ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2014Prävention und Therapie der Adipositas

MEDIZIN: Klinische Leitlinie

Prävention und Therapie der Adipositas

The prevention and treatment of obesity

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(42): 705-13; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0705

Wirth, Alfred; Wabitsch, Martin; Hauner, Hans

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Hintergrund: Die hohe Prävalenz der Adipositas mit 24 % in der erwachsenen Bevölkerung und die gesundheitlichen Auswirkungen erfordern eine effektive Prävention und Therapie.

Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt für den Zeitraum von 2005 bis 2012. Insgesamt wurden 4 495 Abstracts erfasst, von denen 119 Publikationen im strukturierten Konsensusverfahren durch eine interdisziplinäre Kommission unter der Beteiligung von zehn Fachgesellschaften bewertet und empfohlen wurden.

Ergebnisse: Die Adipositas (Body-mass-Index [BMI] ≥ 30 kg/m2) wird als chronische Krankheit charakterisiert. Der Prävention kommt eine besondere Bedeutung zu. Zur Gewichtsabnahme bei Adipositas und zur Stabilisierung eines reduzierten Gewichts wird eine Kost mit einem Energiedefizit von 500 kcal/d und geringer Energiedichte empfohlen. Die Relation der Makronährstoffe ist für die Gewichtsabnahme zweitrangig. Übersteigt der BMI 30 kg/m2, können zeitlich begrenzt Formulaprodukte eingesetzt werden. Vermehrte Bewegung im Alltag und in der Freizeit begünstigt die Gewichtsabnahme und verbessert Risikofaktoren und Adipositas-assoziierte Krankheiten. Eine Verhaltensmodifikation beziehungsweise Verhaltenstherapie unterstützt eine Änderung der Ernährung und Bewegung im Alltag. Bezüglich einer Lebensstiländerung gibt es keine wissenschaftliche Evidenz für eine bestimmte Abfolge der Maßnahmen. Empfehlenswert sind Gewichtsreduktionsprogramme, deren Wirksamkeit wissenschaftlich evaluiert ist. Chirurgische Interventionen sind im Vergleich zu konservativen Maßnahmen hinsichtlich der Reduktion des Körperfetts, Besserung von Adipositas-assoziierten Krankheiten und Senkung des Sterblichkeitsrisikos effektiver. Innerhalb von ein bis zwei Jahren ist eine Gewichtsabnahme von circa 4 bis 6 kg unter Ernährungstherapie, von circa 2 bis 3 kg unter Bewegungstherapie und von 20 bis 40 kg nach einer bariatrischen Operation in kontrollierten Studien festzustellen.

Schlussfolgerungen: Für wirksame Maßnahmen zur Prävention und Therapie der Adipositas gibt es eine gute wissenschaftliche Evidenz.

LNSLNS

Die gesundheitspolitische Bedeutung der Adipositas ergibt sich vorwiegend aus der hohen Verbreitung in der Bevölkerung und dem hohen Risiko für Begleit- und Folgeerkrankungen (1). Nach den Ergebnissen der bevölkerungsrepräsentativen Studie des Robert Koch-Instituts DEGS (Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland) waren im Zeitraum von 2008 bis 2011 23,3 % der Männer und 23,9 % der Frauen adipös (2). Die Adipositashäufigkeit nimmt im Erwachsenenalter bei Männern und Frauen altersabhängig um das Vierfache zu. Von 1999 bis 2009 ist insbesondere die Prävalenz von Personen mit einem Body-mass-Index (BMI) ≥ 35 kg/m2 deutlich angestiegen (3).

Die Adipositas impliziert vielfältige gesundheitliche Probleme wie Störungen des Wohlbefindens und der Lebensqualität, zahlreiche Folgekrankheiten, häufige Arbeitsunfähigkeit und vorzeitige Berentung sowie erhöhte Mortalität. Die gesundheitlichen Komplikationen sind durch die vermehrte Körperfettmasse und die dadurch bedingten endokrin-metabolischen Störungen und mechanischen Mehrbelastungen verursacht. Das Fettgewebe ist nicht nur ein Energiespeicher, sondern auch ein endokrin aktives Organ mit enger Verknüpfung zum Intermediärstoffwechsel.

Methode

An der Leitlinie waren zwölf Experten aus zehn Fachgesellschaften/Organisationen beteiligt (eKasten). Die Literaturrecherche und Evidenzbewertung wurde vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) durchgeführt. Identifizierte relevante Leitlinien (n = 5) wurden mit dem deutschen Instrument zur methodischen Leitlinien-Bewertung (DELBI) bewertet und die Schlüsselempfehlungen extrahiert. Im Recherchezeitraum 2005 bis März 2012 wurden 4 495 Abstracts erfasst. Durchsucht wurde die Datenbank Medline über www.pubmed.org. Zusätzlich wurden relevante ergänzende Publikationen per Handsuche durch die Experten bis April 2014 berücksichtigt, so dass anzunehmen ist, dass keine Studien übersehen wurden, die die Aussagen der Leitlinie grundsätzlich infrage stellen (eGrafik). Die Auswahl (definierte Ein- und Ausschlusskriterien) und Bewertung (nach SIGN, „scottish intercollegiate guidelines network“, eTabelle) der Studien (n = 119) erfolgte durch Methodikerinnen des ÄZQ. Die anhand der Evidenztabellen und Quellleitlinien formulierten Empfehlungen wurden im Rahmen von strukturierten Konsensuskonferenzen sowie nachgeschalteten Delphi-Verfahren (unter Moderation des ÄZQ) konsentiert. Nach einer externen Begutachtungsphase wurde die finale Version der Leitlinie erstellt.

Ergebnisse der systematischen Recherche
Ergebnisse der systematischen Recherche
eGrafik
Ergebnisse der systematischen Recherche
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
eKasten
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
eTabelle
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten
Kasten
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten

Die folgenden Ausführungen geben zentrale Inhalte der Leitlinie wieder. Die vollständigen Texte sind unter www.adipositas-gesellschaft.de zu finden.

Adipositas – eine Krankheit

Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO), das Bundessozialgericht, das Europäische Parlament und die Deutsche Adipositas-Gesellschaft betrachten die Adipositas als eine chronische Erkrankung, die auf einer komplexen Interaktion zwischen genetischen Faktoren und Umwelt- beziehungsweise Lebensstilfaktoren beruht, mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einhergeht und einer lebenslangen Therapie bedarf. Da es sich um eine heterogene Störung handelt, sind eine individuelle Bewertung, Risikoabschätzung und Therapieindikation erforderlich.

Prävention der Adipositas

In Anbetracht der hohen Prävalenz der Adipositas und der schwierigen Therapie kommt der Prävention eine besondere Bedeutung zu. Um Übergewicht und Adipositas zu verhindern, sollen Personen sich bedarfsgerecht ernähren, regelmäßig körperlich bewegen und das Gewicht regelmäßig kontrollieren (Evidenzklasse [EK] 1–4, Empfehlungsgrad [EG] A, eTabelle). Was die Ernährung betrifft, so sollten Lebensmittel mit hoher Energiedichte reduziert und solche mit geringer Energiedichte vermehrt verzehrt werden (EK 2, EG B). Lebensmittel mit geringer Energiedichte aufgrund eines hohen Wasser- oder Ballaststoffgehaltes, wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse, sättigen im Verhältnis besser und weisen einen geringen Energiegehalt auf (4). Nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) liegt nicht genügend Evidenz für eine Vermeidung energiedichter Lebensmittel bei einem BMI über 25 kg/m2 vor. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) erwähnt, dass auch eine mediterrane Kost Übergewicht und Adipositas verhindert.

Zudem führt die Leitlinie aus, dass der Konsum von Alkohol, Fast Food und zuckerhaltigen Getränken reduziert werden sollte (EK 2, EG B) (5). Fast Food hat oft einen hohen Anteil an Fett und Zucker und ist damit sehr energiedicht (6). Zuckergesüßte Getränke, aber auch Fruchtsäfte und Nektare haben einen hohen Zuckergehalt und sättigen wenig (7).

Ein inaktiver Lebensstil mit häufigem Sitzen und Beschäftigungen mit Fernsehen, Internet und ähnlichem begünstigt eine Gewichtszunahme (EK 1–4, EG B). Bewegung im Alltag und in der Freizeit wirkt präventiv. Erreicht wird dieses Ziel am besten durch ausdauerorientierte körperliche Belastungen (Einsatz großer Muskelgruppen) mit einer Dauer von mehr als zwei Stunden pro Woche (8).

Wer soll Gewicht abnehmen?

Die Indikation zur Behandlung von Übergewicht und Adipositas ist abhängig vom BMI und der Körperfettverteilung unter Berücksichtigung von Komorbiditäten, Risikofaktoren und Patientenpräferenzen (EK 4, EG A). Indikationen sind:

  • BMI ≥ 30 kg/m2 (Adipositas)
  • BMI von 25 bis 30 kg/m2 (Übergewicht) und gleichzeitiges Vorliegen

− von übergewichtsbedingten Gesundheitsstörungen (zum Beispiel Hypertonie, Diabetes mellitus Typ 2) oder

− einer abdominalen Adipositas oder

− von Erkrankungen, die durch Übergewicht verschlimmert werden oder

− eines hohen psychosozialen Leidensdrucks.

Kontraindikationen für eine Gewichtsreduktion sind konsumierende Erkrankungen sowie eine Schwangerschaft.

Therapie der Adipositas

Ziele

Die Behandlungsziele sollten realistisch und an individuelle Bedingungen (zum Beispiel Erfahrungen, Ressourcen, Risiken) angepasst sein (EK 4, EG B). Ziele sind:

  • langfristige Senkung des Körpergewichts:

− BMI 25 bis 35 kg/m2: > 5 % des Ausgangsgewichtes

− BMI > 35 kg/m2: > 10 % des Ausgangsgewichtes

  • Verbesserung Adipositas-assoziierter Risikofaktoren
  • Reduzierung Adipositas-assoziierter Krankheiten
  • Verminderung des Risikos für vorzeitige Sterblichkeit
  • Verhinderung von Arbeitsunfähigkeit und vorzeitiger Berentung
  • Verminderung psychosozialer Störungen
  • Steigerung der Lebensqualität.

Ernährungstherapie

Menschen mit Adipositas sollen individualisierte Er­näh­rungs­emp­feh­lung­en erhalten, die an Therapieziele und Risikoprofile angepasst werden (EK 4, EG A). Dies kann nur bei Akzeptanz einer Lebensstiländerung und praxisnahen Empfehlungen langfristig erfolgreich sein. Zu dieser Empfehlung liegen keine validen Studien vor.

Zur Durchführung einer Ernährungstherapie soll im Rahmen der medizinischen Betreuung eine Ernährungsberatung (Einzelberatung oder in Gruppen) angeboten werden (EK 1, EG A). Gruppensitzungen sind in der Regel effektiver als Einzelberatungen. Die DGEM hält einen EG B statt A für gerechtfertigt.

Zur Gewichtsreduktion sollen dem Patienten Ernährungsformen empfohlen werden, die über einen ausreichenden Zeitraum zu einem Energiedefizit führen und keine Gesundheitsschäden hervorrufen (EK 1–4, EG A).

Um das Körpergewicht zu reduzieren, sollte durch eine Reduktionskost ein tägliches Energiedefizit von etwa 500 kcal/Tag, in Einzelfällen auch höher, angestrebt werden (EK 1–4, EG B). Um dies zu erreichen, können verschiedene Ernährungsstrategien verwendet werden (EK 1–4, EG 0):

  • Reduktion des Fettverzehrs
  • Reduktion des Kohlenhydratverzehrs
  • Reduktion des Fett- und Kohlenhydratverzehrs.

Die DGEM führt aus, dass eine umfangreiche Literatur hierfür vorläge und der EG A gerechtfertigt sei.

Mit einem Energiedefizit von 500 bis 600 kcal/Tag wird eine Gewichtsabnahme von circa 0,5 kg/Woche über einen Zeitraum von 12 bis maximal 24 Wochen erreicht (9). Der immer noch hohe Fettkonsum in Deutschland kann durch einfache Maßnahmen reduziert werden (10). Unter einer kohlenhydratreduzierten Ernährung („low-carb“) kommt es anfänglich zu einer deutlicheren Gewichtsabnahme als bei anderen Kostformen, nach einem Jahr ist die Differenz nicht mehr feststellbar (11). Mehrere große Studien haben in den letzten Jahren überzeugend gezeigt, dass die Makronährstoffzusammensetzung (Verhältnis von Fett : Kohlenhydraten : Eiweiß) für die Gewichtsabnahme unwesentlich ist (Grafik 1) (12, 13). Verschiedene Reduktionskostformen (alleinige Fettreduktion, kohlenhydratarme Kost, energiebegrenzte Mischkost, mediterrane Kost) führen zu einer Gewichtsabnahme von circa 4 kg in ein bis zwei Jahren (Tabelle 1). Wichtiger als die Nährstoffrelation sind individuelle Erfahrungen, Kenntnisse und Ressourcen. Die DGEM hält den EG B statt 0 für dieses Vorgehen für gerechtfertigt.

Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Grafik 1
Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*
Tabelle 1
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*

Um das Therapieziel zu erreichen, kann der Einsatz von Formulaprodukten mit einer Energiezufuhr von 800 bis 1 200 kcal/Tag erwogen werden (EK 1, EG 0). Diese Kostform wird für Personen mit einem BMI ≥ 30 kg/m2 für maximal zwölf Wochen empfohlen, Gewichtsabnahmen von 0,5 bis 2,0 kg/Woche sind zu erwarten (17). In die Behandlung soll ein Arzt wegen des erhöhten Nebenwirkungsrisikos eingebunden sein (EK 1, EG A). Nach Ansicht der DGEM sind Formuladiäten in hochwertigen Kohortenstudien gut untersucht, der EG A statt 0 wird daher favorisiert. Formuladiäten sind die wirksamste diätetische Methode zur initialen Gewichtsreduktion.

Extrem einseitige Ernährungsformen sollen wegen hoher medizinischer Risiken und fehlendem Langzeiterfolg nicht empfohlen werden (EK 4, EG A). Kostformen mit extremer Nährstoffverteilung (zum Beispiel sogenannte „Crash“-Diäten) sind in Deutschland weit verbreitet. Belastbare Studien zu deren Wirksamkeit und Sicherheit liegen nicht vor. Da Nutzen und Risiken nicht bekannt sind, können sie nicht empfohlen werden.

Steigerung der Bewegung

Für eine effektive Gewichtsabnahme sollte man sich > 150 min/Woche mit einem Energieverbrauch von 1 200 bis 1 800 kcal/Woche bewegen (8). Krafttraining allein ist für die Gewichtsreduktion wenig effektiv (EK 2–4, EG B) (18). Der Energieverbrauch durch Bewegung wird oft überschätzt. Wenn große Muskelgruppen eingesetzt werden, die Intensität moderat bis hoch ist und die Belastung lange dauert, kann mit einer Gewichtsabnahme gerechnet werden. Gut kontrollierte Studien und Metaanalysen zeigen eine Gewichtsabnahme von circa 2 kg und eine Abnahme des viszeralen Fetts von circa 6 % in sechs bis zwölf Monaten (Tabelle 2).

Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*
Tabelle 2
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*

Es sollte sichergestellt werden, dass übergewichtige und adipöse Menschen keine Kontraindikationen für zusätzliche körperliche Aktivität aufweisen. Das gilt vor allem für Patienten mit einem BMI ≥ 35 kg/m2 (EK 4, EG B).

Übergewichtige und adipöse Menschen sollen auf die gesundheitlichen (metabolischen, kardiovaskulären und psychosozialen) Vorteile der körperlichen Aktivität hingewiesen werden, die sich unabhängig von der Gewichtsreduktion ergeben (EK 4, EG A). Der gesundheitliche Nutzen vermehrter Bewegung ist nicht allein an der Gewichtsabnahme, auch nicht bei adipösen Personen, festzumachen (23).

Interventionen zur Verhaltensmodifikation

Verhaltenstherapeutische Interventionen im Einzel- oder Gruppensetting sollen Bestandteil eines Programms zur Gewichtsreduktion sein (EK 1, EG A). Die Intervention soll primär zur Lebensstiländerung hinsichtlich Ernährung und Bewegung erfolgen (auch durch qualifizierte Nichtpsychotherapeuten). Mit zunehmender Ausprägung von Begleitsymptomatik (zum Beispiel komorbide Depression, Essstörung, Motivationsprobleme) sollten ärztliche oder psychologische Psychotherapeuten in die Behandlung einbezogen und Patienten sollten durch Ernährungs- und Bewegungstherapie unterstützt werden (24).

Zur Intervention stehen verschiedene Strategien zur Verfügung, sie sollten an die Situation und die Wünsche der Betroffenen angepasst werden (25) (Kasten).

Gewichtsreduktionsprogramme

Menschen mit Adipositas sollten Gewichtsreduktionsprogramme angeboten werden, die sich an der individuellen Situation und den Therapiezielen orientieren (EK 4, EG B). Die Gewichtsreduktionsprogramme sollen die Bestandteile des Basisprogramms (Bewegungs-, Ernährungs- und Verhaltenstherapie) umfassen (EK 1–2, EG A). In die tabellarische Übersicht wurden nur Programme mit publizierten Daten aufgenommen (Tabelle 3).

Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*
Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*
Tabelle 3
Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*

Die DGEM erwähnt, dass Menschen mit Adipositas nur positiv evaluierte Programme angeboten werden sollten, die sich an der individuellen Situation und den Therapiezielen orientieren. Programme, deren Wirksamkeit unklar sei, weil zum Beispiel keine gemessenen Daten zum Gewichtsverlauf vorliegen, sollten ausgeschlossen werden.

Gewichtssenkende Medikamente

Eine medikamentöse Therapie soll nur in Kombination mit einem Basisprogramm (Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie) durchgeführt werden. Als Wirkstoff kommt nur Orlistat infrage (EK 1, EG A). Die Indikation zur Behandlung ist gegeben, wenn der BMI 28 kg/m2 überschreitet und zusätzliche Risikofaktoren oder Komorbiditäten vorliegen, der BMI ≥ 30 kg/m2 liegt und unter der Basistherapie innerhalb von sechs Monaten die Gewichtsabnahme < 5 % betrug (32).

Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und einem BMI ≥ 30 kg/m2 können bei unzureichender glykämischer Kontrolle unter Metformin auch GLP-1-Mimetika und SGLT2-Inhibitoren verwenden (EK 1, EG 0). Die erwähnten Substanzen sollten alternativ zu Antidiabetika, die eine Gewichtszunahme fördern, wie Sulfonylharnstoffe, Glinide, Glitazone und Insulin, erwogen werden (33).

Die DEGAM führt aus, dass für GLP-1-Analoga eine unzureichende Studienlage bezüglich klinischer Endpunkte vorhanden sei. Sie weist auf das möglicherweise erhöhte Risiko für Pankreaserkrankungen hin.

Arzneimittel (zum Beispiel Amphetamine, Diuretika, humanes Choriongonadotropin [HCG], Testosteron, Thyroxin, Wachstumshormone) und Medizinprodukte/Nahrungsergänzungsmittel sollen zur Gewichtsabnahme nicht empfohlen werden (EK 4, EG A). Bei den erwähnten Arzneimitteln sind Nutzen und Risiko nicht akzeptabel und bei Medizinprodukten/Nahrungsergänzungsmitteln fehlt der Wirksamkeitsnachweis.

Langfristige Gewichtsstabilisierung

Maßnahmen zur langfristigen Gewichtsstabilisierung sollten Aspekte der Ernährungstherapie, der Bewegungstherapie und der Verhaltenstherapie sowie die Motivation der Betroffenen berücksichtigen (EK 4, EG B).

Um die Gewichtsstabilisierung zu unterstützen, sollen langfristige Behandlungs- und Kontaktangebote nach erfolgter Gewichtsreduktion verfügbar sein, die auch kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze mit einbeziehen (EK 1, EG A) (34).

Den Patienten soll empfohlen werden, nach einer Phase der Gewichtsreduktion eine vermehrte körperliche Aktivität zur Gewichtsstabilisierung beizubehalten (EK 1–2, EG A). Die Praxis zeigt, dass fast alle Patienten, die nach einer Abnehmphase das Gewicht halten, körperlich aktiv geblieben oder geworden sind (35). Nach Gewichtsabnahmen von 7 bis 14 kg nehmen körperlich aktive Personen in ein bis zwei Jahren etwa die Hälfte des verlorenen Gewichts wieder zu (Tabelle 4). Patienten sollten darauf hingewiesen werden, dass eine fettreduzierte Kost geeignet ist, einen Wiederanstieg des Körpergewichts zu verhindern (EK 1–2, EG B) (39). Bei Gewichtsabnahmen von 12 bis 24 kg unter einer sehr niedrig kalorischen Kost waren Gewichtszunahmen von < 5 kg nach ein bis zwei Jahren unter einer energiereduzierten Mischkost feststellbar (Tabelle 5).

Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Tabelle 4
Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*
Tabelle 5
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*

Regelmäßiges Wiegen trägt zu einer besseren Stabilisierung des Gewichts nach erfolgreicher Gewichtsabnahme bei (EK 4, EG B) (e2).

Chirurgischer Eingriff bei extremer Adipositas

Bei Patienten mit extremer Adipositas soll ein chirurgischer Eingriff erwogen werden (EK 1–3, EG A). Im Vergleich zu konservativen Maßnahmen ist die chirurgische Therapie hinsichtlich Reduktion des Körperfetts, Besserung von Adipositas-assoziierten Krankheiten und Senkung des Sterblichkeitsrisikos effektiver (e3e5) (Grafik 2).

Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas
Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas
Grafik 2
Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas

Die Indikation für einen Adipositas-chirurgischen Eingriff soll gemäß dem BMI wie folgt gegeben sein, wenn die konservativen Behandlungsmöglichkeiten erschöpft sind (EK 4, EG A):

  • Adipositas Grad III (BMI ≥ 40 kg/m2) oder
  • Adipositas Grad II (BMI ≥ 35 und < 40 kg/m2) mit erheblichen Komorbiditäten (zum Beispiel Diabetes mellitus Typ 2) oder
  • Adipositas Grad I (BMI > 30 und < 35 kg/m2) bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (Sonderfälle).

Bewirkt eine multimodale konservative Therapie in sechs Monaten einen Gewichtsverlust von ≤ 10 % bei Patienten mit einem BMI von 35 bis 39,9 kg/m2 und ≤ 20 % bei einem BMI ≥ 40 kg/m2, ist eine chirurgische Therapie zu erwägen (1). Die DGEM vermerkt hierzu: Die Indikation bei einem BMI ≥ 40 kg/m2 sollte gegeben sein, wenn das Gewicht um ≤ 10 % des Ausgangsgewicht verringert wurde. Für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 ergebe sich ein EG B, da die Studienlage nicht ausreichend sei.

Eine chirurgische Therapie kann auch primär ohne eine präoperative konservative Therapie durchgeführt werden, wenn die konservative Therapie ohne Aussicht auf Erfolg ist oder der Gesundheitszustand des Patienten keinen Aufschub eines operativen Eingriffs zur Besserung durch Gewichtsreduktion erlaubt (EK 4, EG 0).

Infrage kommen schwere Begleitkrankheiten, ein BMI ≥ 50 kg/m2 und schwierige psychosoziale Umstände. Die DGEM sieht diese Indikation bei Immobilität, nicht erfolgreicher Ernährungstherapie und hohem Insulinbedarf gegeben.

Patienten sollen vor der Operation einer Evaluation unterzogen werden mit Erfassung der metabolischen, kardiovaskulären, psychosozialen und Ernährungssituation (EK 4, EG A).

Nach einer bariatrischen Operation soll eine lebenslange interdisziplinäre Nachsorge durchgeführt werden (EK 4, EG A) (e6).

Zur Qualitätssicherung sollten Patienten, die sich einem gewichtsreduzierenden Eingriff unterziehen, in einem zentralen nationalen Register erfasst werden (EK 4, EG B).

Interessenkonflikt

Prof. Hauer wurde honoriert für Beratertätigkeiten (Advisory Board) von
Weight Watchers International und Apothecom. Er hat Studienunterstützung (Drittmittel) erhalten von Weight Watchers International und den Firmen Riemser GmbH und Certmedica.

Prof. Wirth wurde honoriert für Beratungstätigkeiten von der Firma Riemser GmbH.

Prof. Wabitsch hat Vortragshonorare erhalten von der Firma von Johnson und Johnson MEDICAL GmbH.

Manuskriptdaten
eingereicht: 17. 7. 2014, revidierte Fassung angenommen: 23. 7. 2014

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Alfred Wirth
Sonnenhang 1a
49214 Bad Rothenfelde
wirthbr@t-online.de

Zitierweise
Wirth A, Wabitsch M, Hauner H: Clinical practice guideline: The prevention and treatment of obesity. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 705–13.
DOI: 10.3238/arztebl.2014.0705

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4214 oder über QR-Code

eKasten, eGrafik, eTabelle:
www.aerzteblatt.de/14m0705 oder über QR-Code

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Bad Rothenfelde: Prof. Dr. med. Wirth
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie,
Universität Ulm, Ulm: Prof. Dr. med. Wabitsch
Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für
Ernährungsmedizin, München: Prof. Dr. med. Hauner
Ergebnisse der systematischen Recherche
Ergebnisse der systematischen Recherche
eGrafik
Ergebnisse der systematischen Recherche
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
eKasten
Beteiligte Fachgesellschaften/ Organisationen und Experten
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
eTabelle
Klassifikation (nach SIGN 2010) und Bewertung der Evidenz. Die Evidenzklassifikation (EK) wurde mit den Unterklassifikationen + oder – vorgenommen.
Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Grafik 1
Gewichtsabnahme bei 4 Kostformen
Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas
Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas
Grafik 2
Häufige Operationsmethoden bei extremer Adipositas
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten
Kasten
Strategien zur Gewichtsreduktion können folgende psychotherapeutische Elemente enthalten
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*
Tabelle 1
Effekte verschiedener Formen der Ernährungstherapie auf das Körpergewicht bei übergewichtigen/adipösen Personen*
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*
Tabelle 2
Auswirkungen körperlicher Aktivität auf die Gewichtsabnahme hinsichtlich Körpergewicht und viszeralem Fett abhängig von Bewegungsart, Intensität und Umfang*
Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*
Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*
Tabelle 3
Kommerzielle Programme in Deutschland zur Gewichtsreduktion, zu denen mindestens eine Publikation in einer Zeitschrift mit Peer-Review-Verfahren vorliegt*
Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Tabelle 4
Gewichtsstabilisierung: Änderung von Körpergewicht und viszeralem Fett durch vermehrte körperliche Aktivität nach einer Phase der Gewichtsreduktion*
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*
Tabelle 5
Gewichtserhaltung nach Gewichtsabnahme durch Ernährungsumstellung*
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  • Telemedizinische Therapie
    Dtsch Arztebl Int 2015; 112(14): 250; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0250a
    Luley, Claus
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2015; 112(14): 250; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0250b
    Wirth, Alfred; Wabitsch, Martin; Hauner, Hans

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