fußinspektion sowie jährliche Checks wie die Augen- und die Nierenfunktionsuntersuchung und die Gefäßstatus-Erhebung.

Mit der App kann sich der Nutzer diese Daten über seinen Krankheits- und Therapieverlauf in einem Jahresüberblick anzeigen lassen. Diesen kann er als PDF-Datei verschicken oder in einer Cloud speichern. Interaktive Tools wie der WHO-5-Fragebogen zum Wohlbefinden, ein BMI-Rechner (Body Mass Index) und ein Rechner zur Bestimmung des Langzeitblutzuckerwertes sind integriert. Mit der Kalenderfunktion für Arzttermine kann der Patient sich vor Ablauf jedes Quartals daran erinnern lassen, einen neuen Termin zu vereinbaren.

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Analog zum gedruckten Diabetes-Pass dokumentiert der Patient regelmäßig alle notwendigen Werte. Trägt der Arzt beim nächsten Besuch neue Zielwerte ein, erscheinen diese zum Vergleich neben den Patienteneinträgen. Die Einheiten für Blutzucker, HbA1c, Cholesterin, Triglyzeride und Kreatinin sind dabei im Nachhinein veränderbar – dies trägt den verbreiteten unterschiedlichen Einheiten für diese Werte Rechnung. EB

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