ArchivDeutsches Ärzteblatt PP11/2014Studium der Psychologie: Jeder fünfte Psychologiestudierende ist unzufrieden

THEMEN DER ZEIT

Studium der Psychologie: Jeder fünfte Psychologiestudierende ist unzufrieden

PP 13, Ausgabe November 2014, Seite 499

Eichenberg, Christiane; Plischke, Anne

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Eine aktuelle Studie zeigt zentrale und bisher unberücksichtige Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit deutscher Studierender auf. Ein Ergebnis: 75 Prozent der Befragten hielten die Einführung eines (Direkt-)Studiengangs Psychotherapie für sinnvoll.

Zahlreiche Untersuchungen legen zu verschiedenen Befragungszeitpunkten eine auffallend geringe Studienzufriedenheit der Psychologiestudierenden nahe, insbesondere im Vergleich zu Studierenden anderer Fachbereiche (14). So berichtet nach verschiedenen Autoren mindestens ein Drittel der Psychologiestudierenden von einer leichten bis starken Unzufriedenheit (3, 5, 6, 7), die sich bei vielen in Frustration, Desillusionierung, Studienkrisen und Erschöpfungssymptomen niederschlägt (2).

Große Enttäuschung in Bezug auf die Studieninhalte

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Krüger (2) stellt fest, dass die Unzufriedenheit der Psychologiestudierenden weniger auf die Art der Vermittlung der Inhalte zurückzuführen ist, sondern vielmehr Ausdruck einer großen Enttäuschung im Hinblick auf die dargebotenen Inhalte selbst darstellt. Bezüglich dieser Inhalte scheinen in der Psychologie neben den klassisch untersuchten Prädiktoren wie zum Beispiel Fachinteresse, Qualität der Lehre, Studiendauer oder auch die Motive der Studienwahl (1) mindestens drei Aspekte zentral, bezüglich derer die Vorstellungen und Erwartungen der Studierenden teils drastisch von der vorgefundenen Studienrealität abweichen (9): das Wissenschaftsverständnis der Psychologie, die Repräsentation der psychotherapeutischen Verfahrensrichtungen in der Klinischen Psychologie und die Praxisorientierung des Studiums.

Hinsichtlich des Wissenschaftsverständnisses – und damit auch bezüglich der grundsätzlichen Ausrichtung der Psychologie – zeigen einige Studien (3, 6) eine Diskrepanz zwischen der studentischen und universitären Konzeption der Psychologie auf. So scheint nach den Ergebnissen von Handerer (6) an den öffentlichen Hochschulen in Deutschland eine nahezu ausschließlich naturwissenschaftlich orientierte ‚Monokultur‘ vorzuherrschen, während unter den Studierenden eine zwischen Natur- und Geisteswissenschaften angesiedelte ‚Mischkultur‘ zu dominieren scheint. Diese Divergenz scheint einen wichtigen Faktor in der Frage der Gestaltung und Bewertung des Psychologiestudiums darzustellen (7, 10). Dennoch wurde dieser Einflussfaktor auf die Studienzufriedenheit in der klassischen Studienzufriedenheitsforschung bisher nicht berücksichtigt.

Eng mit dem Wissenschaftsverständnis verknüpft sind die verschiedenen psychotherapeutischen Verfahrensrichtungen (11). Auch hier ist zu erwarten, dass diesbezügliche Divergenzen zwischen Studierenden und Lehrenden einen Einfluss auf die Studienzufriedenheit zeigen. Obwohl selten explizit untersucht, bieten einige empirische Arbeiten dahingehende Anhaltspunkte. So untersuchten verschiedene Studien die psychologische Fachlektüre von Studienanfängern vor dem Studium (5, 6) und gelangten durch den seit Jahrzehnten bestehenden Fokus auf psychoanalytische Autoren zu dem Schluss, dass das studentische Bild vom Fach Psychologie zwangsläufig mit einem Studienangebot in Konflikt geraten muss, das relativ wenige oder gar keine Lehrveranstaltungen psychoanalytischen Inhalts aufweist (8). Dementsprechend ergaben auch neuere Untersuchungen, dass die derzeitige Lehre an Psychologischen Instituten in Deutschland maßgeblich von der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Grundrichtung geprägt ist (12, 13). Daher wurde in der vorliegenden Untersuchung auch der Frage nachgegangen, inwiefern diese verhaltenstherapeutisch orientierte inhaltliche Ausrichtung der Klinischen Psychologie an den Hochschulen im Kontrast oder in Übereinstimmung zu den studentischen Präferenzen steht. Darüber hinaus soll eruiert werden, inwiefern hier möglicherweise bestehende Divergenzen in der Bewertung der Therapieverfahren einen Einfluss auf die Studienzufriedenheit zeigen.

Mehr als die Hälfte strebt klinisch-beratenden Beruf an

Einen dritten kritischen Aspekt der dargebotenen Inhalte der Psychologie stellt die Praxisorientierung des Studiums dar, welche seit Generationen von Studierenden kritisiert und eingefordert wird (9). So weist die Praxisrelevanz der Studieninhalte einen durchweg hohen Einfluss auf die Studienzufriedenheit auf (1, 3, 4, 9), nicht zuletzt, da über die Hälfte der Psychologiestudierenden einen klinisch-beratenden Beruf anstrebt (6, 8, 14). Wie Frank (10) hervorhebt, kann sich die akademische Psychologie nicht vollends von derartigen Studienmotiven distanzieren, da sie nicht nur eine Wissenschaft, sondern auch eine Profession darstellt. Auf der anderen Seite stellen jedoch gleichermaßen seit Jahrzehnten Vertreter der akademischen Psychologie fest, dass das Studium nicht beides leisten könne, „wissenschaftliche Grundausbildung und Einübung in praktische Tätigkeiten unter Aufsicht“ (15).

Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma und potenzielle Folgerung der studentischen Unzufriedenheit stellt im Bereich der Klinischen Psychologie die derzeitige Diskussion um die Verlagerung von praktischen Ausbildungsteilen ins Psychologiestudium dar. Diese Überlegungen reichen hin bis zur Neukonzeption eines Direktstudiengangs der Psychotherapie (13). Dabei werden verschiedene Modelle hinsichtlich des Zeitpunkts der Approbation, des Anteils an Praxiserfahrungen im Studium oder der Repräsentation der Therapieverfahren höchst kontrovers diskutiert (13, 16).

Insofern können die derzeitigen berufs- und hochschulpolitischen Diskussionen auch als Revisions-chance der genannten studentischen Kritikpunkte verstanden werden. Umso überraschender scheint, dass die Studierenden – als direkte Rezipienten etwaiger Veränderungen und aufgrund der Nähe zur fraglichen Ausbildungssituation kompetente Diskussionspartner – bislang noch keinen Eingang in diese Diskussion gefunden haben.

Aus diesem Grunde wurde eine aktuelle Befragung unter Studierenden der Psychologie durchgeführt, um die angesprochenen Faktoren hinsichtlich ihres möglichen Einflusses auf die Studienzufriedenheit hin zu untersuchen und die studentische Haltung zur Einführung eines Direktstudiengangs zu explorieren (17).

Stichprobe mit 861 Studenten an 56 Hochschulen

Als methodischer Zugang wurde eine Online-Befragung (selbstentwickelter Fragebogen sowie bestehende Skalen; Erhebungszeitpunkt Juni 2013) gewählt. Zielgruppe der Untersuchung waren Studierende in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz, die in einem Präsenzstudiengang an einer öffentlichen oder privaten Hochschule das Hauptfach Psychologie studierten.

Die Stichprobe beinhaltet 861 Studierende von insgesamt 56 Hochschulen. Dabei war der Großteil an deutschen Hochschulen immatrikuliert (82 Prozent der Gesamtstichprobe, n=704), gefolgt von österreichischen (11,5 Prozent, n=99) und schweizerischen Studierenden (6,5 Prozent, n=56). Über die Länder hinweg nahmen 801 Studierende von öffentlichen (93,2 Prozent) und 58 von privaten Hochschulen teil (6,8 Prozent; n=2 fehlende Werte). Über die Hälfte (59,5 Prozent) waren im Bachelorstudiengang immatrikuliert, 27,1 Prozent im Master- und 11,1 Prozent im Diplomstudiengang, 1,4 Prozent gaben an, das Studium mit einem Magister zu beenden und 0,8 Prozent sonstiges. Die durchschnittliche Semesteranzahl lag bei 7,9 Fachsemestern (SD=4,1).

Die an dieser Stelle dargestellten Befunde beziehen sich auf die deutsche Stichprobe (18):

  • Studienzufriedenheit: Die deutschen Studierenden wiesen auf einer Skala von 1 (sehr unzufrieden) bis 7 (sehr zufrieden) mit einem Mittelwert von 5,05 (SD=1,44) eine moderate Studienzufriedenheit auf (19 Prozent waren mit einem Skalenwert von 1–3 eher unzufrieden; 3,7 Prozent mit dem Wert 4 weder noch und 77,3 Prozent mit 5–7 eher zufrieden). Dabei zeigten sich die Studierenden an privaten Hochschulen mit einem Mittelwert von 5,93 (SD=0,83) signifikant zufriedener als Studierende an öffentlichen Hochschulen (M=5,01; SD=1,45).
  • Wissenschaftsverständnis: Der Mittelwert des wahrgenommenen universitären Wissenschaftsverständnisses (Skala 1: naturwissenschaftlich; 7: geisteswissenschaftlich) lag bei den Studierenden in Deutschland deutlich auf der naturwissenschaftlichen Seite (M=2,39; SD=0,90). Das Wissenschaftsverständnis an öffentlichen Hochschulen wurde mit einem Mittelwert von 2,29 (SD=0,85) als signifikant naturwissenschaftlicher wahrgenommen als das an privaten Hochschulen mit 4,37 (SD= 1,00). Der Mittelwert des eigenen Wissenschaftsverständnisses betrug 3,96 (SD=0,96), was sich hochsignifikant vom Mittelwert des wahrgenommenen universitären unterschied. Die mittlere Diskrepanz zwischen eigenem und universitärem Wissenschaftsverständnis (06) lag bei 1,64 (SD=1,15). Weitere Analysen bezüglich der Richtung der Diskrepanz ergaben, dass 91,1 Prozent der befragten Psychologiestudierenden eine positive Diskrepanz aufwiesen (das eigene Wissenschaftsverständnis fiel also geisteswissenschaftlicher aus als das wahrgenommene universitäre) und 5,4 Prozent der Studierenden eine negative Diskrepanz. Bei den restlichen 3,5 Prozent ergab sich keine Diskrepanz.
  • Praxisrelevanz: Hinsichtlich der Praxisrelevanz (Skala 1–6) beschrieben die deutschen Studierenden die Inhalte im Fach Klinische Psychologie mit einem Mittelwert von 3,57 (SD=1,01) als durchschnittlich. Studierende an privaten Hochschulen nahmen eine signifikant größere Praxisrelevanz in diesem Anwendungsfach wahr (M=4,46, SD=1,02) als die Studierenden an öffentlichen Hochschulen (M.=3,53, SD=0,99), weshalb hier die Diskrepanz zu den studentischen Erwartungen auch deutlich größer ausfiel als an den privaten.
  • Bewertung der Therapieverfahren: Die Therapieverfahren wurden auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 6 (sehr gut) bewertet. Insgesamt wiesen bei den deutschen Studierenden, die bereits das Fach Klinische Psychologie belegten, die psychodynamischen Verfahren sowohl bei den eigenen Einschätzungen (M=3,79, SD=1,36) als auch den wahrgenommenen der Dozenten die niedrigsten Bewertungen auf (M=2,59, SD=1,38). Zu beachten ist hier zum einen, dass mit r=0,30 ein beträchtlicher Zusammenhang zwischen den eigenen und wahrgenommenen Dozentenbewertungen bestand. Zum anderen wies diese Verfahrensrichtung trotz dieses Zusammenhangs die größte Diskrepanz von allen untersuchten Verfahren auf. Zudem fielen die Bewertungen an den öffentlichen Hochschulen verglichen mit den privaten deutlich schlechter aus. Ein gegensätzliches Muster zeigten die kognitiv-verhaltenstherapeutischen Verfahren mit den besten wahrgenommenen Dozentenbewertungen (M=5,64 SD=0,74) und der geringsten Diskrepanz zwischen Dozenten- und Studierendenbewertung (M=4,95 SD=0,94), wobei an öffentlichen Hochschulen deutlich bessere Bewertungen bestanden als an den privaten. Die humanistischen und systemischen Verfahren wurden von den Studierenden jeweils besser bewertet als von ihren Dozenten mit mittleren Diskrepanzen.
  • Wahl eines Studiengangs der Psychotherapiewissenschaft: Die Frage, ob sich die befragten Psychologiestudierenden für einen (Direkt-) Studiengang Psychotherapiewissenschaft (PTW) entschieden hätten anstelle der Psychologie, bejahten 42 Prozent derjenigen der deutschen Stichprobe, die prinzipiell Interesse an Klinischer Psychologie hatten (275 von N=654). 75 Prozent dieser Befragten hielten die Einführung eines derartigen Studiengangs für sinnvoll.

Als Gründe für die Wahl des Studiengangs PTW wurde von den Studierenden am häufigsten das Berufsziel Therapeut/-in genannt, gefolgt von dem Ziel einer stärker praxisorientierten Ausbildung, dem Wunsch, Ausbildungszeit zu sparen, dem Interesse für unterschiedliche Verfahrensrichtungen mit der Hoffnung, dass diese ausgeglichener im PTW-Studium vermittelt würden und einer allgemeinen Unzufriedenheit mit dem Psychologiestudium. Weitere Kommentare bezogen sich unter anderem auf die naturwissenschaftlich-statistische Einseitigkeit der an den Universitäten vermittelten Psychologie, die Forschungsorientierung und den Mangel an klinischen Inhalten.

Trotz methodischer Einschränkungen (nicht repräsentative Stichprobe und mögliche Selbstselektionseffekte bei der Stichprobenzusammensetzung; sehr vereinfachte Erhebung komplexer Konstrukte wie zum Beispiel des Wissenschaftsverständnisses; lediglich Erhebung der studentischen Wahrnehmungen), die eine vertiefende Untersuchung durch vor allem qualitative Interviews (zum Beispiel bezüglich der Veränderungswünsche hinsichtlich eines Direktstudiums PTW) nötig machen, lassen sich zur aktuellen Situation des Psychologiestudiums einige zentrale Schlüsse ziehen.

Hohe Diskrepanz beim Wissenschaftsverständnis

Die Studienzufriedenheit lag in der vorliegenden Untersuchung zwar über den Befunden anderer einschlägiger Untersuchungen zu Psychologiestudierenden (1, 6). Dennoch war knapp jeder fünfte deutsche Studierende eher unzufrieden mit seinem Studium, was deutlich über dem Anteil unzufriedener Studierender anderer Fachgruppen liegt, bei denen die Prozentzahlen zwischen 6,8 Prozent und 11,4 Prozent schwanken (19, 20, 21). Dabei zeigte sich die Diskrepanz zwischen dem eigenen und wahrgenommenen universitären Wissenschaftsverständnis hinsichtlich der Positionierung der Psychologie zwischen den Polen der Natur- und Geisteswissenschaft als der einflussreichste Prädiktor. Je größer diese Divergenz ausfiel, desto geringere Werte nahm die Studienzufriedenheit an. Dabei fiel das Wissenschaftsverständnis der Studierenden deutlich geisteswissenschaftlicher aus als das wahrgenommene der Hochschule, insbesondere an öffentlichen Hochschulen.

Zudem zeigte sich, dass die Studienzufriedenheit umso geringer ausfiel, je stärker die wahrgenommenen Dozentenbewertungen der Therapieverfahren von den eigenen Bewertungen abwichen. Dabei bestand die größte Divergenz hinsichtlich der psychodynamischen Verfahren, die von den Studierenden deutlich besser bewertet wurden als von den Lehrenden.

Wie in anderen einschlägigen Studien (1, 4) beeinflusste zudem neben der Lehrkompetenz, der erlebten Autonomie und dem Fachinteresse die Praxisrelevanz der Lehrinhalte maßgeblich die Studienzufriedenheit. So führte die steigende Diskrepanz zwischen dem wahrgenommenen Ist-Zustand der Praxisrelevanz und den diesbezüglichen Wunscherwartungen zu einer niedrigeren Zufriedenheit.

Diese gefundenen Kontraste zwischen der empfundenen Studienrealität einerseits und den studentischen Vorstellungen hinsichtlich der grundlegenden Ausrichtung der Psychologie, der Bewertung der Therapieverfahren und der Praxisorientierung andererseits mögen nicht zuletzt dazu führen, dass sich 42 Prozent der deutschen Studierenden mit Interesse an der Klinischen Psychologie für einen Studiengang der Psychotherapiewissenschaft anstelle der Psychologie entschieden hätten. Dennoch legen die qualitativen Anmerkungen der Teilnehmer nahe, dass viele der Befürworter hierbei für zentral halten, dass keine reine Umdeklaration vom Psychologie- in ein Psychotherapiestudium stattfindet. So sollte ein hinreichender Praxisbezug sowie eine Ausgewogenheit von natur- und geisteswissenschaftlichen Anteilen bestehen und die Einseitigkeit der Repräsentation der Therapieverfahren vermieden werden. Damit teilen und verstärken die Studierenden die Bedenken und Positionen verschiedener Fachvertreter (22).

Insgesamt legen die Befunde dieser Studie nicht nur eine Revision und Erweiterung bisheriger Konzepte der Studienzufriedenheitsforschung nahe, sondern auch den verstärkten Einbezug studentischer Vorstellungen in die Debatte um eine Revision des Ausbildungsmodells.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2014; 12(11): 499–501

Anschrift für die Verfasser: Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Psychologische Psychotherapeutin, Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, Department Psychologie, Schnirchgasse 9 a, A-1030 Wien, christiane @rz-online.de; www.christianeeichenberg.de

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/pp/lit1114

Sigmund Freud PrivatUniversität Wien:
Prof. Eichenberg

Universität Konstanz: Dipl.-Psych. Plischke

Eine aktuelle Studie zeigt zentrale und bisher unberücksichtige Einflussfaktoren auf die Zufriedenheit deutscher Studierender auf. Ein Ergebnis: 75 Prozent der Befragten hielten die Einführung eines (Direkt)-Studiengangs Psychotherapie für sinnvoll.

Christiane Eichenberg, Anne Plischke

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