ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSPRAXiS 4/2014Praxissoftware interoperabel machen

Supplement: PRAXiS

Praxissoftware interoperabel machen

Dtsch Arztebl 2014; 111(45): [3]

EB

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  • Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will Ärzten und Psychotherapeuten den Wechsel eines Software-Anbieters erleichtern. „Wir brauchen dringend eine interoperable Schnittstelle, die den Datenaustausch zwischen den unterschiedlichen Praxisverwaltungssystemen ermöglicht“, forderte KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann. Wenn ein Hersteller den Betrieb einstellt oder der Praxisnachfolger ein anderes System bevorzugt, können Ärzte nicht problemlos einen anderen Anbieter suchen. Zudem ist der Wechsel verhältnismäßig teuer.

Eine interoperable Schnittstelle würde den Wechsel vereinfachen. Daten gingen nicht verloren und könnten ohne großen Aufwand auf ein neues System übertragen werden. Die KBV hat den Gesetzgeber deshalb aufgefordert, im Rahmen des anstehenden E-Health-Gesetzes eine Lösung zu schaffen. So ist eine Schnittstelle erforderlich, die auch die Datenarchivierung bei einem Systemumstieg ermöglicht. Dies ist etwa notwendig, weil Behandlungsdaten mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden müssen. Außerdem will die KBV erreichen, dass Ärzte zumindest die Arzneimitteldatenbank innerhalb einer Praxissoftware ändern können. „Nicht alle angebotenen Datenbanken sind gleich gut. Sie können unter Umständen aber einen direkten Einfluss auf das Regressrisiko haben“, erläuterte Feldmann. EB

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