ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2014Sucht- und Altenhilfe: Online-Unterstützung für Fachkräfte

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Sucht- und Altenhilfe: Online-Unterstützung für Fachkräfte

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Greifen ältere Menschen zu oft zu Medikamenten oder Alkohol, wird das von ihrem Umfeld häufig erst spät oder gar nicht bemerkt. Werden die Suchtprobleme augenfällig, fehlt es in der Altenhilfe oft an praxiserprobten Handlungsempfehlungen. Auch in Einrichtungen der Suchthilfe sind Konzepte zur Behandlung wenig verbreitet. Unterstützung der Fachkräfte soll nun eine Internetplattform bieten. Das Bundesministerium für Gesundheit förderte acht Modellprojekte, bei denen Mitarbeitende der Alten- und Suchthilfe gemeinsam entsprechende Maßnahmen erfolgreich entwickelten und in der Praxis erprobten. Die Ergebnisse sind unter www.alter-sucht-pflege.de abrufbar.

Staatssekretär Karl-Josef Laumann, der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, erklärt dazu: „Es ist wichtig, dass die Beschäftigten in den Pflege- und Suchthilfeeinrichtungen für das Thema ,Sucht im Alter‘ sensibilisiert werden. Die neue Internetpräsenz liefert hierzu einen wichtigen Beitrag. Sie verweist auf vielfältige Weiterbildungsmaßnahmen, die die Kompetenzen im Umgang mit den Betroffenen erhöhen.“

In den Rubriken Weiterbildung und Pflegeausbildung finden sich zudem Einführungen in den Themenkomplex, Schulungskonzepte sowie ein Downloadbereich, in dem Vorlagen wie Beobachtungsbogen, Ablaufpläne oder die Priscus-Liste zur Verfügung stehen. Weitere Informationen unter: www.drogenbeauftragte.de und unter: www.alter-sucht-pflege.de. EB

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