ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2014Newsletter: Versorgung von Palliativpatienten

MEDIEN

Newsletter: Versorgung von Palliativpatienten

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Über die Versorgung von Palliativpatienten im Rahmen der „Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung“ (SAPV) informiert ein BVMed-Newsletter im Rahmen der Reihe „MedTech ambulant“. Der Newsletter erläutert die entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und die Verordnung von Hilfsmitteln, Verbandmitteln und künstlicher Ernährung im Rahmen der SAPV. Er kann unter www.bvmed.de/de/bvmed/publikationen/medtechambulant abgerufen werden.

Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung wurden im Jahr 2007 die Regelungen für die SAPV eingeführt. Diese Versorgungsform befindet sich außerhalb des Kollektivvertrages. „Anders als die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) gehört die SAPV nicht zur vertragsärztlichen Versorgung nach § 73 SGB V, sondern ist als eigene Leistung ausgestaltet, die auch die ärztliche Versorgung umfassen kann“, erläutert der BVMed-Newsletter.

Die Krankenkassen können über die SAPV mit geeigneten Pflegeeinrichtungen oder PalliativeCare-Teams Verträge abschließen. Grundlage dafür sind die G-BA-Richtlinien. In den Verträgen werden die Leistungen zu sächlichen und personellen Anforderungen an den Leistungserbringer, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung sowie Maßstäbe für eine bedarfsgerechte SAPV festgelegt. Geeignete Leistungserbringer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf den Abschluss von Verträgen, da die Krankenkassen einen Sicherstellungsanspruch für diese Leistungen haben. Informationen unter www.bvmed.de/palliativversorgung EB

Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote