ArchivDeutsches Ärzteblatt40/2014Schmerztherapie: Flächendeckende Versorgung gefordert

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Schmerztherapie: Flächendeckende Versorgung gefordert

Dtsch Arztebl 2014; 111(40): A-1670 / B-1442 / C-1374

Ankowitsch, Eugenie

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Wenn ein niedergelassener Arzt mit schmerztherapeutischer Ausrichtung seine Praxis aufgibt, sollte sie ausschließlich mit einem Nachfolger besetzt werden, der entsprechende Kenntnisse besitzt. Das forderte die Deutsche Schmerzgesellschaft. Anderenfalls drohe eine weitere Ausdünnung der ambulanten Versorgungslandschaft. Prof. Dr. med. Thomas Tölle, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, forderte eine multidisziplinäre, flächendeckende und integrative Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen.

Niedergelassene Ärzte mit schmerztherapeutischer Ausrichtung sollen ihre Praxis an Ärzte mit gleicher Ausrichtung übergeben. Foto: iStockphoto
Niedergelassene Ärzte mit schmerztherapeutischer Ausrichtung sollen ihre Praxis an Ärzte mit gleicher Ausrichtung übergeben. Foto: iStockphoto

Ob tatsächlich mehr Schmerztherapeuten nötig sind, bezweifelt der Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. med. Andreas Gassen. Die Behandlung von Schmerzsymptomen sei Bestandteil jeder ärztlichen Ausbildung. Schmerz sei zudem ein Symptom, dessen Ursachen auch kausal angegangen werden könnten. „Das Ziel muss sein, Patienten frühzeitig zu behandeln, damit sie erst gar keine chronischen Schmerzen entwickeln und eine dauerhafte Schmerztherapie eine Ausnahme bleibt“, sagte Gassen. ank

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