ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPRAXiS 4/2014Online-Sprechstunde: Die Vorboten

Supplement: PRAXiS

Online-Sprechstunde: Die Vorboten

Dtsch Arztebl 2014; 111(45): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Gleich zwei Dienste für das Arztgespräch per Video-Sprechstunde sind im Oktober gestartet: „Patientus Online“ und „free-med“. Da nach der ärztlichen Berufsordnung die ausschließliche Fernbehandlung hierzulande verboten ist, betonten beide Anbieter, dass Konsultationen erst nach einem persönlichen Kontakt von Arzt und Patient stattfinden dürfen. Zudem sind die beiden Startups nur für approbierte Ärzte mit Sitz in Deutschland zugelassen. Damit setzen sie sich von dem umstrittenen ärztlichen Onlineportal DrEd ab, das ohne diese Einschränkung arbeitet und daher von London aus agiert.

Patientus Online wendet sich vor allem an Ärzte aller Fachrichtungen, die gegen eine Monatsgebühr ihren Patienten Termine in der Online-Sprechstunde anbieten wollen (www.patientus.de). Das Portal free-med hingegen hat sich auf von Patienten nachgefragte Selbstzahlerleistungen spezialisiert (freemed.flexperto.com).

Beide Anbieter geben an, dass sie nicht allein Google und Health-Apps das Feld überlassen wollen und Patienten jetzt nicht mehr auf ausländische Angebote zurückgreifen müssten. Bleibt abzuwarten, wie Ärzte und Patienten diese Offerte annehmen werden. Dauerhaft jedenfalls lässt sich dieser Kommunikationsweg wohl nicht aus der Versorgung ausschließen. Heike E. Krüger-Brand

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige