ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2014Gesundheitsversorgung: Mehr als beschämend
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Es ist mehr als beschämend, diesen an der Grenze zur Ausländerfeindlichkeit befindlichen Leserbrief im DÄ lesen zu müssen. Während gerade wir Ärzte in Deutschland sicher zum allergrößten Teil ein mehr als finanziell abgesichertes Leben führen können, ereifert sich Herr Kollege Jessa, den mehr als überfälligen Beschluss des Deutschen Ärztetages für eine medizinische Basisversorgung – und um mehr ging es gar nicht – der Ärmsten bei uns als dekadent zu bezeichnen. Dekadenz bedeutet „sittlicher und kultureller Niedergang“. Diesen betreibt Herr Kollege Jessa. Angesichts von gerade mal 127 000 Asylbewerbern bei knapp 80,8 Millionen Einwohnern in Deutschland (entspricht 0,157 Prozent) können die Aussagen von Herrn Kollegen Jessa zum Beitrag der „Armutsflüchtlinge“ zur Kostensteigerung im Gesundheitswesen nicht einmal als populistisch durchgehen . . .

Dr. med. Thomas Maibaum, 18106 Rostock

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