ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 2/2014Berlin-Chemie: Ranolazin effektiv bei mikrovaskulärer AP

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Berlin-Chemie: Ranolazin effektiv bei mikrovaskulärer AP

Dtsch Arztebl 2014; 111(39): [33]

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Bei Patienten mit wiederkehrenden Myokardischämien wird der Ischämienachweis oft als „falsch-positiv“ gewertet, wenn in der Koronarangiographie keine hämodynamisch relevanten Stenosen nachzuweisen sind. Tatsächlich kann diesen ischämischen Beschwerden aber eine mikrovaskuläre Funktionsstörung zugrunde liegen. Einen geeigneten Therapieansatz bietet hier das Antianginosum Ranolazin. Es unterbricht die pathologischen Vorgänge während der Ischämie direkt in der Herzmuskelzelle und verbessert so die myokardiale Relaxation und damit die Mikroperfusion. Die gute antiischämische Wirksamkeit ist durch klinische Daten aus einem umfangreichen Studienprogramm mit rund 9 000 Patienten mit Angina pectoris-Attacken belegt. Unter Gabe von Ranolazin reduzierten sich die Anfallshäufigkeit und Stärke der Angina pectoris-Attacken signifikant. Zudem verweisen die aktualisierten ESC-Leitlinien auf die positiven Effekte von Ranolazin bei Patienten mit mikrovaskulärer AP.

Quelle: Pressekonferenz „5 Jahre Ranexa in Deutschland“ veranstaltet von Berlin-Chemie, 6. Juni 2014, Berlin.

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