ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2014Honorare: Der Vergleich hinkt
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Der KBV-Vorsitzende Andreas Gassen geht mit der Aussage in die Verhandlung, dass zehn Prozent der Leistungen nicht vergütet werden. Ich weiß nicht, wie solche Zahlen zustande kommen können. In meiner Praxis werden weit über 30 Prozent der Leistungen nicht vergütet durch die Reglementierungen im Rahmen der Budgetierung, Quotierung und ähnlicher Schikanen, die von den gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rungen installiert sind . . .

Es wird nicht berücksichtigt, dass aus Frust viele Kollegen Leistungen gar nicht mehr aufschreiben, da sie ohnehin nicht vergütet werden. Und noch eine Anmerkung: Wie kann man den Arztlohn des Niedergelassenen am Gehalt eines Oberarztes festmachen. Der Oberarzt ist angestellter Arzt im Krankenhaus, hat keinerlei Investments geleistet und dies soll Orientierungswert für unseren Stundenlohn sein? Wir haben mehrere 100 000 Euro investiert, müssen uns im freien Markt behaupten und mit der Reglementierung von gesetzlichen Krankenkassen herumschlagen, die beispiellos sind (Regresse etc.). Vergleiche hinken in der Regel, der Vergleich des Arztlohnes Oberarzt mit dem eines Niedergelassenen ganz besonders . . .

Dr. med. Helmut Olberding, 49393 Lohne

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