ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2014Krebsforschung: Bund will mehr Geld investieren

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Krebsforschung: Bund will mehr Geld investieren

Richter-Kuhlmann, Eva

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Ausbaupläne: Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg soll vergrößert werden. Foto: Your Photo Today
Ausbaupläne: Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg soll vergrößert werden. Foto: Your Photo Today

Ab 2015 wird das Bundesforschungsministerium (BMBF) verstärkt die Krebsforschung in Deutschland finanziell unterstützen. Es soll das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg ausgebaut und eine NCT-Außenstelle in Dresden errichtet werden, gab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) bekannt.

In den nächsten Jahren werde der Bund sukzessive ansteigend bis 2019 jährlich 36 Millionen Euro zusätzlich in diesem Bereich investieren, sagte Wanka. Weitere vier Millionen Euro würden durch das Land Baden-Württemberg und den Freistaat Sachsen bereitgestellt. „Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und das NCT sind ein Symbol für die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern“, würdigte die Ministerin die Zusagen Baden-Württembergs und Sachsens, ihren zehnprozentigen Anteil zu übernehmen und die Bauvorhaben zu finanzieren.

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Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen, eine Kooperation des DKFZ, der Universitätsmedizin Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe, existiert bereits seit zehn Jahren und vereint klinische Forschung und Krankenversorgung. „Die Zukunft des NCT liegt darin, jedem Patienten und jeder Patientin künftig eine maßgeschneiderte Therapie anbieten zu können. ER

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