ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2014Universitätsklinken: Forderung nach Systemzuschlag erneuert

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Universitätsklinken: Forderung nach Systemzuschlag erneuert

Dtsch Arztebl 2014; 111(41): A-1723 / B-1483 / C-1415

KNA

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Immer mehr Universitätskliniken in Deutschland schreiben nach Darstellung von Hochschulmedizinern rote Zahlen. Die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin (AG Med) bekräftigte deshalb am 1. Oktober in Bonn ihre Forderung nach Einführung eines Systemzuschlags für diese Kliniken. Das auf Fallpauschalen basierende Vergütungssystem für Krankenhäuser (DRG) allein werde den besonderen Aufgaben sowie Kosten der Universitätskliniken nicht gerecht, heißt es. Die Krankenhäuser an den Universitäten müssten „als Maximalversorger Sonderaufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung schultern“. Nach einer Umfrage des Verbands der Universitätskliniken rechnen 19 von 33 Kliniken damit, das Geschäftsjahr mit einem Minus abzuschließen. Nur noch fünf Universitätskliniken erwarten einen positiven Abschluss. Nach Darstellung der AG Med gibt es aus Bund und Ländern unterschiedliche Signale: Während Bun­des­for­schungs­minis­terin Johanna Wanka (CDU) und die Wissenschaftsminister der Länder die Einführung eines Systemzuschlags grundsätzlich befürworteten, lehnten Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) und die Ge­sund­heits­mi­nis­ter der Länder einen solchen Schritt ab. Sie wollten stattdessen das DRG-System weiter ausbauen. kna

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