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Meningitec®: Chargenrückruf aufgrund eines möglichen Qualitätsmangels – Der adsorbierte Meningokokken-Konjugatimpfstoff Meningitec (Injektionssuspension in Fertigspritze) ist zugelassen zur aktiven Immunisierung von Kindern ab zwei Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen zur Vorbeugung einer invasiven Erkrankung, hervorgerufen durch Neisseria meningitidis der Serogruppe C.

Foto: AkdÄ
Foto: AkdÄ
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Aufgrund eines möglichen Qualitätsmangels hat sich die Firma Nuron Biotech B.V. entschlossen, alle Chargen Meningitec® 10 Mikrogramm zurückzurufen. Parallelvertriebene Chargen von Meningitec® von EMRAmed, EurimPharm und Kohlpharma werden ebenfalls zurückgerufen. Grund für den Rückruf ist, dass die Injektionssuspension Eisenoxid- und/oder andere Metallpartikel enthalten kann. Das Problem wurde ursprünglich als einzelne Produktbeanstandung gemeldet. Dieser Qualitätsmangel wurde dann bei der Rückstellmusterkontrolle von zwei weiteren deutschen Chargen (J31134 und H99027) festgestellt, es ist aber davon auszugehen, dass alle Chargen ebenfalls vom beschriebenen Qualitätsmangel betroffen sein können.

Großhändler, Apotheken, Krankenhäuser und Ärzte sollen sämtliche noch nicht verfallene Chargen aller Hersteller von Meningitec 10 Mikrogramm retournieren. Zurzeit ist nicht bekannt, wann Meningitec wieder verfügbar sein wird.

In Deutschland stehen zwei Alternativimpfstoffe gegen Meningokokken der Gruppe C zur Verfügung: Menjugate® (Chiron Behring GmbH & Co) und NeisVac-C (Baxter). EB

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