ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2014Forschung und Wissenschaft: Kommission bewertet Exzellenzinitiative

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Forschung und Wissenschaft: Kommission bewertet Exzellenzinitiative

Dtsch Arztebl 2014; 111(41): A-1724 / B-1484 / C-1416

Richter-Kuhlmann, Eva

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Nach fast zehn Jahren Laufzeit werden die Auswirkungen der Exzellenzinitiative auf das deutsche Wissenschaftssystem durch eine unabhängige Kommission evaluiert. Bund und Länder beauftragten damit jetzt internationale Experten. Die Ergebnisse sollen bei der Entscheidung über die Fortführung dieser Form der Wissenschaftsförderung, die Ende 2017 ausläuft, berücksichtigt werden.

Wissenschaftsförderung weiterentwickeln will Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka. Foto: picture alliance
Wissenschaftsförderung weiterentwickeln will Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka. Foto: picture alliance

Die Exzellenzinitiative habe im deutschen Wissenschaftssystem eine große Dynamik erzeugt, die ausgebaut werden solle, erklärte Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka (CDU), Ende September in Berlin: „Wir wollen dabei bewährte Förderlinien weiterentwickeln und in neue Formate bringen.“

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Vorsitzender der Kommission, die das Förderprogramm jetzt evaluieren soll, ist der Schweizer Mathematiker und Physiker Prof. Dr. Dieter Imboden. Er und die neun weiteren Kommissionsmitglieder waren nicht direkt an der Exzellenzinitiative beteiligt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat sollen ergänzend bis Juni 2015 einen Bericht über den Verlauf der Exzellenzinitiative erarbeiten, den die Expertenkommission in ihre Beratungen einbeziehen soll. Die Präsentation der Evaluationsergebnisse ist für Januar 2016 vorgesehen. ER

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