ArchivDeutsches Ärzteblatt21/1996Haftfolgeschäden: Tiefe Betroffenheit
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LNSLNS Mit Interesse und tiefer Betroffenheit habe ich den Artikel gelesen. Dem Verfasser ist es ausgezeichnet gelungen, den Ablauf des "Posttraumatic Stress Disorder" zu beschreiben, und für mich sind sehr wohl Ähnlichkeiten zwischen den Opfern des NS-Regimes und des Stasi-Regimes zu erkennen. Dort, wo Macht dazu benutzt wird, so weit zu gehen, den anderen Menschen in seinem "Persönlichkeitsrecht" zu beschneiden und ihn zu beschämen, ist es gut zu wissen, daß es in einer Demokratie auch mutige Menschen gibt, die sich nicht mißbrauchen lassen, insbesondere, daß es Psychiater gibt, die sich nicht dazu benutzen lassen, Menschen zu psychiatrisieren, die in irgendeiner Weise unbequem sind.
Es ist beschämend, daß die Täter des Stasiregimes frei ausgehen können, die Lobby der Verfolgten eine so "leise Stimme" hat.
Heike Hack, Timmendorferstieg 12, 22147 Hamburg
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