ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2014Otmar Wiestler: Arzt wird Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft

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Otmar Wiestler: Arzt wird Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft

Dtsch Arztebl 2014; 111(44): A-1913 / B-1635 / C-1567

Ollenschläger, Philipp

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Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft hat Prof. Dr. med. Otmar D. Wiestler am 17. Oktober einstimmig zum Präsidenten der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren gewählt.

Otmar Wiestler, Foto: DKFZ
Otmar Wiestler, Foto: DKFZ

Die Amtszeit des neuen Präsidenten beginnt am 1. September 2015. Der derzeitige Präsident, Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Mlynek, hatte sein Amt 2005 angetreten und scheidet satzungsgemäß nach zwei Amtszeiten aus. Wiestler ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Von 2007 bis 2012 war er Vizepräsident für Gesundheit im Präsidium der Helmholtz-Gemeinschaft. Das Medizinstudium absolvierte er an der Universität Freiburg. Von 1984 bis 1987 forschte er an der University of California in San Diego, bevor er an das Institut für Pathologie der Universität Zürich wechselte. Von 1992 bis 2003 leitete er das Institut für Neuropathologie der Universität Bonn und war Leiter des Deutschen Hirntumorreferenzzentrums sowie Medizinischer Geschäftsführer der Life & Brain GmbH.

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Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft in sechs Forschungsbereichen: Energie, Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Materie sowie Luft- und Raumfahrt. Mit 37 000 Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro ist sie die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Philipp Ollenschläger

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