ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2014Durchimpfungsraten bei der Schuleingangsuntersuchung 2012

MEDIZIN: Originalarbeit

Durchimpfungsraten bei der Schuleingangsuntersuchung 2012

Deutschlandweite Erhebung auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte

Immunization rates at the school entry in 2012—nationwide German data with regional and local breakdown

Dtsch Arztebl Int 2014; 111(46): 788-94; DOI: 10.3238/arztebl.2014.0788

Weigel, Martin; Bruns, Roswitha; Weitmann, Kerstin; Hoffmann, Wolfgang

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Hintergrund: In den vergangenen Jahren waren die Durchimpfungsraten bei einigen impfpräventablen Erkrankungen in Deutschland so gering, dass endemische Ausbrüche, wie beispielsweise von Masern, auftraten. Um Gebiete mit unzureichender Impfquote zu identifizieren, ist eine kleinräumige geografische Analyse notwendig.

Methode: Verwendet wurden die bei den Schuleingangsuntersuchungen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte erhobenen Durchimpfungsraten, die die Landesgesundheitsämter bereitstellten. Die Darstellung erfolgte tabellarisch sowie durch ein geografisches Informationssystem (GIS).

Ergebnisse: Die Durchimpfungsraten von Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis zeigen mit 96,5 %, 95,6 % beziehungsweise 95,2 % deutschlandweit ein hohes Niveau. Deutlichere regionale Unterschiede wurden in einigen Landkreisen bei Hepatitis B (Durchimpfungsraten: 53,5 % bis 99,1 %) und Masern (52,1 % bis 98,3 %) dokumentiert. Die Durchimpfungsraten in den neuen Bundesländern sind dabei höher als die in den alten. Niedrige Durchimpfungsraten wurden insbesondere in Teilen von Bayern und Baden-Württemberg festgestellt. In den sächsischen Landkreisen weichen die Impfempfehlungen teilweise von denen der Ständigen Impfkommission ab, so dass zur Schuleingangsuntersuchung eine Masern-Durchimpfungsrate von durchschnittlich 66,7 % vorlag.

Schlussfolgerung: Bei Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis werden deutschlandweit hohe Durchimpfungsraten erreicht, die in einigen Regionen aber noch weiter gesteigert werden sollten. Die Verstärkung aufklärender Maßnahmen in Bezug auf Hepatitis B und Masern zur besseren Akzeptanz der Impfung und Erhöhung der Durchimpfungsraten ist unerlässlich. Insbesondere die Durchimpfungsrate bei Masern könnte durch bundesweit einheitliche Impfempfehlungen möglicherweise gesteigert werden.

LNSLNS

Schutzimpfungen sind eine wirkungsvolle Präventionsmaßnahme um Infektionskrankheiten, die eine erhebliche Morbidität verursachen und deren Folgeschäden insbesondere bei Kindern zu Retardierungen, Behinderungen und zum Tod führen können, zu vermeiden (1, 2, e1). Eine hohe Durchimpfungsrate in der Bevölkerung zu erreichen ist erstrebenswert, weil so bei einigen impfpräventablen Erkrankungen ein Kollektivschutz erzielbar ist, die sogenannte Herdenimmunität (3, e2). Sie ist erreicht, wenn der Erreger nicht mehr auf ausreichend viele suszeptible Personen trifft und damit die Ausbreitung unterbrochen wird.

In Deutschland besteht bei einigen impfpräventablen Erkrankungen eine zu niedrige Durchimpfungsrate, so dass endemische Ausbreitungen möglich sind (4, 5). Die jeweils aktuellen Impfempfehlungen werden von der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes (RKI) herausgegeben, jedoch nicht von allen Ärzten und Patienten akzeptiert. Häufige Gründe für impfskeptisches Verhalten sind die Angst vor unbekannten Nebenwirkungen sowie fehlendes Vertrauen in die Sicherheit von Impfstoffen (6, 7, e3). Neue Impfstoffe werden vor der Zulassung klinisch geprüft und danach ständig überwacht („post-marketing surveillance“). Aufgrund der Veröffentlichung entsprechender Ergebnisse sind Zweifel und Ängste bei den heutzutage verwendeten Impfstoffen in der Regel unbegründet (8).

Die Durchimpfungsraten in Deutschland werden im Rahmen der jährlichen Schuleingangsuntersuchungen über die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte erfasst. Die auf Bundeslandebene aggregierten Daten werden an das RKI weitergeleitet, das auf dieser Basis die Durchimpfungsraten für die gesamte Bundesrepublik veröffentlicht. Für 2012 gibt das RKI eine bundesweite Durchimpfungsrate von 96,1 % für Tetanus, 95,4 % für Pertussis, 94,9 % für Poliomyelitis, 86,9 % für Hepatitis B und 92,4 % für Masern an (9). Auch auf internationaler Ebene werden regionale Durchimpfungsraten erhoben und ausgewertet, zum Beispiel in Australien im Australian Childhood Immunisation Register (ACIR) und Neuseeland im National Immunisation Register (NIR) (10, 11). Eine aktuelle detaillierte Darstellung der deutschlandweiten Durchimpfungsraten auf Landkreisebene liegt bisher noch nicht vor. Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, Durchimpfungsraten ausgewählter Impfungen kleinräumig abzubilden, um Regionen mit verstärktem Aufklärungsbedarf über die Bedeutung von Impfungen und erhöhtem Risiko für endemische Ausbrüche zu identifizieren.

Mit Tetanus, Pertussis, Poliomyelitis, Hepatitis B und Masern wird nur auf einen Teil der Erreger eingegangen, gegen die die STIKO im Kindesalter Impfungen empfiehlt. Die eAbbildungen 1–3 zeigen die Daten für Pertussis, Poliomyelitis, Mumps und Röteln. Da die Tetanus-Impfung schon 1927 eingeführt wurde, ist sie eine der ältesten Impfungen, bei der eine hohe Durchimpfungsrate im Kindesalter und gute Akzeptanz bei Ärzten und Eltern bekannt ist (12). In den letzten Jahren konnten vermehrt endemische Ausbrüche (4, 13) und eine zunehmende Inzidenz von Pertussis bei Erwachsenen (12, 14) beobachtet werden. Seit 1992 sind in Deutschland keine Wildviren der Poliomyelitis mehr aufgetreten (e4). Die Gefahr einer Vakzine-assoziierten paralytischen Poliomyelitis (VAPP) (15), die bei der Verwendung des oralen Lebendpolioimpfstoffes (OPV) als mögliche Komplikation auftreten kann, besteht bei der Anwendung des seit 1998 in Deutschland empfohlenen inaktivierten Totimpfstoffes (IPV) nicht mehr (16). Die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) verfolgt das Ziel einer weltweiten Polioeradikation. Die Hepatitis-B-Impfung ist in Deutschland seit 1982 möglich und wird seit 1995 im Rahmen der Grundimmunisierung empfohlen. Trotz einer generell positiven Entwicklung der Durchimpfungsraten in den letzten Jahren sind diese in einigen Regionen noch unzureichend (17). In den öffentlichen Medien wird kontrovers über die Masern-Impfung diskutiert, oft verbunden mit Ängsten vor unbekannten Nebenwirkungen oder möglichen Assoziationen mit anderen Erkrankungen (1821, e5, e6).

Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
eAbbildung 1
Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
eAbbildung 2
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
eAbbildung 3
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis

Methode

Die prozentualen Durchimpfungsraten auf Landkreisebene wurden von den Landesgesundheitsämtern der Bundesländer auf Anfrage bereitgestellt. Verwendet wurden die auf Landkreisebene erhobenen Daten der Schuleingangsuntersuchungen des Untersuchungsjahrganges 2012. Im Saarland wurde der Untersuchungsjahrgang 2011 analysiert, da Daten aus 2012 aufgrund nichtabgeschlossener Auswertungen nicht zur Verfügung standen. Die Schuleingangsuntersuchung dient der Vollerfassung sämtlicher einzuschulender Kinder. Für die Bestimmung der Durchimpfungsraten werden nur Kinder mit Impfausweis (deutschlandweiter Anteil 92,6 % [9]) berücksichtigt. In Hessen und Schleswig-Holstein mussten aus datenschutzrechtlichen Gründen für die Weitergabe des Datenmaterials Einverständniserklärungen aller Gesundheitsämter dieser Länder eingeholt werden. Datensätze aus Nordrhein-Westfalen, Berlin, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurden via Internet von den Seiten der jeweiligen obersten Landesgesundheitsbehörde bezogen. Die Schuleingangsuntersuchungen in Baden-Württemberg erfassen im Unterschied zu den anderen Bundesländern einen circa 1 Jahr jüngeren Geburtenjahrgang. In Hessen wird die Durchimpfungsrate von Mumps, Masern und Röteln (MMR) aufgrund der überwiegenden Verwendung des Kombinationsimpfstoffes gemeinsam erfasst.

Sachsen hat als einziges Bundesland eine selbstständige Impfkommission mit eigenen Impfempfehlungen, die Sächsische Impfkommission (SIKO). Im Gegensatz zur STIKO-Empfehlung erfordert ein vollständiger Impfstatus bei den Schuleingangsuntersuchungen laut SIKO eine Auffrischungsimpfung bei Tetanus und Pertussis. Parallel wird in Sachsen aber auch die abgeschlossene Grundimmunisierung analog zu den STIKO-Empfehlungen erfasst. Daher liegen für diese Impfungen Daten vor, die direkt mit denen anderer Bundesländer vergleichbar sind. Die zweite Impfdosis gegen Masern, die für eine vollständige Grundimmunisierung nötig ist, wird in Sachsen abweichend von der STIKO erst ab dem vollendeten fünften Lebensjahr empfohlen. Trotz dieser abweichenden Empfehlungen erfordert ein vollständiger Impfstatus zum Zeitpunkt der Schuleingangsuntersuchungen bundesweit zwei Impfdosen (22, 23, e7).

Die kleinste regionale Darstellungsebene stellen die 402 Landkreise und kreisfreien Städte (Stand 2012; im weiteren Text als Landkreise bezeichnet) dar. Die Karten wurden mit dem Geografischen Informationssystem (GIS) ESRI ArcGIS™10.0 erstellt. Für alle Karten wurde eine einheitliche Farbskala verwendet; die einzelnen Kartenlegenden enthalten nur in den Karten dargestellte Kategorien.

Ergebnisse

Tetanus-Impfung

Die Tetanus-Durchimpfungsraten (Abbildung 1) sind deutschlandweit auf einem hohen Niveau von überwiegend > 95 %. Die Standardabweichung der Durchimpfungsraten der Landkreise von der deutschlandweiten Durchimpfungsrate beträgt 1,9 % (eTabelle 1a, b). In Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen finden sich vermehrt Regionen mit Durchimpfungsraten < 95 %. Zwei Landkreise in Baden-Württemberg weisen eine Durchimpfungsrate < 90 % auf.

Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
eTabelle 1a
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
eTabelle 1b
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Abbildung 1
Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung

Pertussis-Impfung

Trotz im Durchschnitt höherer Durchimpfungsraten in den neuen Bundesländern im Vergleich zu den alten Bundesländern wird bei Pertussis außer in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen in keinem Bundesland eine flächendeckende Durchimpfungsrate von über 95 % erreicht (eAbbildung1). Durchimpfungsraten < 95 % finden sich in Berlin, Bremen und Hamburg sowie in allen alten Bundesländern in mehreren Landkreisen mit Ausnahme von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Durchimpfungsraten < 90 % weisen Bayern und Baden-Württemberg sowie Niedersachsen auf. Die Standardabweichung der Durchimpfungsraten der Landkreise liegt bei 2,1 %. (eTabelle 1a, b). Nach SIKO-Empfehlungen werden in den sächsischen Landkreisen Tetanus- und Pertussis-Durchimpfungsraten zwischen 28,5 % und 57,4 % dokumentiert.

Poliomyelitis-Impfung

Die Durchimpfungsraten der Poliomyelitis-Impfung sind in den meisten Landkreisen > 95 % (eAbbildung 2). Durchimpfungsraten < 95 % sind neben Bremen und Hamburg gehäuft in Baden-Württemberg, Bayern, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zu finden. In zwei Landkreisen in Nordrhein-Westfalen werden Durchimpfungsraten von < 85 % beobachtet. Eine flächendeckende Durchimpfungsrate > 95 % wird nur in Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Die Standardabweichung der Durchimpfungsraten der Landkreise liegt deutschlandweit bei 2,5 % (eTabelle 1a, b).

Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Abbildung 2
Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung

Hepatitis-B-Impfung

Die Durchimpfungsraten für Hepatitis B (Abbildung 2) betragen überwiegend < 95 % und weisen ein Ost-West-Gefälle auf. Eine flächendeckende Durchimpfungsrate von > 90 % wird nur in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, mit wenigen Ausnahmen auch in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland erreicht. Landkreise mit Durchimpfungsraten < 80 % liegen überwiegend in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sowie vereinzelt in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Hessen. Die mit < 65 % niedrigsten Durchimpfungsraten melden insgesamt sechs Landkreise aus Baden-Württemberg und Bayern. Die Standardabweichung der Durchimpfungsraten aller Landkreise liegt bei 7,5 % (eTabelle 1a, b).

Masern-Impfung

Die Durchimpfungsraten der Masern-Impfung (Abbildung 3) erreichen lediglich in Mecklenburg-Vorpommern flächendeckend die für die Eradikation geforderten > 95 %. Abgesehen von Hamburg, Bremen und Berlin ist in jedem anderen Bundesland mit Ausnahme des Saarlands mindestens ein Landkreis mit einer Durchimpfungsrate von < 90 % zu finden. Alle Landkreise mit einer Durchimpfungsrate von < 85 % finden sich in Bayern und Baden-Württemberg. In Sachsen weisen flächendeckend < 75 % der untersuchten Kinder eine abgeschlossene Grundimmunisierung auf. Die Standardabweichung der Durchimpfungsraten der Landkreise liegt bei 5,9 % (eTabelle 1a, b, ohne Sachsen: 3,5 %).

Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Abbildung 3
Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis

Diskussion

Erstmalig erfolgte eine auf Landkreisebene aufgelöste geografische Analyse der Durchimpfungsraten ausgewählter Impfungen auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen. Diese stellen zum derzeitigen Zeitpunkt die einzige jährliche bevölkerungsbezogene Erfassung von Durchimpfungsraten einer Altersstufe dieser Größe auf Bundesebene dar.

Auffällig ist ein Ost-West-Gefälle mit höheren Durchimpfungsraten in den neuen als in den alten Bundesländern. Bei der Masern- und Hepatitis-B-Impfung ist dieses Gefälle stärker ausgeprägt als bei der Impfung gegen Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis. Eine mögliche Erklärung hierfür ist die Impfpflicht für Kinder in der ehemaligen DDR.

In den letzten Jahrzehnten sank die Tetanus-Inzidenz in Deutschland unter 15 Fälle pro Jahr (24). Da 2001 durch das Infektionsschutzgesetz (IfSG) die Meldepflicht aufgehoben wurde, fehlen zuverlässige aktuelle Daten. Aufgrund länderspezifischer Verordnungen besteht eine Meldepflicht derzeit nur in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Eine Herdenimmunität ist nicht möglich, denn der Erreger kommt ubiquitär vor und eine Übertragung kann nicht von Mensch zu Mensch erfolgen. Daher sollte insbesondere in Regionen mit Durchimpfungsraten < 95 % eine Steigerung angestrebt werden.

Eine Aussage zu deutschlandweiten Pertussis-Fallzahlen ist derzeit nur erschwert möglich, da über einige Jahre keine generelle Meldepflicht in Deutschland bestand. Anhand länderspezifischer Meldeverordnungen der neuen Bundesländer kann für diesen Teil Deutschlands eine von 2010 bis 2012 steigende Inzidenz bis 42 Erkrankungen auf 100 000 Einwohner beschrieben werden. In der Todesursachenstatistik wurden zwischen 2002 und 2012 in den neuen Bundesländern sieben Todesfälle gezählt, von denen alle älter als 60 Jahre waren. In den alten Bundesländern gab es fünf Todesfälle, darunter drei Säuglinge (25). Das Erreichen einer Herdenimmunität ist fraglich, weil auch geimpfte Personen als Überträger fungieren können. Weiterhin ist das Erkrankungsalter angestiegen, denn der Impfschutz ist auf zehn Jahre begrenzt. Somit erkranken heute vermehrt auch Jugendliche und ältere Menschen an Pertussis (12, 14, 25). Daher sollten die Durchimpfungsraten, die in einigen Landkreisen als unbefriedigend anzusehen sind, gesteigert werden, um vor allem Säuglinge und auch die ältere Bevölkerung zu schützen. Durch eine Änderung des IfSG besteht seit dem 29. 3. 2013 wieder eine deutschlandweite Meldepflicht für Pertussis, mit deren Hilfe zukünftig Aussagen über die Entwicklung der deutschlandweiten Inzidenz dieser Erkrankung ermöglicht werden.

Die Durchimpfungsrate, die für eine umfassende Herdenimmunität gegen Poliomyelitis notwendig ist, hängt unter anderem von dem verwendeten Impfstoff ab. Bei Verwendung des inaktivierten Polioimpfstoffes (IPV), der in Deutschland seit 1998 empfohlen wird, sind im Vergleich zum Lebendimpfstoff (OPV) höhere Durchimpfungsraten zur effektiven Prophylaxe endemischer Polioausbrüche notwendig, weil geimpfte Personen das Virus weiterhin übertragen können. Da unabhängig vom verwendeten Impfstoff multiple Einflussfaktoren vorliegen, ist die Angabe einer Herdenimmunitätsschwelle nicht möglich (26). In Deutschland besteht eine Meldepflicht nach IfSG, das heißt jeder Krankheitsverdacht, Erkrankung und Tod durch Poliomyelitis sowie der direkte und indirekte Nachweis des Poliomyelitisvirus muss namentlich gemeldet werden. Als Verdacht gilt jede akute schlaffe Lähmung einer Extremität („acute flaccid paralysis“, AFP), es sei denn, sie ist traumatisch bedingt (e8). Das erneute Auftreten von Poliomyelitis in Syrien und Somalia 2013 ist ein Rückschlag für die weltweit angestrebte Eradikation und betont die Bedeutung einer hohen Durchimpfungsrate sowie einer sorgfältigen AFP-Surveillance, damit im Fall eines Virusimports eine Ausbreitung effektiv erkannt wird.

Die Durchimpfungsraten von Hepatitis B sind in weiten Teilen Deutschlands unzureichend. Die kürzlich geänderte Erfassung der Grundimmunisierung nach Verwendung eines monovalenten Impfstoffes (vollständiger Impfschutz nach drei Impfungen) oder eines Kombinationsimpfstoffes mit Pertussis-Komponente (vollständiger Impfschutz nach vier Impfungen) erfolgt noch nicht in allen Bundesländern, so dass dies dort in falsch-niedrigen Durchimpfungsraten resultieren kann (9). Die Fallzahlen der letzten Jahre (gemeldete Erkrankungen 2012: 675; 2013: 687) (27) zeigen jedoch im Zusammenhang mit den unzureichenden Durchimpfungsraten, dass verstärkt aufklärende Maßnahmen zur besseren Akzeptanz der Impfung notwendig sind.

Die Impfquoten der Masern-Impfung sind ebenfalls in vielen Landkreisen Deutschlands unzureichend. Die Zahl gemeldeter Erkrankungen weist seit Jahren Schwankungen und rezidivierende, endemische Ausbrüche auf (5). Nach 165 Erkrankungen im Jahr 2012 wurden 2013 insgesamt 1 775 registriert, davon allein 789 Fälle in Bayern und 493 Fälle in Berlin (27). Eine Analyse von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen zu Masern-Diagnosen lässt sogar vermuten, dass trotz Meldepflicht die Masern-Erkrankungen unvollständig erfasst werden (28). Die Herdenimmunitätsschwelle wird vermutlich bei einer Durchimpfungsrate von 94–96 % erreicht (e2). Die Skepsis gegen die Masernimpfung wird durch negative Darstellungen in den Medien und durch vereinzelte fehlerhafte wissenschaftliche Publikationen (18) gefördert. Um dem Ziel der Maserneradikation durch eine Erhöhung der Durchimpfungsraten näher zu kommen, sind aufklärende Maßnahmen zur Verbesserung der Akzeptanz der Impfung bei Ärzten und in der Bevölkerung unerlässlich.

Die Berufung einer nationalen Verifizierungskommission Masern/Röteln durch das Bundesministerium für Gesundheit im Dezember 2012 ist ein weiterer Schritt, um die infektionsepidemiologische Surveillance (29) zu verbessern.

Von fast allen hier vorgestellten Impfungen ist eine bundeseinheitliche Darstellung der Durchimpfungsraten nach STIKO-Kriterien möglich. Durch abweichende Impfempfehlungen in Sachsen wird die Vergleichbarkeit der Masern-Impfung beeinflusst. Zur Optimierung der bundesweiten Vergleichbarkeit veröffentlicht das RKI die Daten der Untersuchungen von Schülern der 2. Klassen in Sachsen. Diese Untersuchung ist im Gegensatz zur Schuleingangsuntersuchung nicht als Vollerfassung angelegt (30). Mit 88,1 % (2012) ist die vom RKI veröffentlichte Masern-Durchimpfungsrate in Sachsen gegenüber der Schuleingangsuntersuchung des Jahres 2012 mit 62,6 % deutlich höher, stellt im Ländervergleich aber dennoch die niedrigste Durchimpfungsrate dar. Mit zunehmendem Alter der Kinder werden die U-Untersuchungen immer seltener in Anspruch genommen (30, 31, e9). Zudem wird die Vervollständigung des Impfstatus dadurch erschwert, dass die Zahl der Besuche beim Kinderarzt generell abnimmt. Möglicherweise kann eine Steigerung der Masern-Durchimpfungsrate in Sachsen erreicht werden, indem die sächsischen Impfempfehlungen und die STIKO-Empfehlungen vereinheitlicht werden.

Limitationen

Zwar können regionale Unterschiede durch die geografische Analyse festgestellt, allerdings nicht kausal erklärt werden. Eine zuvor veröffentlichte Analyse konnte einen Zusammenhang zwischen den regional unterschiedlichen Einstellungen der Ärzte zu Impfungen und den Durchimpfungsraten zeigen (32). Das ablehnende Verhalten von Eltern in verschiedenen Regionen und Bevölkerungsteilen wurde auf nationaler und internationaler Ebene als Risikofaktor bestätigt (3335). Neben der in Deutschland fehlenden Impfpflicht stellt diese Ablehnung einen weiteren wichtigen Einflussfaktor auf die Durchimpfungsrate dar.

Eine Herausforderung bleibt, dass sich das Erkrankungsalter zunehmend in das Erwachsenenalter verlagert, zum Beispiel 64 % aller gemeldeten Fälle bei Pertussis und 39 % bei Masern (5, 25). Eine regelmäßige flächendeckende Erfassung des Impfstatus von Erwachsenen ist derzeit nicht verfügbar. Die Untersuchung einer Stichprobe der erwachsenen Bevölkerung ergab unzureichende Durchimpfungsraten gegen diverse Erkrankungen (36). Eine alternative Erfassungsmöglichkeit bietet das KV-Surveillance-Projekt, in dem mit Hilfe der Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigung Durchimpfungsraten auf regionaler Ebene ermittelt wurden. Die Datenbasis hat den Vorteil, dass sie Durchimpfungsraten von spezifischen Altersgruppen (37, 38) erfasst. Damit könnten möglicherweise auch Durchimpfungsraten gegen das humane Papillomvirus (HPV) bei Mädchen ermittelt werden, die aufgrund des empfohlenen Impfzeitraumes vom 9. bis 14. Lebensjahr (39) derzeit nicht standardmäßig flächendeckend erfasst werden können. Nachteilig erscheint allerdings, dass lediglich gesetzlich Versicherte (circa 85 % der Bevölkerung) erfasst werden und die Validität der Daten eingeschränkt ist, wenn zum Beispiel nach Umzug eines Versicherten der KV-Zuständigkeitsbereich wechselt.

Fazit

Eine Abbildung der Daten auf Landkreisebene ermöglicht es, Regionen mit besonders niedriger Durchimpfungsrate, in denen erhöhter Aufklärungsbedarf besteht, zu identifizieren.

Die Impfquote gegen Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis ist deutschlandweit auf einem hohen Niveau, sollte regional aber noch gesteigert werden. In Bezug auf Hepatitis B und Masern sind verstärkt Maßnahmen erforderlich, um die Akzeptanz der Impfungen zu verbessern. Damit zukünftig Aufklärungskampagnen besser geplant werden können, müssen die Ursachen von Impfskepsis und Impfakzeptanz weiter erforscht werden. Insbesondere für die Masern-Impfung sollten deutschlandweit einheitliche Impfempfehlungen angestrebt werden, so dass eine Vergleichbarkeit hergestellt und möglicherweise regional die Durchimpfungsraten verbessert werden können.

Danksagung

Die Arbeit wurde aus Eigenmitteln des Institutes für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald gefördert. Die Autoren danken allen teilnehmenden Gesundheitsämtern und Landesgesundheitsämtern für die Bereitstellung der Daten (Baden-Württemberg: Öffentlicher Gesundheitsdienst Baden-Württemberg, Landesgesundheitsamt; Bayern: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit; Berlin: Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Referat I A; Brandenburg: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz; Bremen: Der Senator für Gesundheit; Abteilung Gesundheit; Hamburg: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Gesundheit; Hessen: Hessisches Ministerium für Soziales und Integration; Mecklenburg-Vorpommern: Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales; Niedersachsen: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt; Nordrhein-Westfalen: Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen; Rheinland-Pfalz: Landesuntersuchungsamt; Saarland: Ministerium für Justiz, Arbeit, Gesundheit und Soziales; Sachsen: Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen; Sachsen-Anhalt: Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein: Fachdienst Gesundheit; Thüringen: Thüringer Landesverwaltungsamt) sowie dem Robert Koch-Institut für die zur Verfügung gestellten Kontaktdaten zu den einzelnen Landesgesundheitsbehörden. Die Autoren danken zudem Thea Schwaneberg für die Unterstützung bei der Datenzusammenführung sowie Ulrike Stenzel für die Unterstützung bei der Erstellung der Karten.

Interessenkonflikt
Dr. Weigel bekam Studienunterstützung (Drittmittel) von den Firmen Wyeth Pharma, Sanofi Pasteur MSD und Novartis-Behring.

PD Dr. Bruns wurde honoriert für Beratertätigkeit (Advisory Board) von den Firmen Pfizer, AstraZeneca und Sanofi Pasteur MSD. Sie bekam Kongressgebühren- und Reisekostenerstattung von der Firma Pfizer. Für Vorträge wurde sie honoriert von den Firmen Pfizer, AstraZeneca, Sanofi Pasteur MSD, GlaxoSmith Kline, Novartis und Abbvie.

Frau Weitmann und Prof. Hoffmann erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 19. 2. 2014, revidierte Fassung angenommen: 18. 8. 2014

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Martin Weigel
Institut für Community Medicine
Abteilung Versorgungsepidemiologie und Community Health
Universitätsmedizin Greifswald
Ellernholzstraße 1–2, 17487 Greifswald

Zitierweise
Weigel M, Bruns R, Weitmann K, Hoffmann W: Immunization rates at the school entry in 2012—nationwide German data with regional and local breakdown. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 788–94.
DOI: 10.3238/arztebl.2014.0788

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit4614 oder über QR-Code

eTabellen und eAbbildungen:
www.aerzteblatt.de/14m0788 oder über QR-Code

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Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Abbildung 1
Tetanus: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Abbildung 2
Hepatitis B: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Abbildung 3
Masern: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
eAbbildung 1
Pertussis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
eAbbildung 2
Poliomyelitis: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene, vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
eAbbildung 3
Mumps und Röteln: Durchimpfungsrate 2012 in % auf Landkreisebene (Darstellung für beide Impfungen identisch), vollständiger Impfstatus bei abgeschlossener Grundimmunisierung, in Sachsen abweichender Impfzeitpunkt für die zweite Impfdosis
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
eTabelle 1a
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
eTabelle 1b
Durchimpfungsraten auf Basis der Schuleingangsuntersuchungen 2012 in % auf Landkreisebene
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