ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2014Weltkindertag: Ungleichheiten in der Versorgung abbauen

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Weltkindertag: Ungleichheiten in der Versorgung abbauen

PP 13, Ausgabe Oktober 2014, Seite 438

Klinkhammer, Gisela

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Die Gesundheitsversorgung vieler Kinder und Jugendlicher in Deutschland müsse deutlich verbessert werden, forderte Prof. Dr. med. Manfred Gahr, Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) anlässlich des Weltkindertages am 20. September. Denn die Gesundheit der Kinder hänge auffallend oft vom sozioökonomischen Status und dem Pass der Eltern ab. Wie die KiGGS-Studie belege, häuften sich bei ärmeren Kindern und Jugendlichen Risikofaktoren wie Rauchen, Passivrauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht. Auch psychische Störungen kämen bei diesen Kindern doppelt so häufig vor. Die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingskindern müsse sich ebenfalls verbessern. „Es ist traurig, wenn in einem reichen Land wie Deutschland von Kriegen stark traumatisierte Flüchtlingskinder keine Therapie erhalten, ihnen wichtige Impfungen fehlen oder schadhafte Zähne nicht behandelt werden“, kritisierte Gahr.

Auch sterbende Kinder müssen an der Fülle des Lebens teilhaben können, fordert die Kinderhospizstiftung. Foto: epd
Auch sterbende Kinder müssen an der Fülle des Lebens teilhaben können, fordert die Kinderhospizstiftung. Foto: epd

Die Deutsche Kinderhospizstiftung erinnerte anlässlich des Weltkindertages daran, dass auch sterbende Kinder Rechte haben und dass es besonderer Unterstützung bedürfe, diese Rechte wahrzunehmen. Die Stiftung fordert deshalb Projekte, die Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzender Erkrankung „an der Fülle des Lebens teilhaben lassen“. Ein Beispiel für solche geförderte Projekte seien die Ferienbegegnungen des Deutschen Kinderhospizvereins in Olpe. Kli

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