ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2014Europäisches Forschernetzwerk: Immunologische Biomarker

TECHNIK

Europäisches Forschernetzwerk: Immunologische Biomarker

Dtsch Arztebl 2014; 111(41): A-1761 / B-1513 / C-1445

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Wie ein gestörtes Immunsystem künftig einheitlich untersucht werden kann, erforscht ein internationales Wissenschaftsnetzwerk, das von der Europäischen Union für die Dauer von vier Jahren gefördert wird. Koordiniert wird es von Prof. Dr. rer. nat. Sven Brandau, Immunologe und Forschungsleiter der HNO-Klinik am Uniklinikum Essen und stellvertretender Leiter der BIOME Graduiertenschule an der Universität Duisburg-Essen.

Das gesunde Immunsystem gerät durch Krankheiten wie Infektionen, Entzündungen und Krebs in ein pathologisches Ungleichgewicht. Neuen Forschungsergebnissen zufolge trägt eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen, die regulatorischen myeloischen Zellen, zu dieser Pathologie bei. Die Forschung hierzu wird bislang dadurch erschwert, dass diese Zellen und ihre Funktionen weltweit mit unterschiedlichen Methoden und Markern untersucht werden. Somit sind die Ergebnisse nur schwer vergleichbar.

Im Netzwerk Mye-EUNITER sollen daher einheitliche technische Standards für immunologische Biomarker etabliert werden. Zudem soll das Netz den europaweiten Austausch junger Wissenschaftler fördern, etwa durch Symposien, Workshops und Gastaufenthalte in Partnerlaboren. Informationen: www.cost.eu/domains_actions/bmbs/Actions. EB

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema