ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2014Klinische Prüfung von Arzneimitteln in DDR und BRD: Unterschiedliche Rechtsrahmen

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Klinische Prüfung von Arzneimitteln in DDR und BRD: Unterschiedliche Rechtsrahmen

Dtsch Arztebl 2014; 111(46): A-2008 / B-1710 / C-1636

Klammt, Sebastian; Büttner, Andreas; Reisinger, Emil

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Früher als im Westen wurden in der DDR konkrete Anforderungen an die Planung und Durchführung klinischer Studien gesetzlich festgelegt.

Foto: Fotolia/nmann77
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Ausgehend von den im Urteil des Nürnberger Ärzteprozesses formulierten ethischen Grundsätzen für die Durchführung von medizinischen Versuchen am Menschen („Nürnberger Code“), entwickelte der Weltärztebund seine im Jahr 1964 beschlossene Deklaration von Helsinki (1, 2). 1975 wurde diese in Tokio unter anderem um die Notwendigkeit der Überprüfung von biomedizinischer Forschung am Menschen durch unabhängige Komitees und die ausführliche Darstellung der Anforderungen an die Einwilligung der Studienteilnehmer erweitert (2). Abgesehen von geringfügigen Überarbeitungen in den Jahren 1983, 1989 und 1996 stellte diese in Tokio verabschiedete Fassung der Deklaration von Helsinki die ethische Grundlage des Handelns für biomedizinische Untersuchungen am Menschen für mehr als ein Vierteljahrhundert dar.

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DDR: zentrale Arbeitsgruppe

In den folgenden Jahren wurden eine Vielzahl von Empfehlungen oder Richtlinien zur Durchführung von Untersuchungen am Menschen, wie zum Beispiel durch das Council for International Organizations of Medical Sciences (CIOMS), die International Conference on Harmonisation (ICH) oder die Europäische Union, veröffentlicht. Diese „anwendungsorientierten“ Empfehlungen beziehen sich auf die in der Deklaration von Helsinki dargestellten Grundlagen und stellen Erweiterungen oder konkrete Anwendungsmöglichkeiten dieser ethischen Prinzipien dar (2, 3).

Die DDR war bereits Ende der 1970er Jahre aktiv an den CIOMS-Beratungen beteiligt (4). Diese internationale Organisation intensivierte in enger Zusammenarbeit mit der WHO in den 1970er Jahren die Vorbereitung von Richtlinien zur Umsetzung der grundlegenden ethischen Prinzipien der Deklaration von Helsinki in der biomedizinischen Forschung und veröffentlichte 1982 die „International Guidelines for Biomedical Research involving Human Subjects“ (4, 5).

In der DDR wurde zu Beginn der 1980er Jahre eine Arbeitsgruppe „Ethik in der Medizinischen Forschung“ des Rates für Medizinische Wissenschaften beim Minister für Gesundheitswesen gebildet, die auch Empfehlungen zur Wahrung ethischer Grundsätze bei der Erprobung neuer medizinischer Verfahren und Maßnahmen veröffentlichte (6, 7). Diese zentrale Organisationsstruktur stellt nach Bettin die erste zentrale deutsche Ethikkommission dar; deren Arbeitsgrundlage war ebenso wie das CIOMS-Dokument auch die in Tokio beschlossene Neufassung der Deklaration von Helsinki (4).

Neben dieser zentralen Arbeitsgruppe wurde aber auch die Notwendigkeit von landesweiten dezentralen Ethikgruppen oder Ethikkomitees gesehen. Diese „nicht als Organe der Rechtspflege, sondern als Organ kollektiver Beratung, also bestenfalls der Moralpflege“ zu verstehenden Gruppen sollten jedoch einheitlich angeleitet und koordiniert werden (7).

Kommissionen bei Kammern

In der Bundesrepublik Deutschland hatte 1974 die Deutsche Forschungsgemeinschaft ausgewählte Sonderforschungsbereiche um die Gründung von Ethikkommissionen gebeten und im Jahr 1979 in einem Schreiben an die Dekane der medizinischen Fakultäten die allgemeine Gründung solcher Kommissionen angeregt (8). Durch die Bundes­ärzte­kammer wurde am 12. Januar 1979 die Einrichtung von Ethikkommissionen bei den Lan­des­ärz­te­kam­mern empfohlen; deren Aufgabe sollte die Beratung und Beurteilung ethischer und rechtlicher Aspekte von biomedizinischen Forschungen am Menschen sein (9).

Nicht nur bei den medizinischen Fakultäten und den Lan­des­ärz­te­kam­mern angesiedelte Ethikkommissionen waren in den 1980er Jahren in Deutschland vorhanden; es gab auch Ethikkommissionen bei pharmazeutischen Unternehmen und andere privatrechtliche Kommissionen, wie zum Beispiel die mit der Universität Freiburg in keinerlei Weise verbundene „Freiburger Ethik-Kommission“ (10, 11).

Gegenüber dem empfehlenden Charakter der ethischen Grundprinzipien biomedizinischer Forschung, sind die in den einzelnen Ländern geltenden Rechtsvorschriften verbindlich; deren subjektive Interpretationsmöglichkeiten sind gegenüber den allgemeinen ethischen Empfehlungen deutlich eingeschränkt.

In der Bundesrepublik Deutschland galt das Arzneimittelgesetz in der Fassung von 1976 (12). Dieses bestimmte, dass ein Fertigarzneimittel nur in den Verkehr gebracht werden konnte, wenn es durch die Bundesoberbehörden zugelassen wurde. Medikamente, die in klinischen Prüfungen vor einer Zulassung untersucht wurden, benötigten keine spezielle Genehmigung. Zu den Zulassungsunterlagen mussten Gutachten eingereicht werden, die neben einer Zusammenfassung und Bewertung der analytischen, pharmakologisch toxischen Rückstands- und klinischen Prüfungsergebnisse auch Aussagen enthalten sollten, dass das wissenschaftliche Erkenntnismaterial in sinngemäßer Anwendung der Arzneimittelprüfrichtlinien erarbeitet wurde.

Wenn und solange die im § 40 des Arzneimittelgesetzes dargestellten allgemeinen Voraussetzungen für klinische Prüfungen erfüllt waren, konnte die Prüfung am Menschen beginnen beziehungsweise durchgeführt werden. Die Risiken, die mit der Prüfung verbunden waren, sollten, gemessen an der voraussichtlichen Bedeutung des Arzneimittels, ärztlich vertretbar sein, und die betroffene Person musste nach erfolgter Aufklärung ihre Einwilligung zur Teilnahme schriftlich erklärt haben. Die Leitung musste durch einen Arzt erfolgen, der bereits mindestens zwei Jahre Erfahrung in der Prüfung von Arzneimitteln nachweisen konnte. Eine Genehmigung bei der zuständigen Bundesoberbehörde war nicht notwendig, lediglich die Unterlagen über die pharmakologisch-toxikologische Prüfung mussten hinterlegt werden.

Prüfplan als Voraussetzung

Erst 1986 im Rahmen der 2. AMG-Novelle wurde auch das Vorliegen eines dem jeweiligen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechenden Prüfplanes als notwendige Voraussetzung für die klinische Prüfung in das Gesetz aufgenommen. Weitere Voraussetzung war eine Versicherung, die auch Leistungen gewährt, wenn kein anderer für den Schaden haftet.

Es gab keine Genehmigungspflicht für klinische Studien in der Bundesrepublik Deutschland, jedoch mussten Betriebe und Einrichtungen, die klinische Studien durchführten, dieses zuvor bei der zuständigen Landesbehörde anzeigen (§ 67 Arzneimittelgesetz).

Mit der „Bekanntmachung von Grundsätzen für die ordnungsgemäße Durchführung der klinischen Prüfung von Arzneimitteln“ vom 9. Dezember 1987 durch den Bundesminister für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit wurde unter anderem das Ziel verfolgt, bereits vorhandene Empfehlungen von Verbänden über die klinische Prüfung von Arzneimitteln zu vereinheitlichen und die seit 1986 bestehende gesetzliche Forderung nach einem Prüfplan zu konkretisieren (13).

Verpflichtende Beratung

Eine gesetzlich verpflichtende Beratung vor der Studiendurchführung gab es in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland nicht. In die (Muster-)Berufsordnung für Ärzte wurde im Jahre 1985 die Empfehlung aufgenommen, dass sich jeder Arzt vor Beginn eines klinischen Versuches durch eine Ethikkommission auf der Grundlage der Deklaration von Helsinki beraten lassen soll. Im Jahre 1988 wurde das „soll“ in ein „muss“ umgewandelt. Eine Studie aus dem Jahre 1989 zeigte, dass neun von zwölf Lan­des­ärz­te­kam­mern dieses umgesetzt hatten, eine Kammer bei dem „soll“ geblieben war, eine Kammer die Formulierung „Hat zu . . .“ wählte und eine Kammer keine Auskunft dazu gegeben hatte (11). Da Berufsordnungen durch Behörden bestätigt werden müssen, sehen einige Autoren diese auch als rechtlich bindend an (14).

Erst ab August 1995 war, als Voraussetzung für den Beginn einer klinischen Prüfung, eine zustimmende Bewertung einer nach Landesrecht gebildeten unabhängigen Ethikkommission im Arzneimittelgesetz definiert (BGBL I, 1994: 73, 3018). Im deutschen Arzneimittelrecht ist bis zum heutigen Tag kein expliziter Verweis auf die Deklaration von Helsinki zu finden.

In der DDR waren bereits im Jahre 1976 mit der 12. Durchführungsbestimmung des Arzneimittelgesetzes von 1964 und der Richtlinie für die Prüfung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin vom 18. Mai 1976 konkrete Anforderungen an die klinische Prüfung von Arzneimitteln gesetzlich festgelegt worden, die auch in der 20 Jahre später akzeptierten Richtlinie der „Guten klinischen Praxis“ der International Conference on Harmonisation (ICH) enthalten waren (15, 16). Spezielle Anforderungen waren zum Beispiel Angaben zur Festlegung der Dosierung und Dosierungsintervalle, zu den Kontroll- und Sicherheitsmaßnahmen sowie zu der in Abhängigkeit von der Aufgabenstellung der jeweiligen Stufe der klinischen Prüfung spezifischen Methodik, einschließlich der vorgesehenen statistischen Modelle, und die Festlegung, dass Änderungen der Schriftform bedürfen. Bereits zu dieser Zeit wurde eine vertragliche Absicherung zwischen dem Hersteller und der Einrichtung, an der die Prüfung durchgeführt wird, gefordert. Der Vertrag sollte laut Durchführungsbestimmung Angaben zur Anzahl der Probanden, zum Zeitraum, zum Leiter der klinischen Prüfung und eine Namensliste der Prüfärzte (die Facharztstandard aufweisen mussten) enthalten. Ebenso war in dieser Vertragsvorlage die Anforderung enthalten, dass die Prüfung nur durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter durchgeführt wird und dass die für die Prüfung notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind. Auch die Weiterbehandlung der Patienten nach Ende der klinischen Prüfung war zu diesem Zeitpunkt schon thematisiert.

Vorschriften und Realität

Eine ethische Überprüfung durch speziell dafür eingerichtete Strukturen, wie zum Beispiel die Institutional Review Boards, die zu dieser Zeit in den USA entstanden, war zwar nicht explizit vorgesehen – jedoch war eine Überprüfung des Prüfplanes hinsichtlich der Gewährleistung der notwendigen Sicherheit für die Probanden und der notwendigen personellen und sachlichen Voraussetzungen als Bestandteil des Begutachtungsprozesses durch den Zentralen Gutachterausschuss gesetzlich festgelegt. Diese Begutachtung hatte durch zwei in Zusammenwirken mit den medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften auszuwählende Gutachter zu erfolgen. Dieser Verweis auf die medizinischen Gesellschaften ist in der ab 1986 gültigen Fassung der Durchführungsbestimmung zum Arzneimittelgesetz der DDR nicht mehr enthalten, hier wird jedoch explizit erwähnt, dass diese Gutachter nicht an der Entwicklung des Arzneimittels beteiligt sein durften (17).

Ob und wie die bestehenden Anforderungen umgesetzt wurden, ist eine zentrale Frage, die derzeit in weiteren Studien und Untersuchungen geklärt wird (18). Dass oft eine Diskrepanz zwischen den vorhandenen Regularien und der tatsächlichen Durchführung besteht, wird nicht zuletzt deutlich, wenn man sich die Richtlinie des Reichsministers des Inneren aus dem Jahre 1931 vor Augen führt, in der bereits eine Aufklärung und Einwilligung vor neuartigen Heilbehandlungen gefordert wird (19).

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2014; 111(46): A 2008–12

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. univ. Emil C. Reisinger, MBA
Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand
Gf. Direktor der Klinik für Innere Medizin II
Universitätsmedizin Rostock
Ernst-Heydemann-Straße 6, 18055 Rostock

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit4614
oder über QR-Code

1.
Gerst T: 50 Jahre Nürnberger Kodex: Entwicklung, Wirksamkeit und künftige Bedeutung ethischer Kodizes in der Medizin. Dtsch Arztebl 1996; 93(22): A 1452. VOLLTEXT
2.
Carlson RV, Boyd KM, Webb DJ: The revision of the Declaration of Helsinki: past, present and future. Br J Clin Pharmacol 2004; 57(6): 695–713. CrossRef MEDLINE PubMed Central
3.
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4.
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7.
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10.
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Görlich HD, Schmedding W: Ethikkommissionen: Zusammensetzung – Aufgaben – Erfahrungen. In: Witte PU, Schenk J, Schwarz JA, Kori-Lindner C (eds.): Ordnungsgemäße klinische Prüfung – Good Clinical Practice. 3. Aufl., Fürth: Habrich 1990; 105–16.
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14.
Sprumont D, Girardin S, Lemmens T: The Helsinki Declaration and the Law: An International and Comparative Analysis. In: Schmidt U, Frewer A (eds.): History and theory of human experimentation: the Declaration of Helsinki and modern medical ethics. Stuttgart: Steiner 2007; 223–52.
15.
Zwölfte Durchführungsbestimmung zum Arzneimittelgesetz – Prüfung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin. Gesetzblatt Teil 1 1976; 17: 248–52.
16.
Richtlinie für die Prüfung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin. In: Dittmann S, Thilo W (eds.): Vademekum für Impfärzte. 7. Aufl., Jena: Gustav Fischer 1976; 161–73.
17.
Erste Durchführungsbestimmung zum Arzneimittelgesetz – Prüfung, Zulassung und Kennzeichnung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin. Gesetzblatt Teil 1 1986; 37: 479–83.
18.
Erices R: Arzneimitteltests in der DDR: Testen für den Westen (II). Dtsch Arztebl 2014; 111(1–2): A 25. VOLLTEXT
19.
Reichsgesundheitsblatt 1931; 6, 55: 174. In: Sass HM (ed.): Medizin und Ethik. Stuttgart: Reclam 2006.

Universitätsmedizin Rostock, Klinik für Innere Medizin II und Kompetenzzentrum für Klinische Studien: Dr. med. Klammt; Universitätsmedizin Rostock, Institut für Rechtsmedizin, Vorsitzender der Ethikkommission: Prof. Dr. med. Büttner; Universitätsmedizin Rostock, Dekan und Wissenschaftlicher Vorstand: Prof. Dr. med. univ. Reisinger

1. Gerst T: 50 Jahre Nürnberger Kodex: Entwicklung, Wirksamkeit und künftige Bedeutung ethischer Kodizes in der Medizin. Dtsch Arztebl 1996; 93(22): A 1452. VOLLTEXT
2. Carlson RV, Boyd KM, Webb DJ: The revision of the Declaration of Helsinki: past, present and future. Br J Clin Pharmacol 2004; 57(6): 695–713. CrossRef MEDLINE PubMed Central
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13. Bekanntmachung von Grundsätzen für die ordnungsgemäße Durchführung der klinischen Prüfung von Arzneimitteln. Bundesanzeiger 1987; 243: 16617.
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15. Zwölfte Durchführungsbestimmung zum Arzneimittelgesetz – Prüfung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin. Gesetzblatt Teil 1 1976; 17: 248–52.
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17. Erste Durchführungsbestimmung zum Arzneimittelgesetz – Prüfung, Zulassung und Kennzeichnung von Arzneimitteln zur Anwendung in der Humanmedizin. Gesetzblatt Teil 1 1986; 37: 479–83.
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19. Reichsgesundheitsblatt 1931; 6, 55: 174. In: Sass HM (ed.): Medizin und Ethik. Stuttgart: Reclam 2006.

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