ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2014Präventionsportal: Gewalt in der Pflege vorbeugen

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Präventionsportal: Gewalt in der Pflege vorbeugen

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www.pflegegewalt.de: Gewalt in der Pflege ist oft die Folge von Überlastung und Überforderung. Ein persönlicher Notfallplan kann hilfreich sein. Foto: dpa
www.pflegegewalt.de: Gewalt in der Pflege ist oft die Folge von Überlastung und Überforderung. Ein persönlicher Notfallplan kann hilfreich sein. Foto: dpa

Gewalt in der Pflege tritt häufig auf – etwa als Beschimpfungen, entwürdigende Umgangsweisen oder Vernachlässigungen bis hin zu körperlichen Übergriffen. Davon betroffen können sowohl Gepflegte wie Pflegende sein. Doch viele Krisenfälle könnten verhindert werden, wenn die Beteiligten das notwenige Wissen hätten, um eskalierende Pflegesituationen zu vermeiden. Die Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege hat daher ein Internetportal zur Gewaltprävention entwickelt, das fundierte Informationen, Entlastungsmöglichkeiten und praktische Tipps für alle Beteiligten in der Pflege bietet. Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Portal unter www.pflege-gewalt.de enthält zudem Zahlen und Fakten darüber, in welcher Art und Häufigkeit Gewalt in der Pflege vorkommt und wodurch sie entstehen kann. Häufige Fragen zum Thema werden dabei verständlich aufbereitet.

Gewalt und Aggressionen können in vielen Fällen auch die Folge von Überlastung und Überforderung sein. Dies betrifft vor allem pflegende Angehörige, die oftmals Familie, Beruf und Pflege vereinbaren müssen. Präventiv wirken kann beispielsweise ein persönlicher Notfallplan, der zum Download auf der Webseite bereitsteht. Dieser erinnert in Krisensituationen daran, welches Verhalten und welcher Ansprechpartner helfen können. Darüber hinaus verweist das Portal immer auf die Servicenummer eines aktuell verfügbaren Krisentelefons. Zusätzlich können Ratsuchende auf eine bundesweite Übersicht zu spezialisierten Beratungsangeboten zugreifen. EB

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