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Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt
Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt

Es wird Zeit, mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass Deutschlands Nachwuchsärzte hauptsächlich an einem hohen Gehalt und einer Karriere in der Hightech-Medizin interessiert sind. Denn den meisten Medizinstudierenden geht es neben der Medizin als wissenschaftlicher Disziplin vor allem um eine künftige Tätigkeit zum Wohle von Menschen. Dabei können sie sich sowohl eine Arbeit in der ambulanten als auch in der stationären Versorgung vorstellen. Dies zeigt eine von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Auftrag gegebene Studie der Universität Trier (S. 20).

Auf den ersten drei Plätzen der Facharztweiterbildungen, die die rund 11 500 befragten Medizinstudierenden jetzt wählen würden, liegen die Innere Medizin, die Kinder- und Jugendmedizin sowie die Allgemeinmedizin – also gerade jene Fächer, die für eine Grundversorgung der Bevölkerung unerlässlich sind. Interessant ist, dass sich das Interesse an der Allgemeinmedizin im Vergleich zur Voruntersuchung vor vier Jahren erhöht hat. Zu dieser Entwicklung tragen gute Vorbilder und Projekte, wie „Land in Sicht“ (S. 24) sowie Hausarzt-Stiftungen (S. 16) bei.

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Wie tief der humanitäre Gedanke bei Medizinstudierenden und Ärzten verankert ist, zeigt sich auch bei ihrem Engagement in Ländern der dritten Welt (S. 10) und in Kriegsgebieten (S. 12).

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