ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSchmerztherapie 1/2014Aktuelle DGS-Studie: Opioide differenziert nutzen

Supplement: Perspektiven der Schmerztherapie

Aktuelle DGS-Studie: Opioide differenziert nutzen

Dtsch Arztebl 2014; 111(41): [22]

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In der Therapie chronischer Schmerzen setzen Ärzte starke Opioide zielgerichtet und reflektiert ein. Das ist das Ergebnis der bislang umfangreichsten bundesweiten Querschnittsbefragung von schmerztherapeutisch tätigen Ärzten „Crossecco II“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS). Die Studie zeigt eine differenzierte Verordnungspraxis im Hinblick auf Behandlungsindikation und Therapiekonzepte. So hielten die 4 283 Befragten die Verordnung starker Opioide bei Tumorschmerzen in 93,1 Prozent der Fälle für sinnvoll. Bei Nichttumorschmerzen war der Anteil geringer. Ärzte befürworteten eine Opioid-Therapie bei Osteoarthrose in 42,3 Prozent der Fälle, bei Kreuz-/Rücken-/Schulter-/Nackenschmerzen in 23,5 Prozent, bei neuropathischen Schmerzen in 18,1 Prozent und bei Fibromyalgie in 6,2 Prozent. Neben der effektiven Schmerzlinderung legten die Befragten Wert auf eine hohe Verträglichkeit der Opioid-Therapie. Daher beurteilten sie eine Behandlung mit der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin) als vorteilhaft.

Quelle: Mundipharma GmbH, www.mundipharma.de/crossecco

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