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So basal Mitgefühl als einer der zentralsten Wirkfaktoren in der Traumatherapie ist, so sollte die Psychohygiene des Therapeuten nicht unerwähnt bleiben.

So, wie die wohlwollende Annahme und die Lebendigkeit des Therapeuten im Spiegelneuronsystem des Patienten eine heilsame Resonanz findet, so muss der Therapeut die Traumazustand-Simulation des Patienten in seinem Spiegelneuronsystem aushalten. Das ist überhaupt nicht selbstverständlich. Induziert der Patient beim Therapeuten nämlich einen Traumastate, bricht auf neurobiologischer Basis die Unterscheidung zwischen Simulation und Selbstkonzept im Therapeuten zusammen. Mitleid ohne eine klare und stabile Selbstreferenz kann die Gesundheit des Therapeuten schaden. Deshalb möchte ich hier einen Hinweis geben auf die Notwendigkeit der fortdauernden Pflege der Selbstreferenz, zum Beispiel mittels körperorientierter Meditationstechniken.

Dr. med. Karl-Klaus Madert, 81479 München

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