AKTUELL

Ärztliche Spitzenverbände: Gemeinschaftsaktion gegen Ebola

Dtsch Arztebl 2014; 111(43): A-1834 / B-1570 / C-1502

Ollenschläger, Philipp; Korzilius, Heike

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

16 ärztliche Spitzenverbände bitten Ärztinnen und Ärzte mit einschlägigen Ausbildungs- und Erfahrungskompetenzen und guten Englischkenntnissen um Unterstützung bei der Ebola-Bekämpfung. Interessierte sollen Kontakt mit dem Deutschen Roten Kreuz (https:// drkhrnet.drk.de/Home) oder anderen Hilfsorganisationen aufnehmen. Die politisch Verantwortlichen müssten eine ausreichende Absicherung für die Helfer aus Deutschland sicherstellen, betonen die Verbände. Zudem hätten die Bundesregierung und die internationale Staatengemeinschaft die Versorgung mit Ausrüstungen zum Schutz von Ärzten und anderen Helfern bereitzustellen. Ferner müsse eine angemessene Ausbildung der Helfer sichergestellt werden.

Foto: laif
Foto: laif

Es sei wichtig, die Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern zu stärken, auch um eine Ausbreitung der Seuche in andere Regionen zu verhindern. Deutschland und die internationale Staatengemeinschaft müssten ihre finanzielle Unterstützung für die Ebola-Bekämpfung verstärken. Auch Bürgerinnen und Bürger könnten mit Geldspenden die Arbeit der Helfer unterstützen. Die Welt­gesund­heits­organi­sation und die internationale Staatengemeinschaft sollten Maßnahmen entwickeln, die eine effektivere Intervention in solchen Krisenfällen ermöglichen. Notwendig seien Investitionen in die Impfstoffforschung sowie wirksame Strategien zur Durchführung von Impfungen.

Auch Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) forderte bei der Eröffnung des World Health Summit ein abgestimmtes internationales Vorgehen. „Wahrscheinlich ist der Vorwurf richtig, dass wir die Größe und Dynamik der Epidemie unterschätzt haben“, betonte er. Das mache es aber umso wichtiger, dass jetzt alle zusammenarbeiteten. Ol, HK

Spendenkonten:

Aktion Deutschland Hilft

Stichwort: Ebola,
Kontonr.: 10 20 30
BLZ 370 205 00

Deutsches Rote Kreuz

Stichwort: Ebola
Kontonr.: 41 41 41 
BLZ: 370 205 00

Anzeige

    Leserkommentare

    E-Mail
    Passwort

    Registrieren

    Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

    Fachgebiet

    Zum Artikel

    Alle Leserbriefe zum Thema

    Login

    Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

    E-Mail

    Passwort

    Anzeige