ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2014Stiftungsgründung: Bessere Versorgung junger Krebspatienten

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Stiftungsgründung: Bessere Versorgung junger Krebspatienten

Dtsch Arztebl 2014; 111(48): A-2089 / B-1773 / C-1697

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die neu gegründete „Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs“ will sich für eine spezielle medizinische und psychosoziale Versorgung von Krebskranken zwischen dem 15. und 39. Lebensjahr einsetzen. Ziel sei es, die Therapiemöglichkeiten und die Versorgungssituation zu verbessern, indem die Forschung intensiviert werde sowie Projekte zur Verbesserung der Versorgung, Nachsorge und Wiedereingliederung unterstützt würden, erklärte der „Vater“ der Stiftung, Prof. Dr. med. Mathias Freund, Vorsitzender des Stiftungskuratoriums und Geschäftsführender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), Mitte November in Berlin.

Versorgungslücken schließen: www.junge-menschen-mit-krebs.de
Versorgungslücken schließen: www.junge-menschen-mit-krebs.de

Die bestehenden Unterstützungsangebote reichten für diejenigen Patienten, die sich erst auf dem Weg ins private und berufliche Leben befänden, nicht aus, erläuterte Diana Lüftner, Vorsitzende der DGHO. „Mit der Gründung der Stiftung wollen wir die Lücke zwischen der spezifischen Behandlung der Patienten im Kindesalter und der Therapie und Nachsorge älterer Menschen schließen.“

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Konkret will die Stiftung Sprechstunden einrichten, die sich mit Fragen der Langzeittoxizität von Anti-Tumor-Therapien befassen. Auch Programme zur Armutsprävention, zur Unterstützung bei der Wiedereingliederung ins Berufsleben und zur Erfüllung eines Kinderwunsches sind geplant. ER

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