ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2014E-Health-Gesetz: Entwurf soll im Dezember vorliegen

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E-Health-Gesetz: Entwurf soll im Dezember vorliegen

Krüger-Brand, Heike E.

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Über das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) angekündigte sogenannte E-Health-Gesetz, mit dem die Rahmenbedingungen für die Nutzung der Telematikinfrastruktur (TI) konkretisiert werden sollen, dringt derzeit nur wenig nach außen. Das Gesetz werde einen deutschen Namen erhalten und voraussichtlich noch im Dezember in das parlamentarische Verfahren kommen, kündigte Nino Mangiapane, Referatsleiter Telematik im Bundesministerium für Gesundheit, bei einer Podiumsdiskussion während der Telemed 2014 an. Ziel sei es, die Funktionalitäten der TI nicht nur auf die Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) zu beschränken, sondern diese für weitere Anwendungen zu öffnen.

Für einen sicheren und praktikablen Austausch medizinischer Daten ist zudem die Interoperabilität der IT-Systeme entscheidend. Auch im Hinblick darauf gilt es laut Mangiapane, nicht nur für die eGK-Anwendungen, sondern auch darüber hinaus eine tragfähige Struktur für den Datenaustausch im Gesundheitswesen zu schaffen. KBr

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